Gruselig

Gruselig

Unter der Überschrift “Mit Palantir und Paragon auf Migrantenjagd” kann man bei Netzpolitik.org (https://netzpolitik.org/2026/us-einwanderungsbehoerde-mit-palantir-und-paragon-auf-migrantenjagd/) nachlesen, wie die US-Administration Software nutzt, um eine Bevölkerungsgruppe zu jagen und letztendlich abzuschieben oder zu inhaftieren. Das Schlimme ist, daß es der Software letztendlich egal ist, ob sie gegen Migranten oder eine sonstige Bevölkerungsgruppe eingesetzt wird. Da könnte auch stehen: “ Mit Palantir und Paragon auf Hobbitjagd”. In den jeweiligen Softwarekomponenten sind nur ein paar Anpassungen nötig und schon kann man nach Religion, sexueller Ausrichtung oder Weltanschauung filtern. Und das Übel ist, Daten, die einmal da sind, gehen nicht wieder weg. Daher kann ich auch nicht verstehen, warum die Bundesregierung einen möglichst großen Datensatz aller Netznutzer anlegen will. Steht doch ihrer Warnung zufolge die Machtübernahme durch Nazis zu befürchten. Dann sollte man doch zusehen, keine Riesendatenbanken anzulegen, in denen IP-Adressen, Metadaten (Verbindungsdaten) und biometrische Daten und was sonst noch enthalten sind. Wer böswillig Zugriff darauf nimmt, muß diese Daten nur noch mit anderen aus diversen Melderegistern (z.B. Kirchenregister) oder Gesundheitsdatenbanken (z.B. elektronische Patientenakte) zusammenführen und bekommt ein umfassendes Bild der jeweiligen Zielgruppe.

Auf eine Anfrage der Linken erklärte der Berliner Senat, Palantir nicht anschaffen zu wollen. aber das “  Land Berlin unterstützt das bundesweite Vorhaben, Auswertungs- und
Analysekompetenzen aufzubauen, strebt dabei jedoch ein europäisch beherrschtes System
an.” (https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-23514.pdf).

Das bedeutet aus meiner Sicht,, man hätte gern ein europäisches Gotham (so heißt die Software der Firma Palantir). Und das ist auch nicht lustig. Denn die USA fordern massiv Zugriff auf europäische Datenbanken. Und es scheint, als seien die Europäer gewillt, ihnen diesen zu gewähren (https://netzpolitik.org/2026/zugriff-auf-biometrische-polizeidaten-eu-kommission-will-mit-usa-geheim-verhandeln/).


Wehret den Anfängen!

Haltet Eure Datenspur so klein wie möglich, verhindern könnt Ihr sie nicht. Überlegt, welche persönlichen Daten Ihr preisgebt! Betreibt kein Blog Smile!

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