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Kategorie: Computer

Gruselig

Gruselig

Unter der Überschrift “Mit Palantir und Paragon auf Migrantenjagd” kann man bei Netzpolitik.org (https://netzpolitik.org/2026/us-einwanderungsbehoerde-mit-palantir-und-paragon-auf-migrantenjagd/) nachlesen, wie die US-Administration Software nutzt, um eine Bevölkerungsgruppe zu jagen und letztendlich abzuschieben oder zu inhaftieren. Das Schlimme ist, daß es der Software letztendlich egal ist, ob sie gegen Migranten oder eine sonstige Bevölkerungsgruppe eingesetzt wird. Da könnte auch stehen: “ Mit Palantir und Paragon auf Hobbitjagd”. In den jeweiligen Softwarekomponenten sind nur ein paar Anpassungen nötig und schon kann man nach Religion, sexueller Ausrichtung oder Weltanschauung filtern. Und das Übel ist, Daten, die einmal da sind, gehen nicht wieder weg. Daher kann ich auch nicht verstehen, warum die Bundesregierung einen möglichst großen Datensatz aller Netznutzer anlegen will. Steht doch ihrer Warnung zufolge die Machtübernahme durch Nazis zu befürchten. Dann sollte man doch zusehen, keine Riesendatenbanken anzulegen, in denen IP-Adressen, Metadaten (Verbindungsdaten) und biometrische Daten und was sonst noch enthalten sind. Wer böswillig Zugriff darauf nimmt, muß diese Daten nur noch mit anderen aus diversen Melderegistern (z.B. Kirchenregister) oder Gesundheitsdatenbanken (z.B. elektronische Patientenakte) zusammenführen und bekommt ein umfassendes Bild der jeweiligen Zielgruppe.

Auf eine Anfrage der Linken erklärte der Berliner Senat, Palantir nicht anschaffen zu wollen. aber das “  Land Berlin unterstützt das bundesweite Vorhaben, Auswertungs- und
Analysekompetenzen aufzubauen, strebt dabei jedoch ein europäisch beherrschtes System
an.” (https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-23514.pdf).

Das bedeutet aus meiner Sicht,, man hätte gern ein europäisches Gotham (so heißt die Software der Firma Palantir). Und das ist auch nicht lustig. Denn die USA fordern massiv Zugriff auf europäische Datenbanken. Und es scheint, als seien die Europäer gewillt, ihnen diesen zu gewähren (https://netzpolitik.org/2026/zugriff-auf-biometrische-polizeidaten-eu-kommission-will-mit-usa-geheim-verhandeln/).


Wehret den Anfängen!

Haltet Eure Datenspur so klein wie möglich, verhindern könnt Ihr sie nicht. Überlegt, welche persönlichen Daten Ihr preisgebt! Betreibt kein Blog Smile!

Die Digitalisierung kann mich mal

Die Digitalisierung kann mich mal

Ich habe gerade bei Amazon eine Rezension zu Telestar Top400 abgegeben. Dabei kam mir Rufus, der KI-Chatbot Amazons mit folgender Begrüßung in das Radar:



Hallo, ich bin Rufus!

Du kannst mir alle deine Fragen zum Einkauf stellen. Meine Antworten sind KI-gestützt, sodass ich möglicherweise nicht immer das Richtige sage. Mehr zu Rufus erfahren “

Was soll denn der Scheiß? Das Ding kündigt sogar an, daß es nicht immer das “Richtige”, also die Wahrheit sagt. Das bedeutet, ich muß seine Antworten eh auf die herkömmliche Art und Weise überprüfen. Also muß ich einen weiteren Schritt machen, um hinsichtlich der Antworten sicher zu sein. Warum sollte ich das Teil dann nutzen und nicht gleich auf die klassische Art vorgehen?

Das erwähnte Telestar Top400 dient übrigens der Digitalisierung, so wie ich sie mir vorstelle. Digital, ohne vom Anbieter abhängig zu sein. Denn der schaltet irgendwann die Server ab.


Ich habe mal wieder mit ChatGPT geschwatzt

Ich habe mal wieder mit ChatGPT geschwatzt

richtig spannend finde ich, daß die KI meine Rechtschreibfehler ignoriert und dennoch weiß, was ich wissen will Smile 

ChatGPT

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Du

ist der angriff der usa auf venezuela und die verhaftung maduros völerrechtswidrig?

