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Kategorie: Freizeit

Eschwege

Eschwege

Heute waren wir auf dem Hainich-Baumkronenpfad. Allerdings stellten wir in der Früh erst einmal fest, daß unsere Toilette voll ist. Also suchte der Purzelhase per Web einen Zeltplatz, rief da an, ob wir entsorgen können und ich fuhr dann hin. Erst anschließend machten wir uns auf den Weg nach Thiemsburg, wo der Baumkronenpfad installiert ist. Die Photos von dort sind leider lange nicht so spektakulär, wie die Aussicht tatsächlich ist. Das hängt mit der fehlenden 3. Dimension auf Fotos zusammen. Dafür zeige ich Euch lieber ein Bild des Werratalsees bei Eschwege. Wir stehen hier kurz vor Eschwege und sind morgen nachmittag mit Petras Nichte verabredet, welche dort lebt. Das heißt morgen Vormittag und zeitigen Nachmittag: Pflastertreten in Eschwege.

Es geht weiter

Es geht weiter

Heute habe ich uns einen ganz besonderen Platz zur Übernachtung gesucht.

Wir stehen in Craula am Friedhof 😂. Der Purzelhase wollte hier eigentlich gleich wieder verschwinden. Craula selbst liegt am Hainichwald. Und einen Ort weiter ist der Baumkronenpfad. Den wollen wir absolvieren, doch heute war das Wetter so oll, daß wir bis morgen warten.

Dessau

Dessau

Wir brachen heute um 11:00 Uhr auf. Zu Fuß! Und waren um 20:00 Uhr wieder da. Auch zu Fuß!

Los ging es mit einer Wanderung Beckerbruch Park. Ein zauberhafter Wald mit Unmengen Kitsch. Es wurden kaputte Tempel reingebaut, irgendwelche Grotten, es gibt einen Amor zu sehen. Ein wenig wie Rheinsberg oder auch der Branitzer Park. Nebenbei entdeckten wir einen Rohrbruch an einer Trinkwasserleitung und konferierten hierzu direkt aus dem Wald mit den Stadtwerken. Mobilfunk ist auch super ausgebaut.

Aber wenn man in Dessau ist, reicht die Lamdschaft ja irgendwie nicht. Zu Dessau gehört ja auch das Bauhaus, die Meisterhäuser und vieles mehr. Also auf in Richtung Bauhaus.

Ich war erstaunt, wie Architekten wie Fieger in den 20er und 30er Jahren Marzahn und Hellersdorf vorbereiteten.

Der Rest sind einfach nur Impressionen.

Der erste Tag einer neuen Reise

Der erste Tag einer neuen Reise

Für die kommende Woche ist das unser Heim.

Das Fahrzeug ist nicht allzu groß, soll es aber auch nicht. Wir gondeln eine Woche lang von Berlin nach Dessau, von da nach Beichlingen (hier habe ich studiert). Dann geht es weiter in den Hainich, von da nach Eschwege, wo Petras Nichte wohnt und dann über Havelberg zurück. Und je kürzer das Fahrzeug, um so leichter die Parkplatzsuche. Insbesondere in Städten.

Derzeit stehen wir im Yachthafen Dessau. Wobei das Wort Yachthafen es nicht ganz trifft. Die Hafenmeisterin erzählte mir, sie sei in diesem Jahr nur einmal auf dem Wasser gewesen. Danach lag ihr kleines Boot mit geringem Tiefgang auf dem Trockenen. Tun hier alle. Sie kommen mit ihren Botten nicht raus, weil der Wasserstand derartig abgesunken ist, daß die meisten im Sinne des Wortes auf dem Trockenen liegen. Wie das Slippen oder Kranen in diesem Jahr funktionieren soll, weiß noch niemand. Scheiße!

