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Kategorie: Urlaub

Kofferpacken

Kofferpacken

Wie geplant machten wir heute Ponta Delgada noch einmal unsicher.

Die Stadt hat 4 Garten, die alle einfach schön sind.

Ficus
Das ist ein Ficus. Sieht unseren Zimmerpflanzen nicht sehr ähnlich. Man beachte die Wurzel
Bambus. Es war mir nicht klar, daß der so hoch werden kann. Die Frau im Vordergrund dient wieder nur dem Größenvergleich

Und jetzt sind wir beim Packen. Mir wurde gerade ganz schlecht. Ich habe nicht mal eine Mütze dabei, von Winterstiefeln ganz zu schweigen. Wer rechnet denn in Zeiten des Klimawandels mit Schneeverwehungen und minus 7°C in Berlin?

Letzter Tag

Letzter Tag

Wir machen die Gärten von Ponta Delgada noch einmal unsicher.

Größen verhältnis beachten und nicht wundern, daß die Frau von hinten zu sehen ist. Seit die Bundesregierung biometrische Datenbanken anlegen will, gibt es keine Gesichter mehr

Und auf morgen bin ich nach Lektüre des Wetterberichtes echt gespannt. Werden wir in Berlin, Köln-Bonn oder Leipzig stranden? Oder kommen wir schon aus Lissabon nicht weg. Schaumwemal.

Simulanten

Simulanten

Meine Lieblingsfrau erklärte in der Früh, es ginge ihr gut und sie bekäme nur ein „Schnüpfelchen“. Daher brachen wir nach Vila Franca do Campo auf. Das ist die ehemalige Inselhauptstadt. Sie wurde 1522 von einem Erdbeben zerstört und dann wurde Ponta Delgada die neue. Vila Franco del Campo ist heute eine typische Azorenstadt. Highlights gibt es eigentlich nicht. Ein Stadtmuseum, welches eine wilde Mischung von Artefakten zur Historie, zum Gitarrenbau und Spazierstöcken und Töpferei bietet. Es gibt einen Hafen ohne besondere Attraktionen.

Meine Frau sagte, Bootsmalerei bekäme hier eine völlig neue Bedeutung
Eine Kanzel mit einem Stuhl weckt seltsame Assoziationen
Das sieht man hier überall, auch wenn Weihnachten lange vorbei ist. Das örtliche Krippenspiel ist noch grotesker als in anderen Orten der Insel. Aber das spare ich mir.

Anschließend ging es nach Furnas in den botanischen Garten. Und der ist einfach nur schön.

Auch das ist im Garten zu finden.
Keine Ahnung.

Ginko
Brunnen der Verliebten
Magnolie

Hinter mir ist ein Automat, aus dem man Futter für 1 Euro ziehen kann. Die Fische wissen das 😁
Ein kurzer aber intensiver Tag

Ein kurzer aber intensiver Tag

Wir waren heute am Leuchtturm Arnel. Das Ding ist ansich superschön gelegen, wenn es eine halbwegs vernünftige Zufahrt hätte. Stattdessen empfängt einen das folgende Schild.

Jepp, der Weg ist wirklich so, daß man nur mit dem Auto fahren sollte, wenn man es kann.

Also gelaufen. Der Weg ist kurz, aber intensiv. Eine Steigung bzw. Senkung von über 22%. Auf 700 m Weglänge ( länger ist die Zufahrt nicht) kommen 156 m Steigung. Ich habe es mit der Uhr und GPS nachgemessen. Und das einmal runter und dann wieder rauf. Das merkt mann.

Dann waren wir noch in einem öffentlichen Garten.

Und dann erklärt meine Lieblingsfrau, sie würde krank werden und wir fuhren ins Hotel zurück. Seitdem liegt sie im Bett und brütet irgendwas aus. Und ich werde morgen in die Apotheke fahren und diese leer kaufen. Denn üblicherweise bin ich 2 Tage später dran, habe dann aber die mutierten Bazillen und es geht mir viel schlimmer.