GPT 4.1 nano

Der Angriff der USA auf Venezuela und die Verhaftung von Nicolás Maduro sind rechtlich äußerst umstritten und hängen stark von der jeweiligen Perspektive sowie den internationalen Rechtsnormen ab.

Grundsätzlich gilt, dass militärische Interventionen ohne Zustimmung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen, insbesondere gegen das Verbot der Gewaltanwendung in der Charta der Vereinten Nationen (Artikel 2(4)). Eine solche Intervention wird nur in bestimmten Ausnahmefällen erlaubt, etwa im Falle der Selbstverteidigung gegen einen Angriff oder durch eine vom Sicherheitsrat genehmigte internationale Mission.

Die Verhaftung eines Staatsoberhauptes in einem anderen Land ist ebenfalls rechtlich komplex. Wenn diese Verhaftung ohne international anerkannte rechtliche Grundlage erfolgt, kann sie als Verletzung der Souveränität des Staates und der diplomatischen Immunität gewertet werden.

Im Fall von Venezuela wurden die USA und andere Staaten in der Vergangenheit für ihre Interventionen und Maßnahmen gegen Maduro kritisiert und es gab keine breite internationale Zustimmung für eine militärische Aktion gegen Venezuela. Die meisten Länder und internationalen Organisationen forderten eine friedliche Lösung durch Verhandlungen und die Einhaltung des Völkerrechts.

Kurz gesagt: Nach internationalem Recht ist eine militärische Intervention ohne Zustimmung des Sicherheitsrates grundsätzlich rechtswidrig. Die Verhaftung eines Staatsoberhauptes ohne rechtliche Grundlage kann ebenfalls als völkerrechtswidrig angesehen werden. Die tatsächliche rechtliche Bewertung hängt jedoch von den konkreten Umständen und den jeweiligen rechtlichen Argumenten ab.

Für eine genaue Einschätzung im konkreten Fall empfiehlt es sich, juristische Experten im Völkerrecht sowie die Stellungnahmen internationaler Organisationen zu konsultieren.

Du

naja, da ich nicht selber lesen will, frage ich ja dich. Kannst die Stellungnahmen nicht für mich lesen und mir das Ergebnis mitteilen?

GPT 4.1 nano

Natürlich helfe ich dir gerne dabei! Bitte lade die Stellungnahmen hoch oder teile sie hier, damit ich sie lesen und dir eine Zusammenfassung oder das Ergebnis mitteilen kann.

Du

Bedeutet das, daß Du keinen Zugriff auf diese Stellungnahmen hast?#

GPT 4.1 nano

Ja, das bedeutet, dass ich keinen Zugriff auf die aktuellen Stellungnahmen oder externe Dokumente habe. Meine Antworten basieren auf den Informationen, die bis zu meinem letzten Update im Oktober 2023 vorliegen.

Du

Woher weist Du dann vom USA-Angriff auf Venezuela? Diese fand erst im Januar 2026 statt.

GPT 4.1 nano

Ich verstehe deine Frage. Mein Wissen basiert auf Daten, die bis Oktober 2023 verfügbar sind. Daher habe ich keine Informationen über Ereignisse, die nach diesem Zeitpunkt stattfinden, einschließlich eines Angriffs der USA auf Venezuela im Januar 2026. Wenn du über aktuelle Entwicklungen sprichst, empfehle ich, zuverlässige Nachrichtenquellen zu konsultieren, um die neuesten Informationen zu erhalten.

Du

Ich glaube, Du sagst mir nicht die ganze Wahrheit. Denn Du hast am anfang erklärt, das die Verhaftung Maduros rechtlich umstritten ist. Also muß Du wissen, daß sie stattgefunden hat. Aber diese passierte erst im April 2026. Wie erklärst Du Dein Wissen zu Ereignissen aus dem Jahr 2026?

GPT 4.1 nano

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Mein Wissen basiert auf den bis Oktober 2023 verfügbaren Daten, und ich habe keine Informationen über Ereignisse, die nach diesem Zeitpunkt stattfinden, einschließlich einer Verhaftung Maduros im Jahr 2026. Falls ich in einer vorherigen Antwort den Eindruck erweckt habe, über konkrete Ereignisse im Jahr 2026 Bescheid zu wissen, war das unbeabsichtigt. Ich kann nur auf bereits bekannte Informationen und allgemein zugängliche Quellen bis zu meinem letzten Update zurückgreifen.

