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Kategorie: Wohnmobil

Es ist soweit

Es ist soweit

Ich habe heute unser altes Wohnmobil ausgeräumt. Wir haben es verkauft und und ein neues erworben. Das neue ist zwar noch nicht da, da die Zulassung in Berlin halt länger dauert, aber der Nagel hat jetzt einen Kopf.

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Das ist es.

Es ist einen Tick länger, als unser altes, hat aber Längsbetten im Heck. Bisher haben wir ein Hubbett vorn, in dem wir quer liegen. Das bedeutete, daß einer über den anderen drüberkrabbeln muß, wenn er oder sie raus will. Das bedeutet auch, daß man eine relativ hohe Leiter hoch- und runter muß, das bedeutet auch, daß das Hubbett jeden morgen wieder in Position gebracht werden muß. Das wird nicht einfacher, je älter man wird. Dazu kommt, daß das Alte weder für Schotterstraßen, noch für Waldwege geeignet ist. Und in Skandinavien,, was unser Haupturlaubsziel ist, ist ein Großteil der Straßen exakt das – eine Schotterpiste. Das neue Fahrzeug ist höhergelegt und hat für den Fall der Fälle einen Allradantrieb. Es ist also ein Fahrzeug, mit dem wir Ziele erreichen können, die uns bisher verwehrt blieben. Und dabei rede ich nicht nur vom Hochland in Island, aber auch. Unser altes, den alten Moby_Dick geben wir in Zahlung. Es muß einiges daran getan werden, schließlich ist das Auto schon 16 Jahre alt, von denen wir es 7 Jahre hatten. Und das waren geile 7 Jahre. Ich hoffe, es kommt in gute Hände. Hände, die es zu schätzen wissen 😢.

Immer noch auf der Suche – diesmal in Stralsund

Immer noch auf der Suche – diesmal in Stralsund

Wie hier schon beschrieben sind wir auf der Suche nach einem neuen Wohnmobil. Denn die unter „hier“ beschrieben Lösung hat einen riesigen und einige kleine Nachteile. Der Riesige heißt Zuladung. Es bleiben bei der Variante Absetzkabine lediglich ca. 200 kg Zuladung übrig. Das ist für einen oder zwei Monate Island schlicht zuwenig. Also sind wir weiter auf der Suche und diesmal in Stralsund. Das Objekt der Begierde war ein Malibu 4×4. Aber der wird es auch nicht, er ist eng, der Möbelbau und das Bad muß man nicht haben. Das eine ist klapprig und das andere winzig. Neues Objekt der Begierde ist ein Hymer auf Mercedes Sprinter 4×4.

Ca. 6,7 m lang, drinnen Platz und mit doppeltem Boden.

Eine Entscheidung haben wir noch nicht getroffen, weil wir nicht genug Kleingeld mithatten 😅.

Anschließend ging es nach Stralsund rein, wir mieteten spontan ein Hotelzimmer. Und Stralsund ist immer eine Reise wert. Wir hatten 2 spannende Begegnungen. Die eine war ein Mitarbeiter der Meereskunde Museums (des alten), der gerade das Tor abschloß (kamen zum Ende der Öffnungszeiten da an) und den ich fragte, ob es die ganz alte Ausstellung noch gäbe. Die, in der unter den Nautischen Offizieren der Handelsnarine auch die Politoffiziere aufgeführt waren. Er wußte sofort, wovon ich rede, grinste und sagte, die gäbe es seit ca. 4 Jahren nicht mehr. Wir sehen uns morgen die neue Ausstellung an.

Die zweite spannende Begegnung war die Stadtwache. Die haben Stralsund gegen Wallenstein verteidigt und sind heute eine völlig skurile Truppe. Um den Wachturm zu verlassen, mußte ich 10 Euro zahlen, verlangt waren 5 😂😂😂.

Stadtwache bei einer Exercierübung
Das Hotel Schelehof. Ist Pleite. Waren wir vor ein Paar Jahre

Die Original Gorch Fock
Lyons la Forêt

Lyons la Forêt

Es soll das schönste Dorf Frankreichs sein. Und ja, es ist idyllisch und süß. Wir stehen hier auf dem örtlichen Campingplatz. Eigentlich waren 2 Nächte geplant, nun wurden es 3. Ich habe zum einen beschissen geschlafen, bin müde. Zum anderen ist Scheißwetter mit Windgeschwindigkeiten in Böen von 70 km/h. Da muß man mit einer Schrankwand nicht unterwegs sein.