Es waren ca. 12 km um den Kratersee Lagos das Furnas und wir sind rechtschaffend erledigt. Es waren steile Anstiege und es ging wieder steil runter. Das mit dem hoch- und runter ist noch nicht mal das Allerschlimmste. Problematisch ist, daß es hier überall scheißeglatt ist. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die gleichbleibenden Temperaturen von minimal 10°C, normalerweise um die 15 bis 18°C sorgen dafür, daß alles feucht ist. Überall wachsen Moos und Algen. Auch auf den wenigen vorhandenen Bürgersteige, die bevorzugt mit Kacheln bedeckt sind. Im Wald ist jeder Stein und jedes Stück Holz, wie z.B. die Einfassung einer Treppenstufe eine Gefahr für Wanderstiefel mit vernünftiger harter Sohle. Einmal habe ich bereits langgelegen. Und das gilt tatsächlich auch für Straßen und Wanderwege, die z.T. mit einer lehmartigen Schicht bedeckt sind.

Hier wird gekocht. Und zwar mit Wasser
(Ein)Topf reinstellen, ein paar Stunden drin lassen und fertig ist es. Habe wir verzichtet, weil PuHa heute Darmprobleme hatte
Ein baumgroßer Farn

Das ist lt. Erklärtafel die zweitgrößte Araukarie der Welt. Die größte ist auf Hawei zu finden
Wurde gern wissen, wie es drinnen aussieht
Ganz spannend. Das sind Mobilfunkmasten. Bei uns werden die Daten in einsamen Gegenden mit Richtfunk weitergeschickt. Hier per Satellit
Essen aus der Fumarole

Essen aus der Fumarole

Nachdem wir wie bereits beschrieben den Wanderweg nicht nutzen konnten, beschlossen wir, den Rundweg in der anderen Richtung so weit wie möglich zu laufen. Aber als nach dieser Pfütze

des Purzelhasen Schuhe so aussahen

entschlossen wir uns vor der nächsten Pfütze zu Umkehr.

Gute Entscheidung. Denn wir waren essen. Zubereitet wurde es hier.

Ich habe selten so zartes Rindfleisch gegessen. Es war hervorragend.

Nachdem wir uns den Wanst so richtig vollgeschlagen hatten, sahen wir uns noch ein wenig um und machten uns dann auf den Heimweg.

Stand da einfach so rum 😂

Jetzt sitze ich auf dem Balkon, lese ein bisschen was über das Völkerrechtsverständnis der Bundesregierung unter Führung eines Rechtsanwalts (dessen Berufsethos mich ängstigt) und fasse den Tag zusammen. Geregnet hat es übrigens nur einmal, das aber anständig.

Jetzt gibt es noch Kaffee mit Likör und dann vielleicht noch Guckmaschine.

Doch keine Inselrundfahrt

Doch keine Inselrundfahrt

Laut Yr (hervorragende Wetterapp aus Norwegen) gab es heute nur einen einzigen Ort auf der Insel, wo es nicht regnen sollte. Rebeira Grande. Dahin machten wir uns auf den Weg. Denn von unserem Hotelbalkon sah es so aus, als würde der Rest der Insel in Regen und Nebel versinken. Es ist nett in Rebeira Grande, wenn auch trist. Der Ort selbst besteht aus einem alten, historischen Teil und einem vollständig neu hochgezogenen Teil. Das Neubaugebiet hat übersimensionierte Bürgersteige, der alte wie die gesamte Insel fast gar keine. Es gibt ein paar Kneipen, über denen meist Imbiss oder Snack-Bar steht und vor denen arm aussehende Männer rumlungern.

Es gab hier soetwas wie einen Weihnachtsmarkt. Diese beiden „Rentiere“ sind Bestandteil dessen
Die Hütten haben Schneehauben aus Spannbettlaken
Auch hier ist der Verfall unübersehbar

Nochmal Wetter

Nochmal Wetter

Hier stürmt es seit gestern wie doof. Es sind weiterhin Windgeschwindigkeiten um 8 Bft, in Spitzen bis 10.

