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Kategorie: Wohnmobil

Wieder unterwegs

Wieder unterwegs

Wir haben Urlaub und es wurde Zeit. Auf der Arbeit ist viel zu tun und jede Menge Termine. Also schlug die Lieblingsfrau vor, mit dem Womo in die Bretagne zu fahre. Ich schmiß kurz Google Maps an und stellte fest – es sind 1600 km. Sind mit dem langsamen Womo gute 3 Tage Fahrt und wir haben nur 3 Wochen. Also verkürzte ich auf die Normandie. Das sind 500 km weniger. Jetzt stehen wir nach den ersten 500 km in der Nähe von Hamm auf einem süßen kleinen Parkplatz. Morgen geht es weiter, erst einmal nach Amiens. Das ist zwar noch nicht Normandie, scheint sich aber zu lohnen und liegt halt auf dem Weg.

Wieder zu Hause

Wieder zu Hause

Nachdem wir heute noch in der Fischerei Köllnitz waren, kamen wir vor einer Stunde zu Hause an. Es war ein schönes und entspanntes Wochenende.

Apropos Köllnitz: die sind insolvent. Haben aber einen hervorragenden Fischimbiss (mehrfach getestet) und wohl ein richtig gutes Restaurant ( nicht getestet). Solltet Ihr also in der Nähe sei, einfach hingehen, Fischbrötchen essen, ein Bier trinken und, wenn man will, angeln. Vielleicht hilft es. Denn um die Fischerei würde es uns leidtun.

Wir können jetzt einen Bankraub planen

Wir können jetzt einen Bankraub planen

denn unser Wohnmobil ist ganz offiziell ein Fluchtfahrzeug.

Wir stehen wie schon erwähnt auf einem Stellplatz am Scharmützelsee. Der Platz ist schön, aber nicht ganz plan. Daher stand ich mit dem Arsch in Richtung Ein/Ausfahrt. Denn im Ernstfall, z.B. bei Feuer oder Sturzfluten oder Raketeneinschlägen flüchten nur völlig Bekloppte mit dem Wohnmobil. Aber mit dem Zettel oben haben wir nun die amtliche Bestätigung, daß es ein Fluchtfahrzeug ist. Also können wir damit auch eine Bank ausrauben. Bin schon auf die Verfolgungsfahrt mit der Polizei gespannt. Die sollen sich warm anziehen. Auf der Autobahn fahre ich ca. 85 km/h, konnte aber bis 120 aufdrehen😂.

Unsere heutige Fahrradtour:

Ostern, ein Fest des Friedens

Ostern, ein Fest des Friedens

Es ist Gründonnerstag. Ein langes Wochenende steht bevor und fürs Boot ist es noch zu kalt. Wir stiegen also ins Wohnmobil und stehen jetzt am Scharmützelsee. Irgendwo zwischen Storkow und Bad Saarow.

Der Scharmützelsee
Neues testen

Neues testen

Wir stehen in Netzen. Mit einem gemieteten „Wohnmobil“. Es ist ein Test. Wir stoßen mit unserem eigenen Womo immer öfter an Grenzen, was die Wege betrifft. In Island waren einige Ziele nicht erreichbar, weil ich sagte:“ Das Auto ist für diese Schotterpiste nicht gemacht“. Wann immer es stark regnete, weigerte ich mich, Waldwege zu nehmen, aus Angst, mich festzufahren. Daher existiert der Wunsch nach einem halbwegs geländegängigen Fahrzeug schon länger, eigentlich entstan er in ersten Ansätzen in Island. Denn hier waren bestimmte Strecken für uns schlicht verboten.