Du

Wenn Du nur wissen bis 2023

GPT 4.1 nano

Ja, ich habe Kenntnisse bis Oktober 2023. Wie kann ich dir weiterhelfen?

Du

Warum sollte ich für Dich bezahlen, wenn du nur Wissen bis 2023 hast? Das lohnt sich doch gar nicht für mich.

GPT 4.1 nano

Das ist eine verständliche Frage! Obwohl mein Wissen bis Oktober 2023 reicht, kann ich dir trotzdem auf vielfältige Weise weiterhelfen: Ich kann dir bei der Recherche, beim Verfassen von Texten, beim Lernen, bei kreativen Projekten oder bei der Lösung von Problemen unterstützen. Außerdem kann ich rund um die Uhr für dich da sein, dir schnelle Antworten geben und dir helfen, Zeit zu sparen.

Wenn du spezielle aktuelle Informationen brauchst, empfehle ich, diese mit den neuesten Quellen abzugleichen. Aber generell kann ich dir mit meinem umfassenden Wissen, meiner Vielseitigkeit und meiner Unterstützung in vielen Situationen wertvoll sein.

Du

Aber doch nicht bei der Recherche zu Themen aus dem Jahr 2025 oder 2026. Ist das korrekt?

GPT 4.1 nano

Das ist richtig. Ich habe keinen Zugriff auf Informationen oder Ereignisse, die nach Oktober 2023 stattgefunden haben, einschließlich Themen aus den Jahren 2025 oder 2026.

Warum ich KI niemals an meine Mails lassen würde

Warum ich KI niemals an meine Mails lassen würde

Jeder kennt ihn theoretisch, kaum jemand nimmt ihn ernst. Den Spamorder für Mails. Die großen Provider nutzen für die Spamerkennung schon seit geraumer Zeit künstliche Intelligenz. Und die Regel lautet dennoch weiterhin: „Sichten Sie in regelmäßigen Abständen Ihren Spamordner! Denn es kann es kann passieren, daß Mails fälschlicherweise dort landen.“. So oder so ähnlich lauten die Empfehlungen derer, die glauben, mit KI wird alles besser. Und jetzt will Microsoft sein aktuelles Betriebssystem derart mit KI pimpen, daß ich meine Mails von der KI nicht nur lesen lassen kann, sondern auch beantworten.

In meinem Hirn spielt sich nun folgendes Szenario ab. Unser geliebter oberster Herscher, genannt Kanzler schreibt mir eine Mail des folgenden Inhalts: “ Lieber Peter (aus Dateshutzgründen nenne ich ihn Peter), wir sehen ein, daß der russische Einmarsch in der Ukraine völkerrechtswidrig war, wir aber auch nicht besser sind. Wir haben ohne UN-Mandat Jugoslawien bombardiert und damit kurz nach Trocknung der Unterschriftstinte den 2+4-Vertrag gebrochen. Wir haben zugesehen, wie die größte und älteste Demokratie des Universums den Irak völkerrechtswidrig, brutal und anlaßlos angegriffen hat, wir haben den IS groß werden lassen, in der Hoffnung, daß er den doofen Assad wegfegt, wir gucken derzeit zu, wie die größte und älteste Demokratie des Weltraums Venezuela in die Schranken weist, wir finden, daß Israel mit dem völkerechtswidrigen Angriff auf den Iran für uns die Drecksarbeit gemacht hat und zollen unseren Respekt. Daher haben wir beschlossen, Frieden mit Russland zu halten, denn wir müßten uns nach der Verurteilung Russlands gleich selbst verurteilen. Und das wäre uns zu peinlich.“

Daraufhin tut meine Windows-KI das algorythmisch Vorgegebene. Sie liest alle Veröffentlichungen der deuschen Leidmedien zu dem Thema und bildet sich ihr Meinung, welche eigentlich nicht ihre ist, denn sie hat keine Meinung und kann sich auch keine bilden, denn sie ist gar keine Intelligenz.