Der Screenshot stammt von Meteoblue.com. Wir sind in Capelas

Daher verbrachten wir den heutigen Tag im Ponta Delgada, der Inselhauptstadt. Hier waren wir im Museu Carlos Machado. Das ist ein bisschen ein Sammelsurium. Teils eine (seltsame) naturwissenschaftliche Sammlung mit präparierten Tieren (teilweise vor über 100 Jahren präpariert und daher nicht besonders gut), einem historischen und geologischen Abriss zu den Azoren, etwas zur Geschichte des Klosters, in dem das Museum untergebracht ist und der Kirche des ehemaligen Jesuitenkonvents.

Ein schlecht präparierter weißer Hai im Eingangsbereich des Museums
Eine Gallionsfigur
Der Innenhof des ehemaligen Klosters, in dem das Museum untergebracht ist
Für alte Nonnen 😉

Pottwalgebiss, unten nur der Unterliefer
Durch diese „Drehtür“ konnten die Nonnen Spenden, wie z.b. Speisen entgegennehmen
Der Altarraum des ehemaligen Jesuitenkonvents. Es ist die größte Holzschnitzarbeit in ganz Portugal
Ich habe Jesus gefunden. Sie haben ihn exakt hier versteckt. Im Original ist der 3D-Effekt des Bildes noch beeindruckender.

Anschließend waren wir hervorragend Fisch essen (teuer) und wollten eigentlich noch in den botanischen Garten. Bevor wir da ankamen, regnete es. Also setzten wir uns ins Auto, fuhren nach Capelas, plünderten den dortigen Supermarkt und fläzten uns auf Bett unseres Hotelzimmers. Das tun wir noch immer.

Morgen soll es ausnahmsweise mal den ganzen Tag regnen. Die Betonung liegt auf „ganzen“ Tag, denn irgendwann regnet es jeden Tag. Daher werden wir eine Inselrundfahrt machen und immer dann aus dem Auto aussteigen, wenn es kurz nicht regnet.

Wetter

Wetter

Wir machten heute eine Tour über die Westseite der Insel. Wir wollten nach Mosteiras, welches ein malerisches Örtchen ist. Eigentlich sollte es vom Nachbarort zu Fuß gehen. Der Weg fûhrte aber an der Steilküste entlang und wir hatten Windstärke 7 Bft. Da liefen wir lieber zum Auto zurück und fuhren den Rest des Weges, denn der Wanderweg war uns zu gefährlich. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Mal regnete es, mal schien die Sonne, in jedem Fall brauste der Wind. Dieses Wetter soll für die Azoren typisch sein. Für heute gibt es eine Sturmwarnung mit Windgeschwindigkeiten bis 10 Bft (100 km/h).

Steht leer.

Derartig billig aussehendes Krippenspiel ist hier an allen Ecken zu finden.
Da das schon der 2. mickrige Weihnachtsbaum ist, den ich sehe, blende ich ihn hier einmal ein. Es gibt auf der ganzen Insel keine vernünftigen Weihnachtsbäume. Also behilft man sich mit soetwas
Auch hier allerorten Verfall und Leerstand

Anschließend besuchten wir noch einen Leuchtturm aus dem Jahr 1901.

Der Leuchtturm ist heute noch in Betrieb. Das Haus war früher die Wohnung der Familie des Leuchtturmwärters. Heute läuft alles vollautomatisch.

Noch ein Wort zu Leerstand und Verfall. Die Leute hier sind arm. Der Durchschnittsverdienst liegt bei ca. 13000 € pro Jahr. Ich habe nur 3 hochpreisige Autos gesehen, welche wahrscheinlich keine Mietwagen waren. Die Bevölkerung fährt alte, verrostete Kleinwagen oder irgendwelche uralten, ebenfalls verrosteten Allradler. Unser Dacia-Mietwagen ist (wie alle anderen Mietwagen) ein echtes Schmuckstück. Man sah sich sogar gezwungen, hier auf den Azoren einen höheren Mindestlohn festzusetzen, als auf dem Festland. Viele Häuser werden offensichtlich nur noch als Ferienhäuser genutzt.

Dafür wird in der Hauptstadt Ponta Delgada fleißig an neuen superschicken und teuren Hotels gebastelt.

Sylvester – wann?