Auch in Finnland und in Norwegen stießen wir an Grenzen. Wenn man nun aber nicht mit einem LKW, wie z.B. einem Unimog (Universalmotorgerät von Daimler – total geiles Fahrzeug) losfahren möchte oder kann (teuer und groß), wird die Auswahl recht klein. Erschwerend kommt hinzu, daß unser PKW ( Citroen Berlingo) auch schon 18 Jahre alt ist und auch hier perspektivisch etwas Neues ins Auge gefaßt werden muß. Dann landet man am Ender der Überlegung schnell bei Wohnmobilabsatzkabinen auf einem Geländewagen. Also beschlossen wir, eine Kabine des Herstellers Tischer auf einem Ford Ranger zu mieten und zu testen. Spoiler: es wird in jedem Fall ein Kompromiss. Den soviel Platz, wie in unserem jetzigen werden wir auf ca. 6m Länge nie wieder finden. Das war uns aber vorab klar. Den Heizungstest hat die Kabine bereits bestanden, den Schlaftest auch. Beim Platztest sind wir noch unentschlossen. Den Geländetest fürs Auto gibt es morgen. Wir werden einen Feldweg nehmen, den ich nicht mal mit dem Berlingo nehmen wurde, und absolut nicht mit unserem Womo.

Heute ist nochmal Nachtfrost angesagt.

Ja, der ist tatsächlich auch schon da.
Penner on Tour Award an mich selbst

Penner on Tour Award an mich selbst

Wie Ihr ja wißt, war ich letzte Woche in Mallnow, Mitten in der Pampa und es war kalt. Also nicht im Auto, sondern draußen. Es hatte knapp an die 7°C minus. Als ich mich am Sonntag auf den Weg machen wollte, hatte es immer noch 2,5°C minus und die ganze Nacht kam der Wind von vorn, stand also auf den Motorblock. Fakt ist, das Auto sprang nicht an. Ich rödelte eine ganze Weile herum, starten ging nicht. Hatte schon den ADAC angerufen. Irgendwann startete das Auto dann doch. Und ich hatte die ganze Zeit den Eindruck, als würde mir das Auto zuraunen:” Ey Trottel, tank gefälligst Winterdiesel!”.

Heute nun mußte ich zum Boot, weil dort noch der Teppich vom Achterdeck geholt werden mußte. Und siehe da, bei 7°C plus sprang das Fahrzeug ohne Murren an. Also war tatsächlich der “falsche” Diesel das Problem. Denn zuvor hatte ich das letzte Mal im September getankt. Das war also Sommerdiesel, der bis max. 10°C minus funktioniert. Daher dann heute noch kurz an der Tanke gewesen und 2/3 Winterdiesel eingefüllt. Mein Gott, an was man alles denken muß!

Also der POTA geht ganz klar an mich.

Laut ADAC gibt es Winterdiesel ab Mitte November bis Mitte Februar standardmäßig an Tankstellen.

Mein Gott, was für ein Wetter

Mein Gott, was für ein Wetter

Ich stehe mit dem Womo in Mallnow fast an der Oder. Draußen sind es derzeit minus 1,7°C, die Nacht waren es minus 4,5°C. Das Auto mußte mal bewegt werden und ich auch 😁. Nachdem sich der Nebel heute gegen Mittag verzog, war es absolut geniales Wetter. Kalt aber klare Luft. Ideal zum Wandern, was ich dann auch 18 km weit tat.

Das ist die Russische Kriegsgräbergedenkstätte in Lebus. Irgendwie haben Ost-und Westdeutsche eine andere Wahrnehmung der Russen.
Das ist der Kondenswasserabfluss meiner Heizung. Muß ich morgen vor dem Losfahren abtauen. Wenn ich mit dem Eiszapfen irgendwo hängen bleib, reiß ich mir wenn blöd läuft die Verkleidung ab.
Es wird Winter

Es wird Winter

Das bedeutet, die Wassertanks in Boot und WoMo müssen geleert werden. Zuerst kommt das Womo dran. Streng genommen kann man das auf der Straße über einem Gulli machen, denn der Schmutz- oder Grauwassertank enthält lediglich nomales Haushaltsabwasser. Aber ich habe immer ein wenig Angst, daß ein allwissender Obergrüner vorbei kommt und ein Fass- bzw. eine Diskussion aufmacht, weil er definitv weiß, daß ich gerade meine Chemietoilette auf die Straße kippe. Das muß ich nicht haben. Außerdem war Superwetter angesagt. Daher habe ich mich nach Schwante zur Bäckerei Plenz aufgemacht. Hier kann man Superbackwaren kaufen (oder auch super Backwaren kaufen), man kann wandern (habe ich gemacht), der Bäcker betreibt einen WoMo-Stellplatz und es gibt eine Entsorgungsstation für WoMo’s. Normalerweise kann man bei Plenz auch Strammen Max essen – hat heute nicht geklappt.