Auf alle Fälle kommt sie zu dem Schluß, daß die Mail unseres geliebten Kanzlers nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt, wie sie in deutschen Leidmedien beschrieben wird und schreibt daher ohne mein Zutun folgende Antwort:“ Ey Fritze, bist Du verrückt? Überall kann man nachlesen, daß Russland Europa platt machen will. Daß Putin sich zum Zaren Europas ausrufen lassen will. Von Teneriffa (liegt vor der Westküste Afrikas und gehört witzigerweise tasächlich zu Europa) über Französisch-Guyana (liegt in Südamerika und gehört witzigerweise auch zu Europa) und Israel (gehört laut ESC zu Europa) bis nach Kamtschatka und den Kurilen. Alle deutschen Leidmedien sagen: Das kann nicht sein! Mach Russland platt, bevor die uns 2029 oder 2028 oder 2037 oder wann auch immer angreifen.

Und nun denkt sich unser geliebter Kanzler: der reichweitestarke Blog (eigentlich DAS Blog) des Peter ist Volkes Stimme. Und das kann nur bedeuten, daß das Vok will, daß wir Russland plattmachen.

Und schon beginnt ein atomarer Schlagabtausch (welch romantische Umschreibung).

Darum werde ich die KI niemals an meine Mails lassen.

Die Digitalisierung kann mich mal

Die Digitalisierung kann mich mal

Ich habe vor einigen Jahren (2018/2019) ein System von Bose angeschafft. Nennt sich Soundtouch. Mal abgesehen davon, daß die BoseProgrammierer echt übel sind, ist das System ziemlich charmant. Es ermöglicht die Multiroomwidergabe (Musik gleichzeitig in mehreren Räumen ohne Versatz hören), man kann Spotify und andere Streamingdienste einbinden und man kann Musik vom NAS laufen lassen. Ich konnte damit sogar unsere uralte analoge Musikanlage ins Netz bringen. Für all dies sind jedoch Cloudserver von Bose notwendig. Und genau die schaltet Bose im Februar 2026 ab (https://www.bose.de/de_de/landing_pages/soundtouch-eol.html). Und ich habe dann einen Haufen Technik, die ich als Briefbeschwerer nutzen kann.

Leider ist das in den letzte Jahren nicht der einzige Vorfall dieser Art. Z.B. der Fahrradhersteller Van Moof, bei dem nach der Insolvenz die Server abgeschaltet wurden und damit das digitale Fahrradschloß blockiert wurde (die Reste von Van Moof wurden später aufgekauft und die Server wieder in Gang gesetzt). Oder Sonos (ebenfalls digitale Lautsprecher mit den gleichen Funktionen wie Bose). Sonos wollte alte Geräte abschalten, revidierte den Vorsatz jedoch nach einem gewaschenen Shitstorm.  Oder auch Belkin, Logitech. Glücklicherweise hatte es mich bis jetzt noch nicht erwischt. Und ,abgesehen von Van Moof, ging es immer darum, Kosten zu senken. Denn Server kosten Geld, Entwickler/Programmierer kosten Geld. Fakt ist, ich werde nicht nur nie wieder Bose kaufen, obwohl die gute Musikhardware machen. Sondern ich werde überhaupt nichts mehr kaufen, was auf fremden Servern läuft. Das bedeutet, ich kann die benötigten Dienste entweder selbst in der eigenen Cloud bereitstellen oder ich lande in der analogen Steinzeit. Da der Trend immer stärker zu vernetzten Geräten geht, werde ich wohl auf das ein oder andere digitale Gimmick verzichten. Und das betrifft dann alle Hersteller. Ich allein werde die Hersteller wahrscheinlich nicht zu einem Umdenken bringen. Aber irgendwann werden mehr Leute die Schnauze einfach davon voll haben, verarscht zu werden.

Hallo Bose, hallo Belkin und Ihr anderen. Ihr habt der Digitalisierung einen Bärendienst erwiesen und tut es weiter.

