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Kategorie: Urlaub

Eis

Eis

Das ist die Eisdiele, die an unserem Parkplatz in Vaasa betrieben wird. Und zwar von 3 Chinesen. Hier bilden sich Schlangen, die Finnen kommen mit dem Auto, in das sie die ganze Familie geladen haben. Und alles nur, um Eis zu essen. Etwas anderes gibt es nicht. Kein Bier, keinen Sekt oder Wein. Keine Würstchen, nix gegrilltes. Und das schärfste ist – es ist nicht mal Eis aus irgendeiner speziellen (z.B.eigenen) Herstellung. Es ist Möwenpick. Ganz offiziell, so mit großen Plastekartons. Und dennoch kommt offensichtlich halbVaasa her, um Eis zu essen.

Vaasa

Vaasa

So sieht es heute aus, wenn wir nach vorn rausgucken. Wir sind von Sysmä ca. 350 km nach Vaasa gefahren. Ich betone die Entfernung bewußt. Wir haben für diese Strecke fast 6 Stunden gebraucht. Und da es zusätzlich auch noch ekelig, böig windig ist, wobei unser Auto sich fährt, wie eine Schrankwand, sind wir auch Mause.

Zu Vaasa selbst kann ich schon sagen, daß hier im 16 Jh. die erste stehende Armee Schwedens stationiert war…. . (Ich stelle gerade fest, daß ich das nicht im Internet verifizieren kann. Ich las es lediglich vorhin auf einer englischsprachigen Schautafel. Also laß ich diese Info erst einmal weg 😎).

Morgen soll es den ganzen Tag regnen. Ome

Impressionen

Impressionen

Wir stehen auf einem Campingplatz in Sysmä. Das ist ca. 40 km nördlich von Lahti. Wie würde Heinz-Florian Örtel sagen? Lachtie. Die Wintersporthauptstadt der Finnen. Zumindest würde er es so ähnlich formulieren 😏.

Morgen gehen wir richtig wandern.

GAU (Größter anzunehmender Unfall)

GAU (Größter anzunehmender Unfall)

Der Purzelhase ist krank. So richtig mit Halsschmerzen und Bäh-sein. Heute waren wir noch auf der Festungsinsel von Helsinki. Und daß, obwohl es ihr nicht gut ging und ich versuchte, Bettruhe anzuweisen. Naja.

Der Supergau wäre, wenn sie mich (wie üblich) angesteckt hat. Ich bin der Kraftfahrer.

Schaumermal. Bloß gut, daß man es im Wohnmobil auch mal 3 Tage ohne rausgehen aushält.

Im Moment stehen wir auf einem öffentlichen Parkplatz. Ome

Helsinki

Helsinki

Wir sind gut in Helsinki angekommen. Die Fähre legte pünktlich um kurz vor neun an und mir war genauso pünktlich schlecht. Wahrscheinlich war das Drehen der Fähre im Hafen mein Problem. Amschließend kreuzten wir 3x durch Helsinki, bis wir einen bezahlbaren Parkplatz fanden. Die Parkgebühren hier sind echt nicht lustig. Wie das übrige Geldausgeben auch. Die Stadt ist bis auf die Altstadt häßlich. Sollte also irgendjemand auf die Idee kommen, er müsse umbedingt mal nach Helsinki, kann ich nur sagen, laß es sein. Als Ausgangspunkt für eine Skandinavientour ist Helsinki allerdings eine Empfehlung. Eines der ältesten Gebäude ist der Dom von 1839. In Sichtweite steht die Russisch-Orthodoxe Usbenskikatedrale. Was für ein Unterschied. Im Dom sind Statuetten von Melanchton, Luther und Agricola zu finden. Die Usbenskikatedrale von 1868 strotzt nur so vor Blingbling. Fas paßt aber auch zu den Russen, die man in der Stadt trifft. Heute sahen wir eine junge Russin mit goldenen Schuhabsätzen. Ihr Freund durfte dafür den Laptop in einer rosafarbenen Tasche tragen.

Spannend war die Kneipe, in die wir einkehrten. Hier hat man Traktoren der Marke Zetor zu Tischen und Sitzen gestaltet. Wir haben Rentier gekostet.

Eine ehemalige Markthalle. Heute ein grandioser Essenstempel. Vergleichbar mit der Markthalle 6 in Kreuzberg
Travemünde

Travemünde

Wir stehen auf dem Parkplatz der Fährgesellschaft und warten, daß es 23 Uhr wird. Dann geht das Einschiffen los, um 03:00 Uhr morgen früh legt die Fähre ab. Am Dienstag (heute ist Sonntag) kommen wir frü um 06:00 in Helsinki an. 29 Stunden Fähre. Aber dafür können wir heute abend noch den Tatort gucken.

Urlaub

Urlaub

Wir haben ab morgen Urlaub. Es geht mit der Fähre von Travemünde nach Helsinki. Wir sind echt reif. Danach dödeln wir von Finnland über Schweden, Norwegen und Dänemark nach Hause. 4 Wochen lang. Wir freuen uns. Und in der Vorfreude haben wir eine Hängematte gekauft. Genau das soll der Urlaub werden – Hängematte.

