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Kategorie: Freizeit

Das ist ja wohl das Letzte – die letzte Generation

Das ist ja wohl das Letzte – die letzte Generation

Ich überlege, wie ich am besten klarmache, warum die das Letzte sind. Die von der Letzten Generation. Und da fange ich doch mal mit den Grundgesetz an. Das ist dem Vernehmen nach eine gute Bastion. Wenn du mal nich weiter weeßt, zitiere aus dem Grundgeseeetz. Da ist unter dem Artikel 20a zu lesen:

“ Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen
die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der
verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von
Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung“

An der Stelle muß ganz klar festgehalten werden, daß Leute, die sich im Hier und Jetzt an Straßen oder auch Startbahnen kleben, auf gar keinen Fall eine zukünftige Generation sind. Daher stellt sich die Frage, dürfen die das?

Wenn es um den Schutz des ungeborenen Lebens, also zukünfigen Lebens vor Abtreibung geht, flippen die Bayern fast aus. Wenn es aber um den Schutz ungeborenen Leben vor der Klimakatastrophe geht, verhängt München ein Klebeverbot (https://www.n-tv.de/politik/Muenchen-verbannt-Klimakleber-von-Hauptstrassen-article23774737.html).

Ich persönlich glaube, die dürfen das. Denn sie haben nur 2 Forderungen. 1.) Tempo 100 und 2.) Ein 9 Euro-Ticket für alle. Und das finde auch ich nicht zu viel verlangt.

Ich persönlich bin der Überzeugung, daß die zukünftige Generation echt am Arsch ist und wir zuwenig tun. Mit „wir“ meine ich explizit auch die Wirtschaft. Ich meine Unternehmen, die z.B. 600-PS-Fahrzeuge herstellen. Selbst wenn diese nicht per Dieselantrieb realisiert werden, sondern per Elektroantrieb, muß die Energie irgendwo herkommen. Kann man aus dem Energieerhaltungssatz ableiten. An der Stelle ist zu fragen, wer braucht so etwas. Und warum wird es nicht wegen Unsinn im Hinblick auf den o.g. Artikel des G.G. unterbunden. Manch anderer Grundgesetzartikel scheint wichtiger.

Im Übrigen erwarte ich, daß jeder Lieferwagenfahrer solange in Präventivhaft genommen wir, bis er noch und heilig schwört, niemals wieder auf der 2. Spur zu stehen und damit einen Stau auszulösen.

Glücklicherweise Allein

Glücklicherweise Allein

Heute nachmittag stand hier ein weiteres Wohnmobil und ein Transporter, der aussah,als würde er als Wohnmobil genutzt. Das ist viel, normalerweise gibt es soetwas nicht. In den letzten 5 Jahren standen wir immer allein, abgesehen von PKWs. Daher habe ich mal nachgesehen. Irgendein Vollidiot (kann man das gendern?) hat diesen Parkplatz hier am 17.08.2021 in eine Wohnmobilapp eingetragen. Das bedeutet für den Sommer nichts gutes. Denn damit kommen nicht nur viele Womos, sondern auch die Idioten her. Die, die unbedingt Müll da lassen müssen und im Notfall auch das Klo ins Gebüsch kippen.

Für heute Nacht sind wir glücklicherweise wieder allein.

Ansonsten sind der Nebel und der Mond heute noch einmal spektakulärer als gestern.

Noch einmal Netzen bei Nacht

Wir haben den 12. November 2022!!!!
Vorstoß weit nach Osten – Apokalyptisch

Vorstoß weit nach Osten – Apokalyptisch

Wir stießen heute weit nach Polen vor. Als erstes mußten wir durch den Polenmarkt in Leknica (Lugknitz). Das war apokalyptisch und mir ist nicht klar, warum das Ding „Polenmarkt“ heißt. Es gab zwar jede Menge polnische Verkäufer, ansonsten waren aber nur Deutsche da, die billig chinesischen Krempel kauften. Irgendwie fühlte es sich falsch an. Allerding muß ich zugeben, daß die Leute da aussahen, als müßten sie dort kaufen.