Heute mal mit den Rädern

Heute mal mit den Rädern

Wir setzten uns heute früh in die Bahn und fuhren nach Anhermünde. Im Gepäck hatten wir die Fahrräder. Von Angermünde sollte es per Velo nach Schwedt gehen. Es ist eine phantastische Strecke. Die meiste Zeit geht es auf Fahrradstraßen an Seitenarmen der Oder entlang. Wenn kein Wasser, dann geht es durch Maisfelder und Apfel,-Birnen- und Pflaumenalleen. Wer Lust hat, Rad zu fahren, sollte die Strecke probieren.

Auf dem Bild seht Ihr den Stolper Turm. Er ist (war) Bestandteil der 2. Stolper Burg. Ja, es gab in Stolpe 2 Burgen. Soll der Mannfred noch mal behaupten, er hätte keine Privilegien gehabt. Der Mannfred Stolpe – der.

Geschlechterunterschiede

Geschlechterunterschiede

Diese Menge Geschirr wird benötigt, wenn der Purzelhase einmal Frühstück und einmal Mittagessen bereitet.

Diese Menge Geschirr wird benötigt, wenn ich 4 (vier) Tage allein überlebe.

Purzelhase äußerte dazu: An der Menge des Geschirrs kann man ablesen, mit wie viel Liebe die Mahlzeit zubereitet wurde.

P.S.: Ich bin zum Druck dieser Gegendarstellung verpflichtet worden

Es wird kalt

Es wird kalt

Oh Gott. Es sind 22°C im Boot und uns ist kalt. Der Purzelhase sinnierte einen Moment über das Anschalten der Heizung. Ich denke aber, wir werden den Abend auch ohne überstehen.

Letzter Abend

Letzter Abend

Heute verabschiedeten wir uns von Teupitz. Ein klein wenig Wehmut ist bei mir dabei. In Teupitz sind lange nicht so viel Verrückte auf dem Wasser, wie hier in den Berliner Gewässern. Es gibt nicht so viel Charterboote, es gibt nicht so viele Raser. Kurz: es ist ruhiger. Der Hafen gefällt uns auch gut und mit dem Hafenmeister sind wir fast befreundet. Da für heute jedoch Wind 4 in Spitzen bis 7 aus West angekündigt waren (was beim Einfahren in die Box durchaus Farbe kostet), entschlossen wir uns, noch eine Nacht auf dem Großen Zug zu verbringen. Wir suchten uns also am Westufer ein halbewegs ruhiges Eckchen und liegen nun hier.

Ist ein wenig dicht am Ufer, aber sonst kommen wir sehr in die Böen rein. Zumal beim ersten Versuch der Anker nicht hielt. Aber im Zweiten sieht es gut aus.

Gewitter

Gewitter

Ohmaney. Bin allein auf dem Boot. Gerade rollt eine fürchterliche Gewitterwand auf mich zu. Der Böenkragen ist schon durch, allerdings nur mit Wind 5. Trotzdem gut, daß ich gestern schon 2 zusätzliche Leinen zog. Diesmal wird es wohl nicht an mir vorbeigehen. Es blitzt und donnert von 3 Seiten. Zieht augenscheinlich genau über Teupitz.

Beginn einer neuen Reise

Beginn einer neuen Reise

So sah der Zeuthener See am Morgen unserer Abreise aus.

Und so, wenn man genauer hinsah.

Es handelt sich um Blaualge. Eigentlich ist es gar keine Alge, sondern ein Einzeller. Der produziert Giftstoffe. Außerdem ist es echt ekelig. Und es sah der ganze See so aus.