Sylvester – wann?

So, wir sitzen vor der „Ultimativen Chartshow“ ( abenteuerlich über Screenmirroring) und überlegen, wann wir Sylvester feiern und das neue Jahr begrüßen. Hier sind wir 2 Stunden später dran, als in Berlin. Naschaumermal. Hängt sicher auch von unserem Durchhaltevermögen ab, ich habe Coffeinschokolade gekauft 😂.

Heute versuchten wir, die Kraterseen in Sete Citares zu umlaufen. Hat nicht wirklich geklappt. Es sind eigentlich zwei Seen. Aber um beide kommt man nicht komplett rum. Der eine hat schlicht keinen Rundweg und beim anderen ist der Weg nach diversen Steinschlägen, Baumstürzen u.ä. nicht mehr passierbar. Und auf dem Weg hätte uns fast ein kopfgroßer Stein ins Jenseits befördert. Er löste sich einfach über uns und schlug auf.

Futbolstadion. Eingeweiht im Jahr 2005. Heute spielt hier niemand mehr.
So etwas habe ich noch nie gesehen. Es ist Wasserversorgung für den Mensch auf der linken Seite und für das Vieh auf der rechten.
Der große Kratersee
Ein weiterer Kratersee. Hat nix mit den beiden genannten zu tun.
Die Azoren

Die Azoren

Wir dachten uns, wir fahren mal nicht mit dem Womo los, sondern mal irgendwohin, wo man einem das Frühstück macht. Also Brainstorming (Durcheinanderreden) abgehalten. Und dann sagte einer von uns, er würde sich gern mal angucken, wo das Azorenhoch herkommt. Gesagt, getan. Meine Lieblingsfrau schmiß erst das Handy an, dann den Laptop und buchte uns eine Reise auf die Azoren. Und da sind wir nun in Capelas auf der Ilha de São Miguel. Der Ort war mal ein Fischerdorf und wurde offensichtlich mit Walfang reich. Das ging von ca. 1880 bis 1974. Da machte die letzte Fabrik zur Walverarbeitung zu. Der Walfang selbst ist seit 1972 verboten. Davon hat sich der Ort nie erholt. So zumindest ist unser Eindruck nach der heutigen Runde. Es dominiert Leerstand und Verfall. Es gibt 2 Supermärkte, wobei zumindest der, in dem wir heute waren ein riesiges Sortiment von Alles hat. Von A, wie alles vom Fisch, bis Z, wie Zimmermannsaxt. Außer zweier Apotheken und einem Gartenmarkt sahen wir nichts weiter. Wir sahen auch nur 2 Hotels (unseres ist da mitgerechnet) und einen Barbershop! Nichts deutet darauf hin, daß wir außerhalb der Touristenzeit hier sind. Denn es gibt keine Orte/Läden oder sonst was, die sich, ähnlich unseren Ostseeorten, in der Reserve halten und dann die Touris abkassieren könnten, wenn diese zur Saison einfallen. Aber uns gefällts! Außer zu Fuß im Ort unterwegs sein. Bürgersteige sind eine neumodische Erfindung und daher quasi nicht vorhanden, die Straßen schmal. Da hat man schon manchmal das Gefühl, der Fahrzeugführer ist nicht ganz dicht, so dicht, wie er an einem vorbeifährt.

Das ist Tatsache das Freibad des Ortes. Denn im Atlantik ist kein Baden
Hier wurde bis 1972 Waltran gekocht.
Mit dieser dampfbetriebenen Winde wurden die Wale an Land gezogen.
Der schon erwähnte Leerstand und Verfall. Die Häuser wurden von der Walfangfirma gebaut.
Selbst in der Kirche läßt sich die Armut des Ortes erkennen. Eine elektrische Kerze kostet 20 Cent. Üblicherweise sind es mindestens 50. Darunter habe ich es noch nicht erlebt.

Im ganzen Ort stehen alle paar Meter Rattenfallen. Aber es liegen auch alle paar Meter Müllsäcke.