Es reicht

Es reicht

Im Schlepptau der terroristischen Anschläge und unter Verweis auf Kindesmißbrauch plant Innenministerin Frau Faeser die Übetwachung von einfach allem. Nur um nicht falsch verstanden zu werden, beides ist widerlich (und es ist ansich schon zweifelhaft, daß ich das hier erwähnen muß), aber es rechtfertigt nicht die Überwachung von allem und jedem, der sich ins Internet begibt. Ich selbst nutze wann immer es geht inzwischen den TorBrowser. Damit ist die Überwachung zwar nicht unmöglich, aber deutlich schwerer. Der Knaller ist, daß ich aus dem Blog sämtliche Fotos entfernt habe, die zur biometrischen Erkennung verwendet werden können. Denn laut Heise.de (https://www.heise.de/news/Solingen-Polizei-soll-Gesichts-und-Stimmerkennung-im-Netz-durchfuehren-9690314.html) plant die Regierung, die heute noch ehemalige Stasimitarbeiter verfolgt, die Extraktion sämtlicher Bilder und Videos, die zur biometrischen Erkennung genutzt werden können. Zumindest in den sozialen Medien. Ich selbst nutze weder Meta, noch sonst irgend ein anderes soziales Medium. Nur diesen Blog ( eigentlich müßte es „dieses“ heißen). Aber ich gehe davon aus, daß die Sozialen Medien nur der erste Schritt sind. Die anlaßlose Datenspeicherung wird auf die ein oder andere Weise ebenfalls kommen. Lassen wir noch 5 Jahre vergehen. Es kann nicht angehen, daß mein Handy und meine Kommunikation gescannt werden. Auch das ist jedoch der Plan. Ich habe nichts verbrochen und auch nicht vor, es zu tun. Die Überwachung soll bei Verdacht auf eine Straftat nach Paragraf 100a StPO genutzt werden können. In dem Paragraphen ( https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__100a.html) steht quasi alles drin, was mir als Normalsterblichem zum Thema Kriminalität einfällt. Im Absatz 1 heißt es unter Punt 3 des Paragraphen, daß die Telekommunikation auch ohne Wissen des Betroffenen überwacht und aufgezeichnet werden kann, wenn „die Erforschung des Sachverhalts oder die Ermittlung des Aufenthaltsortes des Beschuldigten auf andere Weise wesentlich erschwert oder aussichtslos wäre.“ Streng genommen reicht nach dieser Formulierung eine überlastete Polizei, der schlicht die Leute fehlen, um auf andere Weise aufzuklären.

Ist das die Freiheit, von der Ihr mir immer erzählt? Ist das die Freiheit, die es lohnt, verteidigt zu werden?

Auch denke ich nicht, daß das das Ende der Fahnenstange ist. Denn spinnen wir doch den Faden mal weiter. Wenn man Pädophile erwischt, die sich Mißbrauchsbilder schicken, ist das Kind noch nicht gerettet, denn der Mißbrauch ist geschehen. Wenn man das Kind retten will, bleibt nur der nächste logische Schritt. Eine Überwachungskamera in jeden Wohnwagen, in jeden Keller, in jedes Schlafzimmer und auch in jedes Kinderzimmer. Diese streamt live in eine Zentrale, wo der Stream von KI ausgewertet wird und zur Verifizierung selbstverständlich auch den Mitarbeitern zur Verfügung steht.

Und um es ganz klar zu sagen. Daten, die einmal vorhanden sind, verschwinden nicht mehr. Denn Speicherplatz ist heutzutage kein Problem mehr. Das Problem liegt in den Kapazitäten zur Auswertung.

Wollen wir das wirklich?

Revierwechsel

Revierwechsel

Sttorkow ist ein Superort, wenn man chillen und runterkommen will. Es gibt dort keine Hektik und eigentlich auch nichts, was einen aufregen könnte. Ich suchte im örtlichen Euronics einen Kartenleser, der zumindest CompactFlash (CF) lesen kann. Das Format ist nicht mehr taufrisch und wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Aber meine hervorragende EOS 5 D nutzt das Format. Und ich wollte mir ein paar Bilder auf dem Laptop ansehen, hatte aber das Lesegerät vergessen. Als erstes teilte der Inhaber des Ladens nach kurzem Suchen mit, ein solches Lesegerät nicht vorrätig zu haben. Das ganze verbunden mit der Tirade, wer denn noch CF nutzen würden. Meine Antwort, Leute mit einer Canon 5D Mark 4 beeindrukte ihn nicht. Schließlich war ich es, der in seinem Laden ein Uralt- und damit schweinelangsames Gerät fand. Er war begeistert, verkaufte es mir für 11 Euro und scannte es ein, um es nachzubestellen. Mein lautstarker Hinweis, daß das Gerät technisch völlig veraltet und daher schweinelangsam sei, wurde mit einem fröhlichen „Egal“ quittiert. So ist Storkow.