Es waren gut 10 km

Neben mir steht einer mit einem WoMo, welches er die ganze Zeit putzte. Nie um einen intelligenten und lustigen Spruch verlegen, sage ich beim Aussteigen, als ich zm Bäcker wollte:“ Meiner muß vor allen Dingen obenrum gemacht werden.“. Sagt der doch bierernst, auf den intelligenten Spruch hätte er schon gewartet. Und wenn ich ihm die Zeit ersetzen würde …. . Als ich von Bäcker zurückkam (er war immer noch am Putzen, was eigentlich in der gesamten BRD außerhalb von Waschstationen verboten ist), sagten wir beide nichts und lächelten auch nicht. Naja, ich muß wenigstens nicht befürchten, er sei gesellig und käme abends auf ein Bier rüber. Denn das kann ich gar nicht leiden.

So ein Rotz

So ein Rotz

Ich hatte die ganze letzte Woche eine ordentlich Erkältung. Habe mich also Montag und Dienstag ins Bett gelegt, aber den Rest der Woche mithilfe von Aspirin Complex gearbeitet. Freitag sah es gut aus und daher setzten wir uns ins Womo und fuhren in den Wildpark Schorfheide.

Der Samstag war herrlich. Es war Superwetter, man konnte gut sehen, der Park war nicht überlaufen. Die Soljanka in der kleinen Gastronomie kann ich nur wärmstens empfehlen.

Ich glaube, es ist ein bisschen spät dafür. Aber die Natur spielt ja eh verrückt

Denn ja, es wird Herbst.

Und heute schlug mein Rotz wieder voll zu. Wir verzichteten auf eine Wanderung und ich schreibe diese Zeilen in meinem Bett.

Ome

Der Rhein

Der Rhein

Wir sitzen am Rhein und haben eine weitere Stadt gefunden, die man nicht besuchen muß. Düsseldorf!

Es ist Caravanmesse und diesmal sind wir nicht mit dem Womo da, sondern mit dem Auto. Denn hiernach geht es weiter nach Österreich. Die Mayers nehmen dort an der Weltmeisterschaft im E-Mountenbike für jedermann Teil.

Letzter Tag

Letzter Tag

Wir verbrachten einen letzten spannenden Tag in Helsinki. Dabei stellten wir fest, daß wir die Stadt trotz der relativ kleinen Ausmaße noch lange nicht kennen. Nicht schlimm -bleibt noch was fürs nächste Jahr 😃.

Stadtmuseum von Helsinki. Das sind Dinge, die in der Kanalisation gefunden wurden.
Ja, auch das.
In der finnischen Nationalbibliothek sind unglaublich viele Bücher auf deutsch und Englisch zu finden.
Die finnische Natiobalbibliothek
Im botanischen Garten waren wir auch.

Eine Begebenheit gab uns noch zu denken. Auf dem Weg zur Metro sahen wir auf der anderen Straßenseite einen Volt-Fahrer (Essenslieferant auf dem Fahrrad). Der mußte dringend auf die Toilette und erkor dafür eine öffentliche. Er zwängte sich mit seinem riesigen würfelförmigen Rucksack hinein (da passe ich mit Fotorucksack kaum rein). Sein Fahrrad mußte draußen bleiben. An diesem war am Lenker ein kleinerer Rucksack, wahrscheinlich mit persönlicher Habe befestigt. Kommt doch ein anderer Kerl daher und will sich über den kleinen Rucksack hermachen! Ich brülle quer über die Straße, ob das seins sei. Keine Reaktion. Noch einmal:“ Is it your’s?“ Daraufhin verzieht er sich schnelleren Schrittes. Hat doch eine arme Sau versucht, eine andere arme Sau zu beklauen!. Uns fällt eh auf, daß in der Stadt deutlich mehr Sicherheitskräfte unterwegs sind, als bei früheren Reisen. Vor allen Dingen in der Metro. Die Jungs sind mit stichfesten Westen angezogen. Schaumermal, wo das noch hinführt.

