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Kategorie: Urlaub

Schnee

Schnee

Heute früh um 08:00 Uhr schlug ich in der Kneipe unserer Wirtin auf. Kai, ihr Mann, war schon da und erklärte, daß wir das Auto wenden müßten und dann einen anderen Weg nehmen würden. Anschließend stiegen wir in seinen Allradler und er kam im ersten Anlauf nicht mal von seinem eigenen Hof. Er vergaß, Allrad einzuschalten. Auf der Fahrt zu unserem Auto erzählte er dann, daß auf diesem Weg manchmal ganze Knäuls von Autos entstehen würden. Da könne man dann nur noch eins nach dem anderen mit dem Trecker rausziehen. Fakt ist – Auto steht inzwischen vor der Tür.

Unsere Wanderung heute war knapp 13 km lang (und führte zum Teil über unsere Zufahrt! Hier war es so glatt, daß wir nur neben der Straße liefen). Haben wir gut überstanden. Man muß allerdings sagen, daß es bergauf- und bergab ging. Das hat die thüringer Landesregierung nicht so gut geplant.

Auf dem Rückweg fing es an, zu schneien. Auch nicht lustig. An der Stelle kann die Landesregierung aber nix dafür. Das hängt mit dem Klimawandel zusammen. Fakt ist: ich hatte einen nassen Bart.

Zusammenfassung: Es geht uns saugut.

P.S.: Bilder versuche ich in einem eigenen Beitrag hoch zu laden. Ich habe hier eine respektabele E-Verbindung. Sieht spannenderweise auch bei der Telekom nicht anders aus.

Bolschoi Katastroph

Bolschoi Katastroph

Wir haben für die Vorweihnachtswoche im Harz gebucht. Genauer in Sophienhof. Hierher führen 2 Straßen. Eine mit Winterdienst und eine ohne. Jetzt ratet mal, welche wir genommen haben! Genau, die ohne Winterdienst. Und das an dem Tag, für den der erste Frost des Jahres mit leichten Niederschlägen angekündigt wurden. Es kam, wie es kommen mußte. Ich schaffte ungefähr die Hälfte des Berges und dann ging nix mehr. Es war derartig glatt, daß ich die Räder beim Durchdrehen nicht mal hörte. Lediglich ein Klicken des ASS und ein leichter Hinweiston im Auto selbst waren vernehmbar. Und irgendwann war die Kupplung ganz böse zu riechen. Glücklicherweise war das an einer Stelle, an der neben der Straße ein kleines Stück Freifläche ist. Sonst ist da überall Bach. Unter Einsatz größten fahrerischen Könnens schaffte ich es von der Straße runter und kam daneben zum Stehen. Da steht das Auto jetzt noch immer, ca. 1,5 km vom Ort Sophienhof entfernt. Wir schnappten uns die wichtigsten Klamotten und liefen.

Hat aber auch einen Vorteil. Da wir die Fressalien im Auto ließen, mußten wir heute schon in den örtlichen Gasthof. Da war ab 18:00 Uhr Buffet. Der Gasthof braut eigenes Bier, die Leute können kochen und braten. Was will man mehr.

Morgen um 08:00 geht’s mit dem Trecker los, das Auto holen.

Korrektur

Korrektur

Meine liebe Frau teilt mir gerade mit, daß Pückler nicht reich war. Ganz im Gegenteil. Er verschuldete sich mit dem Park hier derartig, daß es hier alles verkaufen mußte. Das Genick brach ihm wohl das Herankarren von Muttererde von ganz weit weg. Mit dem Erlös des Verkaufs gestaltete er dann den Park Branitz.

Man muß ihm dennoch zugute halten, daß er seine Parks für jederman kostenlos zugänglich machte.

So kann man auch wohnen

So kann man auch wohnen

Hätte ich nicht gestern schon erwähnt, wo wir sind, würde ich jetzt eine Quizfrage daraus machen.

Es ist das Neue Schloß im Pückler-Park in Bad Muskau. Wir wanderten heute kreuzdiquer durch den Park und staunten, wie eine einzelne Person derartig viel Reichtum in Form von Land und Immobilien ansammeln kann. Es ist ein schöner Park. Auf deutscher Seite tatsächlich Park, auf polnischer eher gepflegter Wald. Es lohnt sich. Zumal heute aufgrund des Wetters nicht viel los ist. Aber wenigstens ist es trocken. Das ändert sich heute Nacht. Daher haben wir uns morgen das Schloß von innen vorgenommen.