Ischgl bei Regen

Ischgl bei Regen

Wir sind mit den Mayers in Ischgl. Die beiden fahren morgen bei der Ebike-WM für jedermann mit und heute wollten wir die Strecke vorab einmal abfahren. Dann regnet und gewittert es wie doof! Wir sind 3 km weit gekommen. Dann wären wir Klatschnass, drehten um und sitzen jetzt biertrinkend auf dem Balkon.

Nachtrag: auf der Idalp, das liegt ca. 900 m höher als Ischgl schneit es gerade! Können wir im Wetterfernsehen live beobachten. Ome

Der Rhein

Der Rhein

Wir sitzen am Rhein und haben eine weitere Stadt gefunden, die man nicht besuchen muß. Düsseldorf!

Es ist Caravanmesse und diesmal sind wir nicht mit dem Womo da, sondern mit dem Auto. Denn hiernach geht es weiter nach Österreich. Die Mayers nehmen dort an der Weltmeisterschaft im E-Mountenbike für jedermann Teil.

Döner in Blossin

Döner in Blossin

Wir liegen mal wieder in Blossin. Hier ist es ganz schön teuer geworden. Einzig das Bier in der Hafenbar „Palsteg“ kostet weiterhin 3,40 €.

Als wir heute ein Stück liefen, kommen 2 Jungs auf geliehenen Fahrrädern auf uns zu. Irgendwas zwischen 11 und 14 Jahre alt. Sie fragen uns, ob wir von hier wären. Das verneinen wir, fragen aber dennoch, ob wir helfen können. Schließlich kennen wir die 3 Hände voll Häuser in Blossin, wo es nur den Jugendstützpnkt Blossin mit Hafen ( wo die Familie mit einem Bungalowboot lag) und den Fischer gibt. Fragen die beiden doch glatt nach der nächsten Dönerbude. Wir antworten, die sei in Storkow. Wie weit das denn wäre. Meine Antwort:“ Ca. 10 Kilometer“. Ob man dort mit dem Boot hinkommen. Ein Ja von mir. Sie fuhren dann mit Boot in die andere Richtung wieder los.

Letzter Tag

Letzter Tag

Wir verbrachten einen letzten spannenden Tag in Helsinki. Dabei stellten wir fest, daß wir die Stadt trotz der relativ kleinen Ausmaße noch lange nicht kennen. Nicht schlimm -bleibt noch was fürs nächste Jahr 😃.

Stadtmuseum von Helsinki. Das sind Dinge, die in der Kanalisation gefunden wurden.
Ja, auch das.
In der finnischen Nationalbibliothek sind unglaublich viele Bücher auf deutsch und Englisch zu finden.
Die finnische Natiobalbibliothek
Im botanischen Garten waren wir auch.

Eine Begebenheit gab uns noch zu denken. Auf dem Weg zur Metro sahen wir auf der anderen Straßenseite einen Volt-Fahrer (Essenslieferant auf dem Fahrrad). Der mußte dringend auf die Toilette und erkor dafür eine öffentliche. Er zwängte sich mit seinem riesigen würfelförmigen Rucksack hinein (da passe ich mit Fotorucksack kaum rein). Sein Fahrrad mußte draußen bleiben. An diesem war am Lenker ein kleinerer Rucksack, wahrscheinlich mit persönlicher Habe befestigt. Kommt doch ein anderer Kerl daher und will sich über den kleinen Rucksack hermachen! Ich brülle quer über die Straße, ob das seins sei. Keine Reaktion. Noch einmal:“ Is it your’s?“ Daraufhin verzieht er sich schnelleren Schrittes. Hat doch eine arme Sau versucht, eine andere arme Sau zu beklauen!. Uns fällt eh auf, daß in der Stadt deutlich mehr Sicherheitskräfte unterwegs sind, als bei früheren Reisen. Vor allen Dingen in der Metro. Die Jungs sind mit stichfesten Westen angezogen. Schaumermal, wo das noch hinführt.

Helsinki

Helsinki

Wir sitzen wie üblich am Hafen. Wie üblich haben wir gutes Wetter. Allerdings sind die 21°C zu warm. Uns graut vor der Rückkehr, welche am Freitag unweigerlich kommt.

Platz des Parlaments