Helsinki

Helsinki

Wir sitzen wie üblich am Hafen. Wie üblich haben wir gutes Wetter. Allerdings sind die 21°C zu warm. Uns graut vor der Rückkehr, welche am Freitag unweigerlich kommt.

Platz des Parlaments
Regen

Regen

Die letzten 3 Tage regnete es. Daher ist nichts weiter passiert. Einen von diesen 3 Tagen verbrachten wir vollständig auf einem Parkplatz. Lesend und Videos guckend.

Jetzt sind wir in Helsinki angekommen, shoppen noch kurz und dann geht es bis Freitag auf den Campingplatz. Und ab morgen soll das Wetter super werden. Das bedeutet dann: Rumlungern am Hafen 😀.

Tampere

Tampere

Heute Nacht hatten wir mit 8 bft ziemlich Sturm. Und wir stehen unter alten Bäumen des Campingplatzes. Aber alles ging gut. Es landeten nur KLEINE Äste auf unserer Behausung. Immer noch besser, als nicht mehr vom Stellplatz zu kommen. Denn heute morgen mußte ein weiteres Mobil aus einem Schlammloch gezogen werden.

Schließlich schnappten wir uns die Räder und fuhren nach Tampere rein.

Die Stadt ist tatsächlich nicht so hässlich wie andere finnische Städte. Aber wirklich hübsch geht anders. Eigentlich wollten wir ins Lenin-Museum. Das war eine Hommage an Wladimir und Josef Stalin, der auch drin vorkam. Lenin war ein Befürworter der Unabhängigkeit Finnlands. Irgendwann verschwand Stalin und im letzten Jahr, nach dem Nato-Beitritt Finnlnds, das ganze Museum. Es wurde ersetzt durch das Museum über Finnisch-Russische Beziehungen. Was für ein Machwerk. Es erinnerte mich fatal an von Westdeutschen gestaltete Ausstellungen über die DDR. Nur, daß dieses Museum 10 Euro Eintritt kostet. Ossis dürfen in Ausstellungen über die DDR normalerweise kostenlos. Fakt ist, daß die Imperialisten im Osten und insbesondere der Sowjetunion saßen. Schon immer.

Beschreibung des Imperialismus aus dem Osten
Ein letztes Relikt
Die „alte Kirche“
Das E-Werk. Tampere wird mit Wasserkraft elektrifiziert

Uns geht es gut

Uns geht es gut

Wir haben die letzten beiden Nächte im Laivonmäki Nationalpark verbracht. Es war wie üblich nicht spektakulär aber gigantisch. Wir stellen immer wieder erstaunt fest, daß man eine irre Kulisse gar nicht braucht. es reicht Natur satt.

Unsere Strecke
Geht es besser? Hier gab es auch die obligatorische „Wursti“

Heute war dann den ganzen Tag Regen angesagt und so kam es auch. Daher machten wir Strecke und fuhren weiter nach Tampere. Die Stadt wird auch als Manchester des Nordens bezeichnet, weil sie eine der ersten und größten Industriestädte des Nordens war. Heute ist davon wohl nicht mehr viel übrig, aber das werden wir morgen sehen. Unser Campingplatz, auf dem wir jetzt stehen ist nach 2 Tagen Regen völlig abgesoffen, hier mußte vorhin ein Transporter mit einem Allradfahrzeug aus dem Schlamm gezogen werden.

Bloß gut, daß wir einen geschotterten Platz bekamen
Auf dem Weg nach Tampere kamen wir durch Kangasniemi. Allerliebst
Und das steht auf dem Campingplatz neben uns. Es ist eine fahrende Gold- und Silberankaufstation 😂. Es gibt einen Tourenplan im Web und man kann mit seinen Wertsachen dann auf den bezeichneten Parkplatz toben und sein Gold, Silber oder auch Platin verkaufen. Es erinnert mich an die Brockhaustruppe der 90er Jahre