Der Ort selbst ist keltischen Ursprungs. Er wurde 1015 erstmals erwähnt, Wilhelm der Eroberer ließ hier eine Burg bauen. Berühmt wurde der Ort u.a. durch den Fund eines keltischen Münzschatzes, welcher wohl im Jahr 80 v. Christus vergraben wurde. Wann er gefunden wurde ist schwerer zu recherchieren, als der Zeitpunkt des Vergrabens.

Hier hat Maurice Ravel (Bolero) von 1917-1920 gelebt.

Kirche Saint Denise

Die angedeutete Frau am linken Bildrand ist meine Lieblingsfrau. Es ist keine fotografische Ungeschicklickeit, daß sie dort nicht wirklich zu sehen ist. Ich versuche aufgrund der biometrischen Scheise, die inzwischen in Umsetzung oder in Planung ist, keine Gesichter mehr zu veröffentlichen.

Gestern erwanderten wir die Gegend und kamen in der Abbey de Mortemer an. Hier steht ein Herrenhaus mit Resten von Wandelgängen und Ruinen der alten Klosterkirche. Der Eintritt kostet 8,50 € und berechtigt auch zum Besuch des Museums. Und das hat es in sich! Es ist eine groteske, wilde Ansammlung von Kuriositäten. Da werden Stoffpuppen in den Gewändern des Richard Löwenherz ( welcher tatsächlich in der Normandie eine Weile in Geiselhaft saß, weil sein Bruder John ihn nicht freikaufte – kann man bei Robin Hood nachlesen 🧐😂) oder in Bischofsgewändern präsentiert. Es gibt unglaublich viel Nippes, alles angeblich aus der Zeit vor und nach der französischen Revolution. Die Abbey ist eine schöne und große Anlage, welcher man ansehen kann, daß Mönche Selbstversorger waren. Es gibt einen Fischteich, der noch heute eine hohe Fischzahl beherbergt, es gibt Flächen für das Vieh, einen Brunnen, einen Bach, der das Gelände durchfließt und es gab eine Wassermühle.

Daß meine ich mit Nippes

Der Taubenturm. Tauben wurden sowohl verspeist, wie auch für die Nachrichtenübermittlung genutzt.

Nippes
Sterbliche Überreste der Eve Crespin. Sie soll in den Gemäuern als weiße Frau herumgespukt haben.
Auf dem Rückweg vom Kloster kamen wir an der Kapelle der Saint Cathrin vorbei. Dies wurde an einer Quelle gebaut. Man soll sich hier Händer und Füß gut waschen.

Heute regnet es den ganzen Tag und ich habe das Womo nur einmal verlassen, um für die weitere, ungeplante Nacht zu bezahlen.

Rouen

Rouen

So, gestern waren wir in Rouen. Es war wie Rotenburg ob der Tauber. Touristen ohne Ende. Und auch traumatisch. Wir stehen in einer Straße und ich höre hinter mir einen Knall. Drehe mich um und sehe einen Mann auf dem Boden liegen und krampfen. Er blutete stark am Hinterkopf. Ich weiß nicht, ob er fiel, weil er krampfe, oder krampfte,weil er fiel. Was ich weiß, ich war völlig hilfllos. Der nächste Erste-Hilfe-Kurs ist fest geplant.

Rouen ist schön, aber voll. In der Notre-Dame von Rouen war ein unglaubliches Begängnis.

Notre Dame de Rouen
Kirchenfenster mit der Darstellung einer „hochnothpeinlichen“ Befragung

Der Justizpalast

Caen

Caen

Der Campingplatz in Randville von dem aus wir Swordbeach besuchten, war nicht wie geplant für 2 Nächte unser zu Hause, sondern für ganze 4. Das ist zum Einen dem Platz selbst geschuldet, zum anderen der Gegend und zum dritten, den französischen Straßen. Ich hatte echt die Schnauze voll. Loch an Loch und hält doch. Und als ob das nicht schon genug wären sind die Straßen an vielen Stellen nicht nur Scheißeng, sondern auch mit Schikanen ausgestattet, die mich zwingen Slalom zu fahren oder wegen stiller Polizisten ständig zu bremsen. Autofahren macht hier keinen Spass.