Es bleibt vorerst bei Zeuthen

Es bleibt vorerst bei Zeuthen

Wir waren heute einkaufen und überlegten, wie es mit dem Rest unseres Urlaubs weitergeht. Nach einem Blick auf den Wetterbericht beschlossen wir, übermorgen (Sonntag) noch mal raus auf den See zu fahren. Morgen bleiben wir drin, es ist in Spitzen mit Windstärke 7 Bft (das sind irgendwas zwischen 52 und 63 km/h) zu rechnen. Das Gezerre am Anker muß ich nicht haben. Am Montag gibt es schon wieder Gewitter. Somit bleibt der Sonntag und dennoch ein insgesamt ruhiges Pfingsten. Das wünsche ich auch Euch.

Zwischen den Gewittern

Zwischen den Gewittern

Wir sind inzwischen wieder in Zeuthen. Es waren eigentlich unwetterartige Gewitter angekündigt und ich wollte eh vor Pfingsten durch die Schleuse „Neue Mühle“ durch sein. Daher liegen wir seit Mittwoch wieder im Heimathafen Zeuthen. Die angekündigten Gewitter wurden zumindest bei uns laue Lüftchen. Wie es jetzt weitergeht entscheiden wir morgen.

Ohne Führerschein

Ohne Führerschein

In den Regionen südlich Berlins kann man ein großes Boot mit viel PS auch ohne Führerschein fahren. Einzige Voraussetzung ist ein sogenannter Charterschein. Den bekommt man nach einer ca. 1stündigen Einweisung durch den Menschen, bei dem man ein Boot chartert. Und dann darf man mit Booten, die 20 Tonnen wiegen (i. W. zwanzig – unseres wiegt 6 tonnen) aufs Wasser. Den Pfahl auf den Bild habe ich heute im Hafen Storkow gefunden. Der grünweiße Pfeiler ist massiv und an einer massiven Spuntwand unter Wasser befestigt. Keine Ahnung, ob es ein Charterbootfahrer oder ein Führerscheininhaber war. Fakt ist: es walten rohe Kräfte. Und die sollten nicht von Leuten umgesetzt werden, die nicht wissen, was sie anrichten können. Wenn i h den Charterern zurufe, sie sollen langsam machen und Gas wegnehmen, gucken die mich immer völlig entgeistert an.

Mit aller Kraft gegen gerammelt, das Ding stand mal gerade.
Schade, schade

Schade, schade

Wir liegen auf der falschen Seite der Schleuse. Auf der anderen Seite lag gerade einer quer vor dem Schleusentor. Er verzichtete auf diesen Schleusendurchgang. Es war recht langwierig, von Schleusentor weg zu kommen und wieder an den Sportbootanleger.

Storkow

Storkow

Wir liegen im Stadthafen Storkow. Der kommt gleich hinter der Schleuse Storkow und ist meist voll. Heute hatten wir Glück. Und zwar gleich doppelt. Denn der Hafen ist quasi auch die Schleusenvorkammer, in der sich das ganze Schleusenballet abspielt. Von 10 meter langen Bungalowbooten, die der Meinung sind, sie müßten in der Vorkammer wenden. Der Ärmste wurde von einem anderen Eigner derartig angebrüllt, daß er mir fast leid tat. Aber nur fast. Zum einen war es eine komplette Schnappsidee (bevor er jetzt wieder losfährt, muß er noch mal wenden!), zum Zweiten hate der Wendemensch überhaupt keine Ahung, was er tun mußte. Und wenn man etwas nicht weiß, oder kann, übt man es auf dem See und nicht in einer engen Schleusenvorkammer, die mit anderen Booten voll ist.

Herrentag

Herrentag

Wir beschlossen gestern, einen weiteren faulen Tag zu machen. Und der begann so:

Herrentag in Blossin

Wir haben uns aus Blossin und dem Hafen nicht wegbewegt. Weder mit den Füßen, noch mit dem Boot und schon gar nicht mit den Rädern. Denn hier gab es Dinge wie das hier zu sehen:

Den Typen, der die Fahrten macht, trafen wir vor ein paar Jahren. Er ist Schotte oder Engländer (weiß nicht mehr genau) und hat das Boot gemäß dem Boot seines Großvaters bauen lassen. Ist ein Fischerkahn und da möchte ich bei Schönwetter echt nicht drin sein. Aber die Jungs, die ihn gemietet hatten, hatten sichtlich Spaß. Sie mußten auch nach dem Ablegen noch einmal in den Hafen einfahren und erneut festmachen. Sie hatten einen ihrer Kumpels vergessen und es echt erst auf dem See gemerkt. Ich schätze, den Vergessenen kann eh keiner leiden.

Da wir mit dem Nixtun immer noch nicht fertig sind, liegen wir auch heute noch in Blossin rum. Lediglich bis zum Fischer haben wir es geschafft. Die sind aber genau so drauf. Die Bedienung vergaß, unsere Bestellung zu buchen. Hätte fast nix zu essen gegeben.

Fauler Tag

Fauler Tag

Derzeit sind wir noch in Blossin bei Teamgeist. Frühstück haben wir heute geschafft. Aufstehen um 07:30 Uhr. Beim Buffet um 08:12 Uhr und gefrühstückt hätten wir besser zu Hause. Aber jetzt wissen wir Bescheid. Danach haben wir nix gemacht und sind damit eigentlich noch nicht fertig. Es ist 20:36 Uhr.

Morgen schnappen wir uns die Räder und fahren zu „Kuddels“, um dort den Herrentag zu verbringen. Eigentlich heißt das Ding „Kuddels lustige Stube“. Ich schrieb schon einmal darüber. Aber Kuddel is nich mehr, und daher kommt es mir nur schwer über die Zunge.

Auf alle Fälle ist morgen Herrentag und das Wetter soll echt gut werden.