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Kategorie: Urlaub

Naumburg ist wie Bamberg

Naumburg ist wie Bamberg

Wir standen beizeiten auf (um 08:30 Uhr) und gingen erst einmal Frühstücken. Kann man in Naumburg gut. Anschließend ging es zum Dom. Der Naumburger Dom ist über 1000 Jahre alt und wird von einer Stiftung betrieben. Kein Witz! Das Teil gehört neben anderen Kulturgütern der Stiftung und nicht der Kirche.

Vereinigte Domstifter
zu Merseburg und Naumburg
und des Kollegiatstifts Zeitz.

Jeder, der Eintritt zahlt, finanziert somit den Erhalt des Doms. Die evangelische Kirche, sowie die Domkantorei sind im Dom „zu Gast und sorgen für ein lebendiges Gotteshaus“. Ich glaube, billiger geht es für die Kirche nicht.

Aber mal unabhängig von meinem atheistischen Gequatsche sollte man sich den Dom ansehen. Es lohnt sich!

Und Bamberg ist auf alle Fälle nicht besser.

Ein Bild aus dem Domgarten

 

Der Klostergarten

Ab Mittag sind wir dann weiter nach Augsburg gefahren. Jetzt stehen wir direkt an der Wertach, einem kleinen reißenden Fluß durch Augsburg. Naja – zwischen dem Fluß und einer Hauptverkehrsstraße 🙁 . Wenigstens haben wir elektrischen Strom.

Morgen geht es nach Augsburg rein, da gibt es auch einen Dom :-).

 

 

Wieder unterwegs

Wieder unterwegs

aber diesmal nicht mit dem Wohnmobil auf dem Wasser, sondern mit einem auf der Straße.

Wir sind am kommenden Samstag zur Hochzeit bei Herrn Mayer und Sonja eingeladen. Da wir beide genug Überstunden haben, mieteten wir das obige Wohnmobil und gondeln nun fast eine Woche lang nach Bayern. Eigentlich wollten wir heute bis Bamberg kommen. Aber nach 4,5 Stunden Fahrt, fünf Staus und Strecke bis Leipzig hatten wir die Schnauze voll. Rechts rausgefahren und Naumburg ins Navi programmiert. Jetzt werden wir in Naumburg übernachten, uns morgen die Stadt und den Dom ansehen.
P.S.: Wir haben die Hochzeitsklamotten in Berlin vergessen. Ome

Es ist mal wieder mit Gewitter zu rechnen

Es ist mal wieder mit Gewitter zu rechnen

Oh man ey. Langsam reicht es. Wir machten uns am Dienstag aus Teupitz los. Vorher (am Sonntag) waren Petras Schwester Uschi und ihr Mann Bernd noch da. Wir waren bei Ulli und ja, ich aß Blutwurst :-). Schon hier regnete es immer mal. Vom Montag berichtete ich bereits.

Am Dienstag (wir fuhren von Teupitz nach Prieros) war der Tag ok, aber abends und in der Nacht regnete es mal wieder. Mittwoch war vormittag verregnet, am Nachmittag war es schön, aber ich hatte keine Lust, mich zu bewegen :-(.

Den heutigen Donnerstag nutzen wir, um nach Zeuthen zurück zu kehren. Für morgen sind mal wieder Gewitter angesagt. Das eigentlich blöde ist, daß so eine Voehersage wie eine Versicherung ist. Selbst nach einer Sturmwarnung muß es nicht zwangsläufig Sturm geben. Na schaumermal, was morgen passiert. Wir liegen jedenfalls in unserer Box im Heimathafen.

Dafür nutzte ich die Zeit heute noch und rückte 2 Blasen im Lack zu Leibe. Da sie kurz über der Wasserlinie waren, mußte ich das Schlauchboot aufblasen und mich der Sache vom Wasser aus nähern. Bei der Gelegenheit konnte ich einen Blick in ein Schwalbennest unter unsrem Steg werfen.

Das Wetter macht sich

Das Wetter macht sich

Es ist zwar noch nicht so, daß man den ganzen Tag auf dem See rumliegen möchte, aber es hat heute den ganzen Tag nicht einmal geregnet. Das bedeutet, esist der Beginn einer neuen Zählung.