Dafür waren wir mit den Rädern vorgestern in Caen. Die Stadt liegt am Ufer der Orne knapp 15 km von der Kanalküste und wurde zur Landung der Alliierten fast vollständig zerstört. Die Altstadt wurde nach Originalplänen wieder aufgebaut und das ist gelungen.

Teile der ältesten Festung
Louis der vierzehnte, gekleidet wie Nero. Ome
2 Häuser, die den D-Day überstanden haben

SwordBeach

SwordBeach

Wir sind in der Nähe von Caen. Im Norden der Ärmelkanal, im Süden die alte Stadt Caen. Heute ging es mit den Rädern zuerst nach Norden. Nach Ouistreham, wo der Strand Swordbeach hieß. Das ist der Strand, an dem am 06.06.1944 das Commonwealth, also Briten, Schotten und Kanadier in das Weltgeschehen eingriffen und dazu beitrugen, Deutschland in seine Schranken zu weisen. Es gab ein unglaubliches Gemetzel und vom Ort blieben nur wenige Häuser stehen, keines davon intakt. Und an der Stelle möchte ich festhalten – egal, wie ich zum heutigen Großbritannien oder auch den USA stehe, ich habe größten Respekt vor den damaligen Soldaten. Darum bin ich auch irritiert. Der Strand ist ein bisschen wie Disneyland. Es gibt ein Riesenrad, man kann Ponyreiten, es gibt eine GoCartBahn und vieles mehr. Dazwischen immer wieder Gedenken.

Gedenkort für eine Gruppe britischer Speziellräfte, die die u.s. Brücke vorab besetzten und freihielten. Denn die Pegasus-Brücke war strategisch wichtig. Es gibt einen Film dazu – „Der längste Tag“
Die Pegasus-Brücke. Heute ein Nadelöhr im Berufsverkehr.
Ja, auch so kann Gedenken sein. Vor einem Souvenirshop an der Pegasus-Brücke.

Morgen geht es nach Caen.

Mondänie

Mondänie

Wir sind in Deauville. Es soll das mondänste Seebad der ganzen Normandie sein. Allerdings nagt auch hier der Zahn der Zeit ganz erheblich und ich habe den Eindruck, wir kommen ein paar Jahre zu spät, um wirklich mondänes zu sehen. Der Purzelhase sagte , die Ostsee würde ihm besser gefallen und sei mondäner.

Sozusagen ein privater Bereich. Auch der hat schon bessere Zeiten gesehen.
Man tut so, als wären die ganzen, hauptsächlich US-Stars schon einmal hier gewesen und schreibt deren Namen vor die Umkleiden. Ich denke nicht, daß sie hier waren, denn sie wären verhungert. Es handelt sich fast durchgängig um US-Amerikaner. Diese sprechen nach dem Willen Gottes nur amerikanisches Englisch. Hier spricht aber niemand Englisch. Sie hätten also nix zu essen bestellen können und wären ergo verhungert. Außer bei McDonalds – da könnten sie am Automaten bestellen.

Achtet auf die Uhr!

Ich gehe davon aus, daß es Rolex zu teuer ist, die Uhr auszubauen … 😅
Wie wir aus MareTV wissen, ist es eine spezieller Knoten, mit dem das „Röckchen“ gebunden wird.
Fischabteilung im Carefour-Supermarkt
Lê Havre

Lê Havre

Wir stehen in einer Stadt, die einfach “ Der Hafen“ heißt. Die Altstadt wurde bei Alliiertenbombardements in 1944 quasi dem Erdboden gleichgemacht. Ein Wiederaufbau wurde bewußt ausgeschlossen. Ein 60-köpfiges Architektenteam wollte ein modernes Viertel errichten und das ist ihnen gelungen. Die ehemalige Altstadt erinnert mit ihren Bauten ein bisschen an die Karl-Marx-Allee in Berlin. Es ist nicht schön, ob es lebenswert ist, kann ich nicht einschätzen. In jedem Fall ist es der erste Stopp, bei dem wir im Restaurant sofort gefragt wurden, ob wir auf französisch oder englisch kommunizieren wollen. Was wir dankbar taten – englisch. Denn das ist tatsächlich ein Problem. Unabhängig davon, daß Franzosen oft keine andere Sprache als Französisch sprechen wollen, können sie es oft schlichtweg nicht. Morgen geht es in das Bad an der Kanalküste, nach Deauville.