Zielgruppenorientierte Ware

Das eigentliche Ziel war jedoch der Geotouristische Pfad, den Polen durch ein ehemaliges Bergbaugebiet anlegte. Hier gibt es alte Braunkohletagebaue und Bergbaustätten unter Tage, die nicht mehr in Betrieb sind. Besonders die alten Gruben sind sehenswert. Hier hat man in den 60er Jahren den Bergbau eingestellt. Hat die die Stützen und Armierungen entfernt und dann die Gruben sich selbst überlassen. Der Boden darüber sackte mit Wald ab, die Senken füllten sich mit Regenwasser. Das Wasser kam mit gelösten Substanzen des Bergbaus in Kontakt, z.B. Schwefelverbindungen und alles starb ab. Und das sieht echt apokalyptisch aus.

Es gibt hier nicht mal Vögel.

Zusätzlich hat die Region mit der Dürre und dem daraus resultierenden sinkenden Grundwasserspiegel zu tun.

Das ist (war) eine Quelle
Es waren 17 Km

Eigentlich wollten wir heute nach Park Branitz fahren. Aber wir waren beide knülle und beschlossen, eine weiteren Tag in Bad Muskau zu verbringen. Morgen geht es in den Park und ins Schloß und ins Museum. Kuchen essen. Der Purzelhase muß einer Kollegin einen Liebesbrief aus dem Automaten mitbringen.

Da wir heute, am 30. Oktober wieder völlig durgeschwitzt waren, trotz kurzärmligen Tshirt, schmissen wir den Boiler an und duschten. Ich glaube, man muß nicht nach Spitzbergen reisen, um zu merken, daß mit dem Klima etwas nicht stimmt.

Herbst

Herbst

Was bietet sich im Herbst mehr an, als Bad Muskau? Genau da sind wir. Allerdings ging es heute nicht als erstes in den Pückler Park Bad Muskau, sondern in den Kromlauer Park mit der Brücke Rakotz. Die Brücke wurde 1883 fertig gestellt und ist heute eines der bekanntesten Fotomotive in den sozialen Medien weltweit. Um es mal ganz klar zu sagen: Ich habe einen Großteil meiner Kindheit hier ganz in der Nähe verbracht. In Vetschau. Da habe ich nie etwas von dieser (sinnlosen, weil funktionslosen) Brücke über einen künstlich angelegten 35 meter breiten See gehört. Aber bei irgendeiner Gelegenheit vor irgendwelchen Jahren kam jemand mit einem Fotoapparat im Herbst hier vorbei und machte ein Foto. Mystisch im Herbst mit Nebel. Das postete er und wurde berühmt. Noch berühmter wurde das Bild mit der Brücke, die zusammen mit ihrem Spiegelbild im Wasser einen Kreis bildet. Wir hatten eine Wanderung von ca. 15 km geplant und der Purzelhase sagte mir ungefähr 500 m vor der Brücke, daß es dort etwas voller werden könnte. Denn bis dahin hatten wir auf den 7 km kaum einen Menschen getroffen. „Etwas voller“ ist die Untertreibung des Jahrhunderts. Es waren fantastilliarden Menschen da. Alle mit Handys oder Fotoapparaten bewaffnet. Ome. Und alle fuhren mit dem Auto auf den Parkplatz um die Ecke, tobten um den winzigen See, stiegen dann wieder ins Auto und fuhren weiter oder nach Hause. Es ist eine komische Welt.

Rakotz Brücke in Kromlau

Auf dem Rückweg nach Bad Muskau lernten wir in Gablenz noch eine nette Kneiperin kennen, welche die Kneipe nur am Freitag, Samstag und Sonntag öffnet, weil alles andere nicht lohnt und waren ansonsten froh, wieder allein zu sein.

Der Nachbar dieses Grundstücks erklärte auf meine Frage, ob dort ein Funkamateur wohne, daß die Konstruktion schon aus DDR-Zeiten stammen würde. Der Nachbar hätte halt ALLES sehen wollen :-).

Wenn ich am 29. Oktober mit einem kurzärmligen T-Shirt im Wald wandere und dabei schwitze und außerdem Hummeln treffe, stimmt etwas nicht. Und dann können wir uns über junge Menschen, die sich auf der Straße festkleben noch so doll aufregen – sie haben recht. Esist Zeit, die Notbremse zu ziehen.

