Nachdem wir heute noch in der Fischerei Köllnitz waren, kamen wir vor einer Stunde zu Hause an. Es war ein schönes und entspanntes Wochenende.
Apropos Köllnitz: die sind insolvent. Haben aber einen hervorragenden Fischimbiss (mehrfach getestet) und wohl ein richtig gutes Restaurant ( nicht getestet). Solltet Ihr also in der Nähe sei, einfach hingehen, Fischbrötchen essen, ein Bier trinken und, wenn man will, angeln. Vielleicht hilft es. Denn um die Fischerei würde es uns leidtun.
denn unser Wohnmobil ist ganz offiziell ein Fluchtfahrzeug.
Wir stehen wie schon erwähnt auf einem Stellplatz am Scharmützelsee. Der Platz ist schön, aber nicht ganz plan. Daher stand ich mit dem Arsch in Richtung Ein/Ausfahrt. Denn im Ernstfall, z.B. bei Feuer oder Sturzfluten oder Raketeneinschlägen flüchten nur völlig Bekloppte mit dem Wohnmobil. Aber mit dem Zettel oben haben wir nun die amtliche Bestätigung, daß es ein Fluchtfahrzeug ist. Also können wir damit auch eine Bank ausrauben. Bin schon auf die Verfolgungsfahrt mit der Polizei gespannt. Die sollen sich warm anziehen. Auf der Autobahn fahre ich ca. 85 km/h, konnte aber bis 120 aufdrehen😂.
Es ist Gründonnerstag. Ein langes Wochenende steht bevor und fürs Boot ist es noch zu kalt. Wir stiegen also ins Wohnmobil und stehen jetzt am Scharmützelsee. Irgendwo zwischen Storkow und Bad Saarow.
Wir stehen in Netzen. Mit einem gemieteten „Wohnmobil“. Es ist ein Test. Wir stoßen mit unserem eigenen Womo immer öfter an Grenzen, was die Wege betrifft. In Island waren einige Ziele nicht erreichbar, weil ich sagte:“ Das Auto ist für diese Schotterpiste nicht gemacht“. Wann immer es stark regnete, weigerte ich mich, Waldwege zu nehmen, aus Angst, mich festzufahren. Daher existiert der Wunsch nach einem halbwegs geländegängigen Fahrzeug schon länger, eigentlich entstan er in ersten Ansätzen in Island. Denn hier waren bestimmte Strecken für uns schlicht verboten.
Auch in Finnland und in Norwegen stießen wir an Grenzen. Wenn man nun aber nicht mit einem LKW, wie z.B. einem Unimog (Universalmotorgerät von Daimler – total geiles Fahrzeug) losfahren möchte oder kann (teuer und groß), wird die Auswahl recht klein. Erschwerend kommt hinzu, daß unser PKW ( Citroen Berlingo) auch schon 18 Jahre alt ist und auch hier perspektivisch etwas Neues ins Auge gefaßt werden muß. Dann landet man am Ender der Überlegung schnell bei Wohnmobilabsatzkabinen auf einem Geländewagen. Also beschlossen wir, eine Kabine des Herstellers Tischer auf einem Ford Ranger zu mieten und zu testen. Spoiler: es wird in jedem Fall ein Kompromiss. Den soviel Platz, wie in unserem jetzigen werden wir auf ca. 6m Länge nie wieder finden. Das war uns aber vorab klar. Den Heizungstest hat die Kabine bereits bestanden, den Schlaftest auch. Beim Platztest sind wir noch unentschlossen. Den Geländetest fürs Auto gibt es morgen. Wir werden einen Feldweg nehmen, den ich nicht mal mit dem Berlingo nehmen wurde, und absolut nicht mit unserem Womo.
Meine Schwägerin wird (wurde) 70. Großes Trara! Es ging vom 23.12.25 bis morgen (27.12.25) an die Ostsee. Nach Born auf dem Darß. 11 Leute. Soziointegrative Schwerstarbeit für mich. Dann bieten sich für mich Wanderungen an. Gesagt, getan.
Wanderung über den Deich, mit dem die Überflutungspolder vom Bodden getrennt wurden. Ca. 12 km bei grandiosem Wetter mit Fischadler, der aber auf der Karte der richtigen Kamera gefangen ist.