Also schnappten wir uns die Räder und radelten nach Motzen. Später fiel uns auf, daß wir auch wieder zurückradeln müssen und es dann eine 30-Km-Strecke wird, auf der die meisten Glas-Bier-Geschäfte am Montag (also heute!) Ruhetag haben. Es war in diesem Jahr unsere erste Radtourund wir sind schon alt und es sin Klappräder und es gibt hier viele Berge. Wir waren völlig erledigt und der Purzelhase erklärte etwas in der Art wie „schmerzender Arsch“. Genau habe ich es nicht verstanden :-).

Interessantes fand ich auf der Tour in Kallinchen und Töpchin. In Kallinchen gibt es den alten Krug, der auch am Montag geöffnet ist!

In Töpchin gibt es eine Kirche aus rotem Backstein (hier ist Ziegelleigegend!) und einem interessanten Fenster.

Eine Petition muß her

Eine Petition muß her

In diesem Land bekommt quasi jeder für irgendetwas eine Entschädigung. Nehmen wir nur mal die Bauern. Die bekommen Entschädigungen, wenn es zuviel regnet, wenn es zu wenig regnet, wenn es zu warm ist, wenn es zu kalt ist, wenn es zu spät schneit oder im Winter zuviel. Urlauber bekommen für keines der genannten Ereignisse irgendetwas. Das muß sich ändern. In ihrer Gesamtheit sind Urlauber das alleinige Rückgrat der Wirtschaft, ach was sag ich, der Existenz dieses Landes. Wenn Urlauber sich nicht erholen und diese Nichterholung hinterher an ihren Arbeitsplatz schleppen, können wir alle einpacken. Darum fordere ich Euch alle auf, eine Petition einzureichen, Urlauber für übermäßigen Regen (der den vom Arbeitgeber gewünschten Effekt der Erholung gefährdet – also analog der Gefährdung der Ernte) zu entschädigen.

RainToday: Prieros

RainToday: Prieros

So sieht es seit gestern aus. Aber wie ich gelesen habe, sind andere (ohne überdachtes Boot und mitten in Berlin) noch schlechter dran. Das „leicht“ ist allerdings Quatsch.

Mal wieder Prieros

Mal wieder Prieros

Jepp, wir kletterten gestern auf unser Boot, luden über Nacht noch die Akkus auf und machten uns heute früh auf den Weg. Aufgrund der zahlreichen Sturm- und Gewitterwarnungen suchten wir uns was Festes. Und was liegt da näher als Gussow (war mit einem Bungalowboot besetzt) oder Prieros? Und so sind wir in Prieros.

Beim Thema Bungalowboot: Zuerst lag hier am Anleger eins hinter uns. Als der Mensch dann loswollte, schmiß er seinen Motor an, machte die Leinen los und dann – nix! Er trieb einfach auf unser Boot drauf zu. Auf meine Frage, wie er sich das Leben so vorstellt, teilt der doch glatt mit, so in unmittelbarer Nähe zu unserem Boot wollte er jetzt nicht mit dem Motor (der lief!) rumfuhrwerken. Ich schubste ihn dann weg und wünschte einen schönen Tag. Anschließend machte ein Bungalowboot vor uns fest. Bei der Anlegehilfe und einem kurzen Schwatz stellte sich heraus, sie wollen nur kurz einkaufen und dann wieder los. Ich frage, ob sie mal auf den Wetterbericht geguckt hätten. Erklärt der Schiffsführer doch glatt, ja und das mit der Sturmwarnung hätte er gesehen. Aber sie würden sich halt ne ruhige Bucht suchen.

Bilder gibts keine. Datenverbindung ist zu schmalbrüstig.

Zu Hause

Zu Hause

Seit dem gestrigen Nachmittag sind wir wieder zu Hause. Als erstes mußten wir das Zelt zu trocknen aufhängen. Das ging nur im Hausflur und dauerte knapp 5 Stunden. 

Ein gewisses Schlafdefizit hatten wir offensichtlich beide. Wir schliefen heute bis halb zwölf.

Morgen geht es aufs Boot.

Wir leben noch

Wir leben noch

Aber der Sturm hat sich noch nicht verzogen. Es bläst ganz ordentlich. Und zwar so, daß wir nicht mit dem Kanu übern See können.