Das Ende einer Reise

Das Ende einer Reise

Wir sind seit Sonntag wieder zu Hause und kämpfen mit der Hitze. Auf dem Heimweg gab es noch eine Anekdote. Ich will mit dem Auto von der Holzmarktstr. nach rechts in die Lichtenberger abbiegen. Sehe, es wird grün und fahre an. Meine Frau sagt: „Ich glaube, da war Rot“. Ich, unsicher, halte kurz an, sehe, das der Wagen hinter mir ach fuhr und fahre also weiter. Im Spiegel sehe ich, daß der Streifenwagen, der links neben mir in der Geradeausspur stand nun auch rechts abbiegt. Ich ahne schlimmes. Sie machen auch noch Blaulicht an. Naja. „Wissen Sie, warum wir Sie anhalten?“. „Nö“. „Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte“. Es war also tatsächlich rot. Als die Beamtin dies vortrug, sagte ich:“So etwas ähnliches erwähnte meine Frau schon“. Grinsen bei den beiden. Sie ließen mich mit einer Ermahnung und dem Versprechen, den Purzelhasen noch am selben Tag zu Essen einzuladen davonkommen. Jumge Leute müssen auch mal Glück haben 😊.

Und ja, essen waren wir auch.

Wir sind zu Hause

Wir sind zu Hause

Quelle:https://www.industry.siemens.com/services/global/de/portfolio/plant-data-services/blids/Seiten/Default.aspx

Oben seht ihr die Gewitterfront, die derzeit auf uns zurollt, die roten Punkte sind dir jüngsten Blitze. Es werden auch immer mehr Zellen. Da kommt also ordentlich was an. Wir liegen glücklicherweise wieder im Heimathafen in Zeuthen.

Dusche!

Dusche!

Wir lagen seit letzten Freitag auf dem Wasser. Da wir keine Dusche eingebaut haben, konnten wir halt nicht duschen. Heute liefen wir bei Teamgeist am Wolziger See ein. Hier ist die Dusche in den Liegegebühren enthalten und man kann so lange duschen, wie man will. Mein Gott, war das eine Erlösung. Waschen und im See baden sind halt nicht das Gleiche, wie duschen.

Scharmützelsee

Scharmützelsee

Wir liegen am Anleger des Ortes Diensdorf. Hier machten wir auch bei unserem letzten Besuch des Scharmützelsee’s fest. Allerdings funktionierte da die Stromsäule noch. Um festzstellen, daß sie nicht mehr funktioniert, mußte ich mit meinem Klapprad bis Fürstenwalde fahren. Unser Stromkabel war nämlich zu kurz. In der Umgebung ist Fürstenwalde DER Ort, in dem man eine Chance hat, ein vernünfiges Stromkabel für draußen zu bekommen. Komme zurück, verlege ca 55m Leitung, schmeiße 1 Euro in den Stromautomaten und nix passiert. Anderen Anschluß genommen, weiteren Euro reingeschmissen – gleiches Ergebnis. Naja, so müssen wir spätestens Montag wieder los. Vorher nehmen wir aber noch das morgige Hafenfest in Bad Saarow mit.

Geht uns gut

Geht uns gut

Wir fuhren dann doch noch zu dem Aussichtsturm im Reservat. Allerdings fand offensichtlich auch sämtliches Viehzeugs das Wetter kacke. War nix zu sehen, weil offensichtlich Adler und Co lieber zu Hause blieben.

Wir kamen dann irgendwann kurz nach dem Mittag wieder am Boot an. Es gab schnell einen Grog, denn meiner Frau war echt kalt. Anschließend ging sie schlafen und ich einkaufen. Jetzt sieht es hier so aus.

Unglaublich

Unglaublich

Ich baue heute früh die Räder zusammen, pumpe Luft auf, imprägniere mein lädiertes Knie mit Voltaren und der Purzelhase dopt sich mit Aspirin Complex. Dann fahren wir gerade vom Gehöft und dann das:

Es regnet. Außerdem haben wir das Fahrradschloss vergessen. Wir können die Räder also nicht mal einfach so stehen lassen.Dennoch sind wir in Groß Schauen. Hier hat Heinz Sielmann mit Hilfe seiner Stiftung ein riesiges Arial gekauft und zum Naturschutzgebiet gemacht. Eigentlich wollten wir hier auf den Beobachtungsturm. Ich habe ein riesiges Objektiv mit. Naschaumermal.