Derzeit sitzen wir im Cafe Vorwerg, welches zum Park gehört und kostenloses Wlan bietet. Daher das Bild.

Noch mal unterwegs

Noch mal unterwegs

Wir haben noch einmal ein Wohnmobil gemietet und haben uns für ein Wochenende auf den Weg gemacht.

Derzeit stehen wir auf dem öffentlichen Parkplatz am Pückler-Park in Bad Muskau. Wetter soll echt scheiße werden. Morgen einfach nur kalt, am Sonntag dann auch noch Regen. Macht aber nix. Morgen machen wir alles, was draußen ist und Sonntag das Schloß. Und wir können an der Stelle das gemietete Wohnmobil auf Herz und Nieren prüfen. Hält es Temperaturen von 2°C aus oder ist es dann Arschkalt in dem Teil? Kann man einen Regentag in dem Teil aushalten? Kann der Purzelhase im Alkoven schlafen? Fakt ist, ich hätte gern ein Wohnmobil.

Bilder wird es aus Bad Muskau wahrscheinlich nicht geben, da das mobile Netzwerk hier nicht besonders ausgeprägt ist (kannste vergessen – ist ne Ätsch-Verbindung). Dafür kann man für 5€ einen ganzen Tag lang parken.

Na, wo sind wir?

Na, wo sind wir?

Zar Peter der 1te vehandelt gerade mit Friedrich Wilhelm dem 1ten. Dabei schenkt der Deutsche dem Russen eine goldene Yacht und das Bernsteinzimmer, der andere schenkt Lange (Russen)Kerls.

Genau – wir sind in Havelberg, wo dieses seltsame Geschäft 1716 über die Bühne ging. Interessanterweise ist nirgends eine endgültige Zahl zu den gelieferten Langen Kerls zu finden. Diese bewegt sich zwischen 55 und 500. Wahrsheinlich war der Zar ein Verwandter von Putin und hat uns wie üblich beschissen. Dafür sollte man die bestehenden Sanktionen verschärfen. Denn die Yacht und das Bernsteinzimmer wurden definitiv geliefert.

Und eigentlich diente das Ganze einer Allianz gegen Schweden.

Wir haben heute einen ersten, kurzen Rundgang unternommen. Havelberg hat das Problem vieler brandenburgischer Gemeinden. Es scheint auszubluten, die Leute ziehen weg. Es gibt relativ viel Wohungsleerstand und der Einzelhandel gibt auch langsam auf. Wir waren von ca. 16 – 20 Uhr unterwegs und es waren kaum Menschen auf den Straßen. Das war beispielsweise in Eschwege anders. Hier war die Stadt gut begangen von Einwohnern. Die waren dafür aber alle über 50. Jüngere gab es da auch nicht (was eine sofortige Internetrecherche meiner zahlenverliebten Frau bestätigte).

Allesanders

Allesanders

Den Anfang der Tour machte Dessau. Das war der Wunsch des Purzelhasen. Der ursprüngliche Plan (meiner!) sah eigentlich nicht Dessau, sondern Wittenberg vor. Diesen Plan änderte ich jedoch. Nachdem wir nun vorzeitig aus Eschwege aufbrachen, schlug Petra vor, doch den alten Punkt Wittenberg mitzunehmen. Gesagt, getan. Seit ca. 15:30 Uhr stehen wir kurz vor der Altstadt von Wittenberg. Die Tür der Thesen haben wir schon gesehen, in der Stadtkirche Sankt Marien waren wir auch schon. Viel aufgeregter war ich aber in der Kneipe, in der wir zu Abend aßen. Es warwie in der DDR. Oh man ey. Jeder, der reinkommt klopft zur Begrüßung auf den Tisch. Auch wenn er die Leute an selbigem nicht kennt. Das Essen – naja, fast wie DDR. Die Bedienung – genau wie DDR. Das Interieur? Seht selbst:

Morgen um 10 machen wir eine Stadtführung mit. Dann geht es weiter nach Havelberg.

Immer noch Eschwege

Immer noch Eschwege

Gestern trafen wir Paula und waren abends richtig gut essen. Spannenderweise in einem komplett leeren Restaurant. Also, wenn Ihr mal nach Eschwege kommt, geht ins Schubart’s Höhe. Kein Mensch würde glauben, daß das von einem Argentinier betrieben wird. Der macht verdammt gute Steaks.