Ich stehe mit dem Womo in Mallnow fast an der Oder. Draußen sind es derzeit minus 1,7°C, die Nacht waren es minus 4,5°C. Das Auto mußte mal bewegt werden und ich auch 😁. Nachdem sich der Nebel heute gegen Mittag verzog, war es absolut geniales Wetter. Kalt aber klare Luft. Ideal zum Wandern, was ich dann auch 18 km weit tat.
Das ist die Russische Kriegsgräbergedenkstätte in Lebus. Irgendwie haben Ost-und Westdeutsche eine andere Wahrnehmung der Russen.Das ist der Kondenswasserabfluss meiner Heizung. Muß ich morgen vor dem Losfahren abtauen. Wenn ich mit dem Eiszapfen irgendwo hängen bleib, reiß ich mir wenn blöd läuft die Verkleidung ab.
Das bedeutet, die Wassertanks in Boot und WoMo müssen geleert werden. Zuerst kommt das Womo dran. Streng genommen kann man das auf der Straße über einem Gulli machen, denn der Schmutz- oder Grauwassertank enthält lediglich nomales Haushaltsabwasser. Aber ich habe immer ein wenig Angst, daß ein allwissender Obergrüner vorbei kommt und ein Fass- bzw. eine Diskussion aufmacht, weil er definitv weiß, daß ich gerade meine Chemietoilette auf die Straße kippe. Das muß ich nicht haben. Außerdem war Superwetter angesagt. Daher habe ich mich nach Schwante zur Bäckerei Plenz aufgemacht. Hier kann man Superbackwaren kaufen (oder auch super Backwaren kaufen), man kann wandern (habe ich gemacht), der Bäcker betreibt einen WoMo-Stellplatz und es gibt eine Entsorgungsstation für WoMo’s. Normalerweise kann man bei Plenz auch Strammen Max essen – hat heute nicht geklappt.
Es waren gut 10 km
Neben mir steht einer mit einem WoMo, welches er die ganze Zeit putzte. Nie um einen intelligenten und lustigen Spruch verlegen, sage ich beim Aussteigen, als ich zm Bäcker wollte:“ Meiner muß vor allen Dingen obenrum gemacht werden.“. Sagt der doch bierernst, auf den intelligenten Spruch hätte er schon gewartet. Und wenn ich ihm die Zeit ersetzen würde …. . Als ich von Bäcker zurückkam (er war immer noch am Putzen, was eigentlich in der gesamten BRD außerhalb von Waschstationen verboten ist), sagten wir beide nichts und lächelten auch nicht. Naja, ich muß wenigstens nicht befürchten, er sei gesellig und käme abends auf ein Bier rüber. Denn das kann ich gar nicht leiden.
Ich hatte die ganze letzte Woche eine ordentlich Erkältung. Habe mich also Montag und Dienstag ins Bett gelegt, aber den Rest der Woche mithilfe von Aspirin Complex gearbeitet. Freitag sah es gut aus und daher setzten wir uns ins Womo und fuhren in den Wildpark Schorfheide.
Der Samstag war herrlich. Es war Superwetter, man konnte gut sehen, der Park war nicht überlaufen. Die Soljanka in der kleinen Gastronomie kann ich nur wärmstens empfehlen.
Ich glaube, es ist ein bisschen spät dafür. Aber die Natur spielt ja eh verrücktDenn ja, es wird Herbst.
Und heute schlug mein Rotz wieder voll zu. Wir verzichteten auf eine Wanderung und ich schreibe diese Zeilen in meinem Bett.
Das ist eine Vogeltränke auf unserer Terrasse. Heute morgen, bevor wir losfahren warfen 2 Krähen ein ganzes Brötchen hinein. Als wir gerade nach Hause kamen, war nur mich dieses halbe da.
