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Kategorie: Wohnmobil

Merseburg ist eine Reise wert (eine kurze)

Merseburg ist eine Reise wert (eine kurze)

Schloss Merseburg
Schlosshof mit Teilen des Doms
Ständehaus
Dorfkirche (nicht darauf geachtet, wie das Dorf heißt 😂)
Heizung der Dorfkirche
Unsere heutige Wanderung

Wir sind inzwischen wieder im Womo. Es gab einige Dinge, die uns auffielen. Z.B., daß der Dom eigentlich aufgrund Corona noch geschlossen ist. Eigentlich! Denn als wir vorbeiliefen, kamen die Gläubigen vom Gottesdienst. Z.T. ohne Maske, was den Pfarrer offensichtlich nicht wirklich störte. Er verabschiedete auch dieses Mitglied der Gemeinde, wie alle anderen.

Zum Anderen stehen wir hier in der Nähe eines Spielplatzes. Ein Großteil der Kinder, die hier zum Spielen kommen sind übergewichtig. Viele sind ungeschickt, bis hin zu Bewegungsidioten. Sie kommen nicht oft raus, machen keinen Sport. Was aber alle gemeinsam haben, sie sind ärmlich gekleidet. Gerade lief eine größere Gruppe bei uns vorbei. Ein etwa 10-jähriges Mädchen sagte zu den anderen im Spiel:“Ich bin euer Sozialberater“. Eine Zehnjährige kennt nicht nur den Begriff „Sozialberater“, sondern baut ihn genau so selbstverständlich ins Spiel ein, wie wir früher D’Artagnan von den vier Musketieren. Herzlichen Glückwunsch Deutschland!

Seil In

Seil In

Wir sitzen im Restaurant „Bootshaus“ an der Saale. Auch hier reichte die verbale Mitteilung, im Besitz eines negativen Coronatest’s zu sein. Sehen wollte ihn niemand.

Die Konstruktion auf dem Bild dient der Essensausgabe in Zeiten der Coronaschließung. Es hängt ein Plastikkorb dran, in den die Leute des Restaurants das Essen stellen und nach unten abseilen. Unten stehen die Hungrigen.

4 Wochen

4 Wochen

Und die erste Station ist Merseburg

Dom und Schloss

Wir werden den Süden der Republik unsicher machen, denn wir besuchen Freunde. Die wohnen aus welchen Gründen auch immer südlich von Berlin.

Mal sehen, vielleicht werdes es auch nur 3 Wochen Wohnmobil und eine Woche Boot. Schaumermal.

Außengastronomie

Außengastronomie

Wer von uns kannte vor 1,5 Jahren den Begriff „Außengastronomie“? Mal ganz ehrlich, doch wohl niemand. Oder? Inzwischen avanciert der Begriff zum Wort des Jahres. Wir haben heute in Kyritz seit langer Zeit (gefühlt 100 Jahre) das erste Mal ein Frühstück in einem Caffee zelebriert. Es schien auch für die Betreiber ein spannendes Experiment.

Das Bier heißt „Mord und Totschlag“, ist ein Schwarzes und hat 7,2 %

Um den Service in Anspruch zu nehmen, muß man entweder

– doppelt geimpft sein

– einen aktuellen negativen Test haben

– einen Nachweis über eine überstandene Coronaerkrankung haben (max. 6 Monate her)

– vor Ort einen Selbsttest machen, der negativ endet.

Es reichte in 2 Außengastronimien, daß wir MITTEILTEN, wir hätten einen negativen Test. Den haben wir tatsächlich. Wir waren heute gleich früh im Testcentrum in Kyritz und wurden beide negativ getestet. Die mangelnde Kontrolle ist grotesk, auch alle anderen wurden nich geprüft.

Jetzt regnet es (wir schafften es geradeso trpocken zum Womo). Daher laufen wir morgen zum See.

Eigentlich erst ab kommenden Freitag

Eigentlich erst ab kommenden Freitag

Ich habe mal die Kameraeinstellungen des Handy’s geändert. Mir fiel auf, daß das Breitbild auf vielen Webseiten nicht besonder sinnvoll ist.

Ich glaube, nach einem Jahr Coronakacke, wird das mein Lieblingsbild. Eigentlich ist es noch nicht so richtig legal, erst ab dem kommenden Freitag. Aber es schmeckt auch jetzt schon.

Jetzt sitzen wir wieder im Womo und warten auf das Gewitter. Es wird wohl 500 m an uns vorbeiziehen 😏.

Die besondere Art der Sicherung gegen unbefugtes Betreten
Das passiert, wenn die Penner ihre Gartenabfälle im Wald entsorgen. Eine Yucca am Wegesrand.
Im Nebengelaß der alten Friedhofskapelle.
So sieht es aus, wenn ich rausgucke.
Verrückte

Verrückte

Hier kam gerade eine Verrückte vorbei. Sie selbst fuhr einen (gut aussehenden, aus der aktuellen Baureihe stammenden) Jeep Wrangler. Von ihren 3 Hunden lief einer vorne weg, die anderen beiden liefen der Seite des Autos oder hinterher. Sachen gibts, … .