Heute stand eigentlich eine Tour durch Eschwege auf dem Plan. Aber es ist nebelig und kalt und echt unangenehm. Daher frühstücken wir jetzt noch im Hemmingway und fahren anschließend weiter nach Havelberg. Dort ist dann auch schon das Ende der Tour.

Bilder gibts wegen Bodennebel nicht.

Eschwege

Eschwege

Heute waren wir auf dem Hainich-Baumkronenpfad. Allerdings stellten wir in der Früh erst einmal fest, daß unsere Toilette voll ist. Also suchte der Purzelhase per Web einen Zeltplatz, rief da an, ob wir entsorgen können und ich fuhr dann hin. Erst anschließend machten wir uns auf den Weg nach Thiemsburg, wo der Baumkronenpfad installiert ist. Die Photos von dort sind leider lange nicht so spektakulär, wie die Aussicht tatsächlich ist. Das hängt mit der fehlenden 3. Dimension auf Fotos zusammen. Dafür zeige ich Euch lieber ein Bild des Werratalsees bei Eschwege. Wir stehen hier kurz vor Eschwege und sind morgen nachmittag mit Petras Nichte verabredet, welche dort lebt. Das heißt morgen Vormittag und zeitigen Nachmittag: Pflastertreten in Eschwege.

Es geht weiter

Es geht weiter

Heute habe ich uns einen ganz besonderen Platz zur Übernachtung gesucht.

Wir stehen in Craula am Friedhof 😂. Der Purzelhase wollte hier eigentlich gleich wieder verschwinden. Craula selbst liegt am Hainichwald. Und einen Ort weiter ist der Baumkronenpfad. Den wollen wir absolvieren, doch heute war das Wetter so oll, daß wir bis morgen warten.

Dessau

Dessau

Wir brachen heute um 11:00 Uhr auf. Zu Fuß! Und waren um 20:00 Uhr wieder da. Auch zu Fuß!

Los ging es mit einer Wanderung Beckerbruch Park. Ein zauberhafter Wald mit Unmengen Kitsch. Es wurden kaputte Tempel reingebaut, irgendwelche Grotten, es gibt einen Amor zu sehen. Ein wenig wie Rheinsberg oder auch der Branitzer Park. Nebenbei entdeckten wir einen Rohrbruch an einer Trinkwasserleitung und konferierten hierzu direkt aus dem Wald mit den Stadtwerken. Mobilfunk ist auch super ausgebaut.

Aber wenn man in Dessau ist, reicht die Lamdschaft ja irgendwie nicht. Zu Dessau gehört ja auch das Bauhaus, die Meisterhäuser und vieles mehr. Also auf in Richtung Bauhaus.

Ich war erstaunt, wie Architekten wie Fieger in den 20er und 30er Jahren Marzahn und Hellersdorf vorbereiteten.

Der Rest sind einfach nur Impressionen.

Der erste Tag einer neuen Reise

Der erste Tag einer neuen Reise

Für die kommende Woche ist das unser Heim.

Das Fahrzeug ist nicht allzu groß, soll es aber auch nicht. Wir gondeln eine Woche lang von Berlin nach Dessau, von da nach Beichlingen (hier habe ich studiert). Dann geht es weiter in den Hainich, von da nach Eschwege, wo Petras Nichte wohnt und dann über Havelberg zurück. Und je kürzer das Fahrzeug, um so leichter die Parkplatzsuche. Insbesondere in Städten.

Derzeit stehen wir im Yachthafen Dessau. Wobei das Wort Yachthafen es nicht ganz trifft. Die Hafenmeisterin erzählte mir, sie sei in diesem Jahr nur einmal auf dem Wasser gewesen. Danach lag ihr kleines Boot mit geringem Tiefgang auf dem Trockenen. Tun hier alle. Sie kommen mit ihren Botten nicht raus, weil der Wasserstand derartig abgesunken ist, daß die meisten im Sinne des Wortes auf dem Trockenen liegen. Wie das Slippen oder Kranen in diesem Jahr funktionieren soll, weiß noch niemand. Scheiße!

