Ich muß mich doch mal zu Timmy äußern

Ich muß mich doch mal zu Timmy äußern

Leider kann ich die Diskussionen in den sozialen Netzwerken nicht live miterleben. Mir muß reichen, was die anderen Medien dazu bringen. Um vieles kommt man aber auch bei n-tv, Spiegel, Berliner Zeitung u.ä. nicht drumherum. So auch um Timmy, den Wal, der in der Ostsee vor Wismar gestrandet ist. Bisher fand ich es eigentlich nur amüsant, zu lesen, daß irgendwie jeder offensichtlich Experte ist. Dr. Google und Prof. Youtube halt Smile. Ich bin aufgrund meiner in vielen Fällen recht pragmatischen Einstellung durchaus der Meinung, daß man Tiere, die keine Chance mehr haben und wahrscheinlich auch Schmerzen, durchaus erlösen sollte. Das gilt übrigens aus meiner Sicht auch für Menschen, sofern sie das wünschen. Tiere kann man leider nicht fragen. Wie ich nun Spiegel, n-tv oder auch der Berliner Zeitung entnehmen kann, ergießt sich ein gewaschener Shitstorm über Leute, die Ahnung haben, von Leuten, die keine Ahnung, aber eine Meinung oder einen Standpunkt haben. Bis hierher hätte ich mich nicht zu Wort gemeldet, denn das scheint inzwischen normal zu sein. Jetzt kommt aber ein neuer Drive hinzu. Nachdem die Landesregierung McPom eigentlich beschlossen hatte, den Wal in Ruhe sterben zu lassen, weil Experten (solche, die Ahnung haben) sagten, er wäre nicht mehr zu retten, bot sich jetzt eine private Initiative an, einen weiteren Versuch zur Rettung des Tieres zu unternehmen. Und dieses Ansinnen wurde genehmigt. Das, finde ich, hat Größe. Denn man stelle sich vor, diese neue Initiative schafft es und rettet den Wal!  Im Zentrum des darauf folgenden Shitstorms von allen, die es schon immer besser wußten,  möchte ich nicht stehen. Aber McPom´s Umweltminister Till Backhaus riskiert es, läßt es darauf ankommen. Respect!

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