Meine gestrige Tour

Meine gestrige Tour

15,2 km. Vorbei an Seen, die immer kleiner werden (Straussee) oder schon keine mehr sind (Herrensee). Es gibt für den Straussee eine Studie zu den Ursachen der Pfützisierung. Man kam zu dem Ergebnis, daß die Ursachen uu aller erst in den klimatischen Bdingungen zu suchen seien. Es regnet in den letzten Jahren wohl weniger und aufgrund der heißen Sommer verdunstet mehr Wasser. An zweiter Stelle steht dann aber schon die übermäßige Grundwasserentnahme. Und in dieser Gemengelage wurde Tessla genehmigt. Ome.

Der Rest des Herrensee’s
Ausgetrockneter Zufluß

Hier stehe ich eigentlich mitten im Annafließ
Es ist zum Heulen

Es ist zum Heulen

Das ist der Straussee in Strausberg, der durch Grundwasser gespeist wird. Dem See fehlen 1 – 1,5 meter Wasser. Es ist übrigens das gleiche Grundwassergebiet, aus dem auch Tessla versorgt wird..

Überall Wasser

Überall Wasser

Stegpfahl neben unserm Boot

Dem Zeuthener See fehlen ca. 15 – 20 cm Wasser. Aber wie sagte Elon Musk:“ Sehen sie sich doch mal um! Überall Wasser.“ Das war die Antwort auf eine Reporterfrage bezüglich des Wasserverbrauch Teslas. Klug ist anders.

Bäcker Dreißig in Zeuthen

Bäcker Dreißig in Zeuthen

Ome. Wir wollten gestern bei Bäcker Dreißig Eis essen. Eine Eiskarte war anfangs nicht zu finden. Dann sah ich welche, versteckt hinter dem Tresen. Fragte die Verkäuferin, ob sie mir eine davon geben könne. Dummglotz, keine weitere Reaktion. Ich erkläre laut, ich würde sie mir halt selbst rausnehmen, stand ja direkt daneben. Dummglotz, keine weitere Reaktion. In der Zwischenzeit hat Petra eine gefunden, sich geschnappt und hält sie nun triumphierend hocht. Dumglotz und :“ Wir bereiten keine Eisbecher zu. Sie könen höchstens Erdberen und Sahne auf ihre Kugeln draufhaben“.

Da hilft irgendwie auch das hier nicht.

Irgendiwe wollen die Fachkräfte nicht bei Dreißig arbeiten
Bootsoffice

Bootsoffice

Ich bin mal wieder im Home(Boots)office und habe Feierabend. Die Geschichte nennt sich hochoffiziell „mobiles Arbeiten“. Seit „Ende“ der Pandemie wurde festgelegt, daß sich mobiles Arbeiten und Erscheinen im Büro die Waage halten müssen. Also fiftyfifty. Das ist ok, zumal klar kommuniziert wird, daß HitzeHomeOffice nicht angerechnet wird – zumindest von meinem Cheff.

Ansonsten ist der Blick auf den Zeuthener See durchwachsen. Es ist herrliches Wetter (für Urlaub! Nicht für die Natur!) und auf dem Zeuthener See ist wenig los. Das finde ich ansich gut. Aber wenn Kuhnle, einer der großen Bootsverscharterer) einen vollen Steg hat, also keine Boote vermietet hat, stimmt etwas nicht. Und so sieht es aus. Die Frau unseres Hafenmeisters sagt, da würden am Tag maximal 2 Boote bewegt. Alternativ schweben tatsächlich und durch die Stoppuhr belegt alle 2 (zwei) Minuten Flugzeuge für den BER ein. Wahrscheinlich kommen hier 2 Dinge zusammen. Die Verscharterer haben die Preise massiv erhöht und der Bürger ist der Meinung, er müsse jetzt das nachholen, was die Coronadiktatur in den letzten beiden Jahren vermasselt hat. Nach Malle fliegen! Die Berichte bezüglich bezüglich überfüllter, nicht mehr funktionierender Flughäfen sprechen Bände.