Herrentag 2021

Herrentag 2021

Ich bin in Netzen, bei Kloster Lehnin. Allein. Es regnet. Und wie und zwar seit Mittwoch abend. Darum kam Petra auch noch nicht mit, sie hatte keine Lust auf das Wetter und Ausflugsziele wie Glasbiergeschäfte haben alle zu. Ich lief gestern ein kleines Stück, aber beim intervallmäßig stärker werdenden Regen blieb mir dann nur die Flucht in Auto. Bloß gut, daß man Netflix und Prime Video inzwischen überall mit hinnehmen kann 😊👍.

Heute morgen kam hier noch ein Wohnmobil an. Es ist ein Penner on Tour. Ich parke hier längst zu Straße. Einfach, weil das Stück hier nur 2,5m breit ist. Hinter mir geht eigentlich der richtige Parkplatz los, auf dem auch 7m lange Fahrzeuge rechtwinklig zur Straße stehen können. Was macht der? Stellt sich exakt längst hinter mich und blockiert damit mindesten 2 Parkplätze. Und das ohne Not. Einfach nur weil einen Moment nachdenken Scheisse ist. Ome. Es gibt inzwischen selbst in Brandenburg Parkplätze, auf denen Wohnmobile verboten sind. Typen wie der hinter mir tragen ganz enorm dazu bei, daß uns Womofahrer niemand leiden kann.

Son Mist. Gas ist alle

Son Mist. Gas ist alle

Erst haben wir gegrillt. Wir haben einen neuen 😏.

Ist ein Tischgrill. Wird nicht heiß und kann daher auf dem Tisch stehen. Für das Boot werden wir unss einen zweiten besorgen.

Und dann stellten wir fest, daß beide Gasflaschen leer sind. Und es gab eine Frostwarnung. Keine Heizung. Ome. Und morgen früh gibt es keinen Kaffee. Schlimm. Aber wir bleiben hier. So ein Mist.

OhGottOhGott

OhGottOhGott

Wir sind mal wieder in Buckow. Als wir heute früh (ok, es war halb zwölf) zum Wandern losgingen, standen insgesamt 4 Wohnmobile auf dem Parkplatz.

Sieht noch überschaubar aus.

Als wir gegen 16 Uhr zurückkamen, waren es 8 (acht). Vor einem wurde Picknick gemacht, aus einem Wohnwagen! wurden Campingmöbel rausgeholt und hinter dem Wohnwagen aufgebaut. So, als ob man es dort nicht sehen würde. Es sah aus, wie ein Zigeunerlager vor 100 Jahren. Allerdings waren Pferde und Wagen moderner. In meinem Kopf gingen sofort sämtliche Alarmlampen an. Denn so ist es nur eine Frage der Zeit, bis irgendein Anwohner die Polizei ruft. Mit Pech fängt abends auch noch einer an, vor dem Womo zu grillen. Es gibt einen Kilomter vor dem Parkplatz einen Wanderparkplatz, der quasi im Wald liegt. Zu dem lief ich hin und war völlig überrascht. Nichts. Kein Wohnmobil und nur 2 Pkw, obwohl er deutlich größer ist. Ich also schnurstraks zurück, Womo und Purzelhasen geholt und hier stehen wir nun. Es ist etwas lauter, weil wir mit der Landstraße auf gleicher Höhe sind, was der andere nicht ist. Aber der Verkehr schläft abends auch ein.

Jetzt sind wir allein und mit ein bisschen Glück, kommt auch niemand mehr. Und LTE ist auch schneller, obwohl wir von der Stadt Buckow weiter entfernt sind. Also alles super.

Die Wanderung selbst war anstrengend, es waren knapp 15 km. Bei mir kamen dann die 2 km hin-und zurück dazu, um den Wanderparkplatz auszubaldowern. Aber es ist geil, wieder unterwegs zu sein uns zu wandern. Denn die Coronascheiße geht uns inzwischen richtig auf die Ketten.

Das war wahrscheinlich mal ein Holzfass. Das Holz rundrum ist weggefault und das ist dann übrig geblieben.
Eine Bieberburg
Der Eisenbahnverein Buckow bahnte heute an 🤣
Was Buckow mit den Polen zu tun hat

Was Buckow mit den Polen zu tun hat

Wir stehen in Buckow in Märkisch-Oderland. Das muß man schon dazu sagen, denn es gibt ungemein viele Buckow’s. Dieses Buckow erreicht man über die B1 in Richtun Frankfurt Oder. Auch Mallnow ist über die B1 zu erreichen. Daher befahren wir die B1 doch das ein oder andere Mal. Was mich jedesmal erschreckt, ist die Fahrweise der Polen, die am Freitag nach Hause wollen. Durchgezogene Linie? Scheißegal, es wird überholt. In einem Transporter unterwegs? Zeigen wir den langsamen Deutschen mal, was polnische Transporter in Sachen Geschwindigkeit und Beschleunigung beim Überholen so drauf haben. Übrigens nicht mehr, als andere Transporter, aber überholt wird trotzdem, auch wenn es noch so knapp ist. Wenn die Spasten aber dann auf einmal feststellen, daß es völlig überraschend doch Gegenverkehr gibt (war aufgrund der blöden, nicht einsehbaren Kurve nicht zu sehen), muß ich in einem Wohnmobil voll in die Eisen gehen, um ihnen Platz zu machen. Das kann irgendwie nicht sein. Vor vielen Jahren waren wir im Urlaub in Polen. Da fuhren die auch nicht besser. Aber sie waren halt in Polen,