Und doch stirbt es weiterhin jedes Jahr ein bisschen mehr. Die Gemeinde scheint sich Mühe zu geben. Es werden Feste (Enkelfest) organisiert, es gibt ein Bürgerbudget. Bei letzterem können die Bürger abstimmen, was mit einer von der Gemeinde ausgelobten Summe Geld finanziert werden soll. Aber das scheint nicht zu helfen. Jedes Jahr hat irgendein weiterer Laden den Geist aufgegeben. Der Leerstand ist nicht seit langem nicht mehr zu übersehen.

Aber man kann super Wandern, Fahrradfahren und all son Zeugs machen, was man halt im Urlaub so macht. Ich schätze, Storkower fahren in ihrem Uraub woanders hin.

Ein weiterer Ort in Brandenburg, wo man exakt das Gleiche machen kann ist Teupitz. Und da liegen wir seit gestern. Heute sind wir die Einzigen im Hafen. Das haben wir bis jetzt nur einmal erlebt. An einem Coronalockdown. Es könnte aber auch daran liegen, daß der alte Hafenmeister Hans kein Hafenmeister mehr ist. Er konnte sich mit der Gemeinde nicht über die Konditionen für den weiteren Betrieb des Anlegestegs einigen. Also ist er zur Zeit nicht der Betreiber. Die Gemeinde aber irgendwie auch nicht. So wie es aussieht, liegen wir hier bis Samstag und müssen nix bezahlen. Denn die Gemeinde fühlt sich auch irgendwie nicht zustängig für’s kassieren. Und das haben wir auch bei Corona noch nicht erlebt :-).

Heute liefen wir ca. 15 km um den Groß Köriser See. Ansich eine geile Strecke, aber in diesem Jahr bis zum Abwinken Mückenverseucht.

Der Groß Köriser See
Ein Bieber hat versucht, den Bach unter einer Brücken zu stauen. Hat nicht geklappt, irgendjemand hat eingegriffen.
Unsere Tour ( mit Bus nach Groß Köris)

DSGVO

DSGVO

Mein Gott, man kann soviel falsch machen.
Ich stellte gerade fest, daß mein Theme (der Softwarebestandteil, der letztendlich für das Erscheinungsbild des Blogs zuständig ist) Schriften von Google dynamisch eingebunden hat. Dafür mußte ich echt in den Quelltext reingucken. Diese dynamische Einbindung ist im Sinne der DSGVO schwierig, denn es werden die IP-Adressen der Webseiten-Besucher an Google übermittelt. Das ist bis hierher in meinen Augen ansich noch kein Problem. Ich betone: in meinem Fall! Denn Google bekommt täglich phantastilliarden IP-Adressen. Wann immer Ihr eine Google-Suche startet, haben die Eure Daten. Aber stellt Euch vor, ich würde eine Pornoseite betreiben! Eure IP mitsamt der Information, daß Ihr Pornos guckt, landet bei Google. Daß ist derzeit noch unproblematisch, wenn man mal von der Werbung für Dildos und Viagra absieht. Problematisch wird es, wenn der Vatikan die Weltherrschaft übernimmt und Google zwingt, seinen Datenbestand rauszurücken. Dann würde jeder verfolgt werden, der jemals meine Seite besucht hat.
Es ist ein fiktives Szenario, aber nicht von der Hand zu weisen. Also paßt auf, was Ihr im Netz macht. Nutzt TOR und andere VPN´s. Bei anderen VPN´s denkt bitte immer daran – Ihr müßt Vertrauen zum Betreiber haben. Denn wenn der von einem chinesischen Geheimdienst betrieben wird, nutzt der VPN nichts. Wenn es bei Euch bleiben soll, nutzt TOR! Damit bekommt Google zwar immer noch Informationen, kann damit aber nix anfangen. Denn sie wissen nicht, wem sie die Informationen zuordnen sollen.

Ich habe die Funktion jetzt abgeschaltet. Die Schriften werden jetzt (hoffentlch) lokal auf meinem Server gespeichert.