Geschlechterunterschiede

Geschlechterunterschiede

Diese Menge Geschirr wird benötigt, wenn der Purzelhase einmal Frühstück und einmal Mittagessen bereitet.

Diese Menge Geschirr wird benötigt, wenn ich 4 (vier) Tage allein überlebe.

Purzelhase äußerte dazu: An der Menge des Geschirrs kann man ablesen, mit wie viel Liebe die Mahlzeit zubereitet wurde.

P.S.: Ich bin zum Druck dieser Gegendarstellung verpflichtet worden

Es wird kalt

Es wird kalt

Oh Gott. Es sind 22°C im Boot und uns ist kalt. Der Purzelhase sinnierte einen Moment über das Anschalten der Heizung. Ich denke aber, wir werden den Abend auch ohne überstehen.

Letzter Abend

Letzter Abend

Heute verabschiedeten wir uns von Teupitz. Ein klein wenig Wehmut ist bei mir dabei. In Teupitz sind lange nicht so viel Verrückte auf dem Wasser, wie hier in den Berliner Gewässern. Es gibt nicht so viel Charterboote, es gibt nicht so viele Raser. Kurz: es ist ruhiger. Der Hafen gefällt uns auch gut und mit dem Hafenmeister sind wir fast befreundet. Da für heute jedoch Wind 4 in Spitzen bis 7 aus West angekündigt waren (was beim Einfahren in die Box durchaus Farbe kostet), entschlossen wir uns, noch eine Nacht auf dem Großen Zug zu verbringen. Wir suchten uns also am Westufer ein halbewegs ruhiges Eckchen und liegen nun hier.

Ist ein wenig dicht am Ufer, aber sonst kommen wir sehr in die Böen rein. Zumal beim ersten Versuch der Anker nicht hielt. Aber im Zweiten sieht es gut aus.

Gewitter

Gewitter

Ohmaney. Bin allein auf dem Boot. Gerade rollt eine fürchterliche Gewitterwand auf mich zu. Der Böenkragen ist schon durch, allerdings nur mit Wind 5. Trotzdem gut, daß ich gestern schon 2 zusätzliche Leinen zog. Diesmal wird es wohl nicht an mir vorbeigehen. Es blitzt und donnert von 3 Seiten. Zieht augenscheinlich genau über Teupitz.

Beginn einer neuen Reise

Beginn einer neuen Reise

So sah der Zeuthener See am Morgen unserer Abreise aus.

Und so, wenn man genauer hinsah.

Es handelt sich um Blaualge. Eigentlich ist es gar keine Alge, sondern ein Einzeller. Der produziert Giftstoffe. Außerdem ist es echt ekelig. Und es sah der ganze See so aus.

Das Ende einer Reise

Das Ende einer Reise

Wir sind seit Sonntag wieder zu Hause und kämpfen mit der Hitze. Auf dem Heimweg gab es noch eine Anekdote. Ich will mit dem Auto von der Holzmarktstr. nach rechts in die Lichtenberger abbiegen. Sehe, es wird grün und fahre an. Meine Frau sagt: „Ich glaube, da war Rot“. Ich, unsicher, halte kurz an, sehe, das der Wagen hinter mir ach fuhr und fahre also weiter. Im Spiegel sehe ich, daß der Streifenwagen, der links neben mir in der Geradeausspur stand nun auch rechts abbiegt. Ich ahne schlimmes. Sie machen auch noch Blaulicht an. Naja. „Wissen Sie, warum wir Sie anhalten?“. „Nö“. „Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte“. Es war also tatsächlich rot. Als die Beamtin dies vortrug, sagte ich:“So etwas ähnliches erwähnte meine Frau schon“. Grinsen bei den beiden. Sie ließen mich mit einer Ermahnung und dem Versprechen, den Purzelhasen noch am selben Tag zu Essen einzuladen davonkommen. Jumge Leute müssen auch mal Glück haben 😊.

Und ja, essen waren wir auch.

Wir sind zu Hause

Wir sind zu Hause

Quelle:https://www.industry.siemens.com/services/global/de/portfolio/plant-data-services/blids/Seiten/Default.aspx

Oben seht ihr die Gewitterfront, die derzeit auf uns zurollt, die roten Punkte sind dir jüngsten Blitze. Es werden auch immer mehr Zellen. Da kommt also ordentlich was an. Wir liegen glücklicherweise wieder im Heimathafen in Zeuthen.