Wir sitzen also fest.

Vielleicht wird es ne unruhige Nacht

Vielleicht wird es ne unruhige Nacht

Ok, wir waren nicht im Klostergarten. Wir mußten einige Kleinigkeiten einkaufen und entschlossen uns zu einem 10km-Marsch nach Lychen. Als wir dort beim Netto ankamen, fing es an zu grummeln. Dieses erste Gewitter zog noch an uns vorbei, das Wetter wurde anschließend sogar wieder schön. Seit 20 Uhr ist sich das Wetter aber nicht so richtig einig, ob es über unserem winzigen Zelt nicht doch noch gewittern sollte. Derzeit regnet es (schon das ist in dem winzigen Ding nicht lustig) und rund um uns rum grummelt und blitzt es. Aber wir sind auf einem Zeltplatz mit einem Wetterhus. Das ist ein Holzhaus, in das man sich zurück ziehen kann, wenn es zu schlimm wird.

Na, schaumermal. Hat gerade geblotzen und fürchterlich gedonnert.

Es wird stürmisch

Es wird stürmisch

Wir sind heute nach weiteren 13 km auf dem Zeltplatz Himmelpfort angekommen. Himmelpfort, das ist der Ort, wo der Weihnachtnachtsmann sitzt. Ihr erinnert Euch?

Der Zeltplatz mit der Biwak-Station ist schön, aber teuer. Allerdings ist Duschen, Wlan und son Zeugs  mit drin. Nur Bier nicht :-).

Da es morgen Nacht gewittern soll, werden wir wahrscheinlich bis übermorgen hier bleiben. Macht aber nix. Man kann den Klostergarten Himmelpfort besuchen und sich hier durch die Schnäpse, die die verkaufen durchprobieren. Kostet pro Schnaps 50 Cent und es gibt sowas wie Knoblauchschnaps. Das Zeug zieht durch, haben wir vor ein paar Jahren schon mal probiert.

Heute war ein echt spannender Tag

Heute war ein echt spannender Tag

Los ging es um 08:00 Uhr. Petra war aufgrund des Biolärms schon lange wach, ich hörte aufgrund meiner Ohrstöpsel nix. Beim Packen stellen wir völlig überrascht fest, daß in so ein Kanu fast genau so viel Krempel paßt, wie in ein 10 Meter-Boot.

Das ist das Bild vom heutigen Abend, nachdem wir alles wieder ausgepackt hatten.

Dann hatten wir unseren first Spaß in der Schleuse Kannenburg. Von 3 großen Booten wußte einer, wie es geht. Der letzte fuhr schon auf gerader Strecke vor der Schleuse nur mit Bugquirl. In der Schleuse wurde es so schlimm, daß der Schleusenwärter ihn anbrüllte, er solle jetzt den Motor ausmachen und den Rest mit den Bootshaken richten. Der Mann machte zwar den Motor aus, aber keine Anstalten, einen Bootshaken zur Hand zu nehmen (und neben dem sollten wir liegen, wenn er denn endlich festgemacht hatte!). Irgendwie schafften er und seine Frau es schließlich, die Leinen auch ohne Bootshaken über die Dalben zu bekommen. Als es dann endlich mit dem Schleusen losging und wir uns längsseits an ihrem Kahn festhielten, bekamen sie das offensichtlich nicht mit. Jedenfalls fragte Sie mit verschwörererischer Stimme:“ Wo sind eigentlich unsere Bootshaken?“. Er:“ Irgendwo da unten“. Oh man ey.

Das Highligth des Tages war aber, als ich Petra fragte, ob sie denn nach Schildkröten Ausschau halten würde. Sie meinte, ich solle aufhören, sie zu veralbern. Etwa 1 Km weiter saß eine Sumpfschildkröte auf einem Ast.

Die Nacht verbringen wir in Röddelin und und haben eigentlich beide keinen Bock, morgen den ganzen Krempel wieder einzupacken. Man kann man verwöhnt sein.

Übrigens, da ich keinen Rechner mithabe, gibt es diesmal auch tatsächlich nur Handybilder. Als keine Schlangen, keine Libellen, keine Schildkröten.