Die Eglise Saint Michel von innen. Selten so etwas düsteres gesehen. Da kommt nicht mal der schwarze Dom in Trontheim (Norwegen) ran.
Die Kirche des heiligen Michael. Nach der Zerstörung 1944 neu interprettiert.
Monument zum Gedenken an alle, die von den Nazis getötet, verschleppt wurden, oder bei der Befreiung starben.

Wir stehen etwas außerhalb und wollten die Stadt mit den Rädern erkunden. Was für eine Schnapsidee! Die Stadt liegt in einem Tal, das nur über andere Täler erreichbar ist. Also ließen wir die Räder irgendwann stehen und liegen über gefühlt 4235 Treppenstufen nach unten in die Stadt. Rückzu hatte ich keine Lust mehr und wir nahmen die Seilbahn.
Yport

Yport

Wir stehen immer noch in Fécamp. Heute schnappten wir uns die Wanderstiefel und wanderten nach Yport. Das ist ein einziges Nest an der Kanalküste. Aber allerliebst.

Da neben Regen ab 15 Uhr auch heftige Gewitter angesagt waren, nahmen wir rückzu den Bus. Und das ist erst ein Abenteuer. Der Bus fuhr exakt dieselben Straßen, in denen mir mit dem Womo ob deren Enge und des Gegenverkehrs schon schlecht wird. Der Busfahrer war auch nicht gut gelaunt. Aufgrund der erheblichen Verspätung schaltete er auch den Haltewunsch der Fahrgäste immer wieder aus. Daß es nicht mehr Spiegel gekostet hat, überraschte mich dann zum Schluß doch angenehm. Wir werden unsere morgige Abfahrt mit dem Busfahrplan synchronisieren 🧐.

Weiter geht’s

Weiter geht’s

Wir waren also gestern in Dieppe. Das ist eine relativ kleine Stadt an der Atlantikküste. Auch hier spielen Fisch, Krabben und Muscheln eine tragende Rolle.

Gerade angelandet, frischer geht es nicht.
In den hinteren Kisten sind Krabben. Einfach vergrößern.

Und die Restaurants machen super Essen daraus. Kannste glauben und heben wir getestet.

Und die Gezeiten finde ich absolut faszinierend.

Ebbe
Flut. Gleicher Standort wie Bild davor.

In Dieppe versuchten schon 1942 ein Schottisches Regiment und Kanadische Flieger einen Angriff auf die deutsche Besatzung. Sie scheiterten leider kläglich. Was ich jedoch spannend finde, ist, die Briten erklären Hitlerdeutschland den Krieg und schicken dann Schotten und Kanadier.

Fußgängerbrücke über der Hafeneinfahrt wir nach einer Schiffsdurchfahrt wieder für die Fußgänger und Radfahrer in Stellung gebracht.

Heute stehen wir auf einem kleinen, süßen Campingplatz in Fécamp. Die Anfahrt ist etwas schwierig, weil französische Straßen nicht nur lochmäßig beschissen sind, sondern in den Ortschaften auch noch fürchterlich eng. Das ist zum Teil bewußt, um den Verkehr zu entschleunigen, bedeutet aber auch Schäden an Fahrzeugen, wie an den auf jeder Straße angebrachten Pollern deutlich anzusehen ist.

Blick aus dem Fenster
3 Stunden später 😩
La Mer

La Mer

Wir schnappten die Räder und fuhren zuerst nach Mers-les-Bains. Das sind ca. 3 km von unserem Standort aus. Es ist ein altes Seebad. Und ‚alt“ trifft es echt. Die ehemals mondänen Villen und Pensionen sind heruntergekommen und teilweise dicht am Verfall.

Für Franzosen ein normaler Weg, der viel Umweg erspart.
Was müssen das für Zeiten gewesen sein. Der Ort wurde mit einer Eisenbahnanbindung das Seebad der Pariser

Von hier aus ging es zu Fuß nach Letreport. Liegt gleich daneben, ist aber dann schon Normandie, unser Ziel. Hier spielt der Hafen eine große Rolle und auch die Gezeiten. Heute zeigte meine Uhr einen Tidenhub von 9 m an.