Wir holten gerade das Boot aus der Werft. Während des Urlaubs haben wir ein paar Dinge machen lassen. Z.B. eine neue Bordbatterie einbauen lassen. Das habe ich vor 15 Jahren noch selbst gemacht. 70 kg Batterie gemeinsam mit meiner Lieblingsfrau in den Motorraum gehievt. Heute nicht mehr! Die Rückfahrt nach Zeuthen war wenig erbaulich. Es sind fast nur noch Idioten auf dem Wasser. Riesenflösse, auf denen 20 Mann saufen, baden (was nur Spaß macht, wenn man mit einem lauten Schrei vom Dach ins Wasser springt), grillen oder alles gleichzeitig. Und zwar unbedingt mit fetten Blutoothboxen lauter Mucke. Ursprünglich sind wir wegen der Ruhe aufs Wasser gegangen. Aber seit es immer mehr Charterfirmen gibt, ist es damit echt vorbei. Die Leute gehen aufs Wasser, um Fun zu haben. Und alle sollen teilhaben. Im Gosener Kanal kamen uns 3 Jetski’s entgegen. Mit den Dingern darf man außerhalb gekennzeichneten Gebiete nur Schrittgeschwindigkeit fahren. In den gekennzeichneten Gebieten darf man dann rasen. Im Gosener Kanal darf man es nicht. Die 3 haben völlige Scheibe gespielt. An der Kanalwand Welle aufbauen, im Kreis drum herum und dann einen Sprung machen. Wie alle anderen damit klarkommen, war denen egal. Denn das betrifft alle. Vom SUP über Paddelboot bis zu uns. Man darf im Kanal 8 km/h fahren und hat Sog- und Wellenschlag zu vermeiden. Auf der Hinfahrt zur Werft vor einigen Wochen hat mich ein Motorbootfahrer unter einer extrem schmalen Brücke überholt. Das einzige Gewässer, wo man halbwegs Ruhe hat, ist der Teupitzer See.
Schade eigentlich.
Die Jungs sind mindestens 250 m weit weg. Und dennoch kann ich sie gut hören. Und einen Augenblick nach diesem Bild haben sie entdeckt, daß sie eine Signaltröte an Bord haben. Ome
Wir sind mit Freunden auf dem Weg nach Heringsdorf auf Usedom. Es wird ein verlängertes Wochenende. Der Zug bisher ging noch, wir führen aber auch 10:33 Uhr am Hauptbahnhof los. Ich schätze, die Rückfahrt am Sonntag wird grausam. Es wird schönes Wetter.
Da Petra morgen Laufen ist, bin ich allein unterwegs. Ich steh einsam auf dem WoMo-Stellplatz am Wildpark Schorfheide. Es ist wildromantisch, schade, daß meine Lieblingsfrau nicht dabei ist.
Womo-Stellplatz qm Wildpark Schorfheide
Es ist noch nicht mal dunkel und draußen heulen Wölfe. Ich hoffe, das sind die im Gehege.
Das Ding auf dem Bild ist ein Biber. Der kleine Sack schwamm erst im Dämmerlicht, als wüßte er (oder sie), daß Bilder dann schlecht gelingen.
Wir waren in Hangelsberg. Das sind ca. 20 Km von uns zu Hause. aber ich mußte einfach ein bisschen raus, das Wohnmobil mußte mal bewegt werden und ja, ich liebe es, in dem Teil das Wochenende zu verbringen. Es ist ein Gefühl von Freiheit. Und ja, meine Lieblingsfrau fügt sich dann manchmal
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Also waren wir am Samstag zu Fuß unterwegs. Das Ziel hieß Klein Wall. Klein Wall ist die historische Keimzelle von Grünheide, welches heute von Tesla beherrscht wird. Heute gibt es hier neben ganz viel Nichts und Tesla noch eine Forellenaufzuchtstation, in der man auch angeln kann. Gegen Obolus, versteht sich. Wir saßen Fischbrötchen mümmelnd unter dem Dach und beobachteten einen Opa mit seinem Enkel. Der Enkel war eher lustlos, der Opa voll dabei, beim Angeln. Er erzählte uns, daß er für den ersten Fisch 2 Stunden gebraucht hätte, im Lauf unseres Picknicks kam ein weiterer hinzu. 3 wollte er haben. Dann kam eine weitere Familie dazu. So richtig mit kleinem Kind und so. Die haben doch echt in 20 (zwanzig) Minuten insgesamt 3 Forellen gefangen. Ich glaube, Opa war sauer.
Da der Tag heute mit Dauerregen begann, frühstückten wir und machten uns die 20 Km auf den Heimweg.
Der Müggelsee ist mit 7,4 Km² Berlins größter See. Rund rum mit dem Rad sind es von uns aus ca 23,5 km Strecke. Und es ist eine schöne Strecke. Der Purzelhase hatte ein Loch im Reifen und so war ich allein unterwegs.