Ich genieße es. Der Wermutstropfen: die ZugBrücke nach Teupitz hatein Problem und wir wissen nicht, ob wir im Urlaub Ende August nach Teupitz kommen

Unspektakulär Spektakulär

Unspektakulär Spektakulär

Es passierte nix weiter. Der CEO Andreas Knieriem hielt noch eine kurze moderierte Ansprache an die versammelten Spender. Und dann…. . Waren wir auf uns gestellt. Um ca. 19 Uhr.

Um 20:10 betraten wir den neuen neuen Himalaja-Bereich. Und waren quasi allein. Wir verließen den Tierpark um ca. 21:30 Uhr. Die Tiere kommen zu diesen Zeiten deutlich weiter in den Vordergrund. Ich habe mich geärgert, nur das Handy mitzuhaben.

Muß also nächstes Jahr noch mal sein 😊.

Eins von denen ist mein Patentier

Tierpark nach der Öffnungszeit

Tierpark nach der Öffnungszeit

Der finnische Bär

Wir sind nach der regulären Öffnungszeit in den Tierpark eingeladen. Purzelhase hat mir zum Geburtstag die Patenschaft über ein Przewalski-Pferd geschenkt. Und jetzt will der Tierpark danke sagen. Keine Ahnung, wie der Plan ist 😊.

Ome

Ome

Der Purzelhase redet schon länger, daß ich mehr Bewegung brauche. Jetzt sagte mein Hausarzt Werner (der schonvor ca 5Jahren erklärte:“ Dirk, der Lack ist ab“) ähnliches. Also sollte gestern unser erster gemeinsamer Lauf sein.

Lief ganz gut. Bis Purzelhase mit Imponiergehabe und Posen anfing. Mir mal zeigen, wie sie sprinten kann und so. Naja, jetzt hat sie einen Muskelfaserriß und liegt im Bett. Ob Finnland in einem Monat klappt, steht auch noch in den Sternen.

Darum Leute: nicht Posen, nicht Imponieren, nicht Angeben. Immer vorsichtig sein!

Streganzer See

Streganzer See

Ich stehe mal wieder in Netzen, was zu Kloster Lehnin gehört. Ich bin allein, da der Purzelhase heute auf Krankenbesuch in Dresden ist. Ich bin heute um den Streganzer See rum und habe hoffentlich ein paar gute Bilder geschossen. Genau weiß man soetwas leider erst, wenn man sie auf einem großen Monitor sah.

Es waren knapp 15 km
Noch zu Ostern

Noch zu Ostern

Mir fiel auf, daß ich das Osterwochenende nach Lebus gar nicht abschloß. Denn in Mallnow waren wir nur bis Ostersamstag. Am Ostersonntag fuhren wir nach Buckow in der Märkischen Schweitz und trafen uns zum Osterpicknick mit Uschi, Bernd und Tobi mit Vanessa.

Und der Ostermontag war richtig spannend. Hier liefen wir von Buckow nach Müncheberg und fuhren mit der Buckower Traditionsbahn zurück. Der Lockführer (jepp, ich durfte vorne mitfahren) erklärte mir, daß es die Bahn eigentlich schon seit dem Ende des 19. Jh geben würde. Denn große Bahnunternehmen hätten damals geradlinige Verbindungen zwischen den damaligen Megacities gebaut. Wenn die Ortschaften rechts und links davon Anschluß wollten, mußten sie sich selber kümmern. So entstand die Strecke zwischen Buckow und Müncheberg. Müncheberg selbst lag an der Strecke nach Posen. Ursprünglich war die Verbindung Buckow-Müncheberg wohl eine Schmalspurbahn. Die reichte aber schnell nicht mehr aus und wurde auf die normale Spurbreite aufgerüstet. Ganz spannend: die Strecke war/ist seit den 1930ern elektrisch. Und ich dachte immer, das hätte die DDR erfunden.

Der Wagen stammt aus den 1960er Jahren. Ist jedoch ein Originalnachbau der Wagen aus den 30ern des 19 Jh.

Der Bahnhof Buckow

Auf dem Fußmarsch nach Müncheberg waren wir von den Sturmschäden überrascht. Es war eine derartige Intensität, daß die Schäden aus dem Frühjahr zum Teil noch nicht mal auf Hauptwegen beseitigt waren. Von Nebenwegen oder dem Wald ansich will ich mal gar nicht reden.