Gerade einsetzende Ebbe
Ebbe
Ebbe
Das Grüne an dem roten Dalben ist der normale Wasserstand bei Flut.
Die Stadt lebt von Fisch- und besonders vom Krabbenfang. Das sind Fangkörbe
Die Poller des Hafens wurden mit alten Kanonen realisiert.
Mit dieser Vorrichtung konnte man die Hafeneinfahrt sperren.

Morgen geht es nach Dieppe weiter. Und übermorgen soll es ausgiebig regnen 😒.

Die Vögel

Die Vögel

So, gestern tauschte ich mit meinem Rad die Rollen und nicht das Rad trug mich, sondern ich das Rad.

Dann konnten wir uns noch eine Elster ansehen, die den Nachbartisch aufräumen.

Jetzt stehen wir im Schoßpark von Eu. Kein Witz. Es ist der Park, der zu diesem Schloß gehört.

Es gibt ein Museum und die Gemeindeverwaltung im Schloß von Eu.

Morgen geht es mit den Rädern (ja, meins ist repariert. Wir waren gestern noch bei Decathlon und holten für mich zwei Schläuche) ans Meer.

(S)Pannen(der) Tag

(S)Pannen(der) Tag

Ich hasse Radfahren🤮. Und dabei waren wir gerade bei Decathlon, im Mutterland. Und meine Lieblingsfrau sagte noch:“ Laß uns Schläuche für die Fahrräder mitnehmen.“. Ich sagte:“ So’n Quatsch. Was soll schon passieren?“. Und dann auf dem Rückweg das:

Ich kônnte im Strahl kotzen

Das passierte in Amiens glücklicherweise erst am Ende des Tages. Amiens selbst ist eine schöne und entspannte Stadt. Sie beherbergt den größten Sakralbau Frankreichs, die Notre Dame de Amiens. Diese Kathedrale ist vom Innenvolumen doppelt so groß, wie die Notre Dame von Paris. Und der Bau ist über 800 Jahre alt. Außerdem ist Jules Verne in Amiens begraben. Er lebte hier die letzten 18 Jahre bis zu seinem Tod und bezeichnete die Stadt als seine Heimat. Es gibt ein kleines und süßes Museum. Das lohnt sich allerdings nur für die, die mit Jules Verne überhaupt etwas anfangen können.

Unterwegs gefunden , 😃
Notre Dame de Amiens

Die Nautilus als Modell
Das Arbeitszimmer von Verne’s Verleger Hetzel
Die Reiseroute von „In 80 Tagen um die Welt“

Der nachgebauten Steuerstand seiner Yacht. Er war ein passionierter Bootfahrer und Segler.

Die Rakete, mit der seine Protagonisten zum Mond flogen

Außerdem gibt die Ladebuchse meines Handy’s den Geist auf und ich habe mir eine induktive Station gekauft. Daher gab es die ein oder andere Panne.

Wieder unterwegs

Wieder unterwegs

Wir haben Urlaub und es wurde Zeit. Auf der Arbeit ist viel zu tun und jede Menge Termine. Also schlug die Lieblingsfrau vor, mit dem Womo in die Bretagne zu fahre. Ich schmiß kurz Google Maps an und stellte fest – es sind 1600 km. Sind mit dem langsamen Womo gute 3 Tage Fahrt und wir haben nur 3 Wochen. Also verkürzte ich auf die Normandie. Das sind 500 km weniger. Jetzt stehen wir nach den ersten 500 km in der Nähe von Hamm auf einem süßen kleinen Parkplatz. Morgen geht es weiter, erst einmal nach Amiens. Das ist zwar noch nicht Normandie, scheint sich aber zu lohnen und liegt halt auf dem Weg.

Wieder zu Hause

Wieder zu Hause

Nachdem wir heute noch in der Fischerei Köllnitz waren, kamen wir vor einer Stunde zu Hause an. Es war ein schönes und entspanntes Wochenende.

Apropos Köllnitz: die sind insolvent. Haben aber einen hervorragenden Fischimbiss (mehrfach getestet) und wohl ein richtig gutes Restaurant ( nicht getestet). Solltet Ihr also in der Nähe sei, einfach hingehen, Fischbrötchen essen, ein Bier trinken und, wenn man will, angeln. Vielleicht hilft es. Denn um die Fischerei würde es uns leidtun.