Haben wir doch vorhin gedacht, noch beschissener könnte das Wetter nicht werden,
wissen wir jetzt – es geht noch beschissener.
wissen wir jetzt – es geht noch beschissener.
Wir haben Winterurlaub. Ich gebe zu, ich hoffe, es gibt keinen Schnee. Schnee ist kacke. Er taut immer an den falschen Stellen, z.B. im Kragen oder in den Stiefeln. Dennoch sind wir in südlicher Richtung unterwegs. Wir sind am 27.02.2020 in Bamberg mit Mayer’s verabredet. Außerdem steht ein Besuch bei Dorle (PuHa’s Freundin) in Bayreuth an. Derzeit stehen wir in Münchberg. Hier standen wir nach Mayer’s Hochzeit schon einmal und waren begeistert. Campers Paradies. Damals war alles kostenlos. Parken, Strom, Entsorgen, Frischwasser. Heute kostet es 7,50 € alles in allem. Völlig in Ordnung!
Da wir im Winter immer ein kleines Problem mit Wasser und der großen Frontscheibe haben, versuchen wir den gleichen Lösungsansatz wie Christo beim Reichstag. Wir packen das Auto ein.
Die Hoffnung ist, den Taupunkt nach draußen zu verlegen. Dann haben wir hier drinnen keine Seeen mehr an der Scheibe. Schaumermal, ob es funktioniert.

Die letzten Tage waren schön und echt ereignislos 🙂.
Gestern waren wir noch in Trassenheide beim Italiener. Allerdings gab es nur Sanddornpunsch mit was auch immer für Petra und 2 richtig steife Grogs für mich. Für den Extrarum mußte ich doch mein eigenes Grogrezept preisgeben (3 Teelöffel Rohrzucker, 4 ctl Stroh80 und der Rest einfach Heißwasser).

Jetzt sind wir auf dem Weg nach Buckow, wo wir Sylvester verbringen.
Dort gibt es nicht mal Mobiltelefonie. Also können wir nicht angerufen werden, selbst niemanden anrufen, keine smse verschicken. Daher wünschen wir an dieser Stelle ein gesundes neues Jahr.
Wir sind wieder zu Hause 😊.
Nachdem wir den morgendlichen Regen bis halb zwölf abwarteten, liefen wir los. Immer am Strand entlang und überrascht, wie viele den gleichen Plan hatten.
Der Rückweg führte uns durch eine Siedlung, die eigentlich echt gemütlich aussieht. Aber mal ehrlich: sie sieht gemütlich aus, weil es Dezember ist. Im Sommer will man hier nicht sein.
Nachdem wir gestern noch den heiligen Abend mit meiner Großmutter und Petra’s Mutter bei meiner Mutter in Wandlitz feierten, flüchteten wir heute an die Ostsee. Wir stehen auf dem Zeltplatz „Dünencamp“ in Karlshagen auf Usedom. Diesmal stehen wir nicht wild, weil das Gebläse der Heizung recht viel Strom braucht und die Solaranlage aufgrund des inzwischen üblichen Wintergrau’s nix liefert. Hier ist der Stromanschluß pauschal bezahlt. Wir haben sogar einen kleinen Ölradiator mitgenommen 😉. Müssen also nicht so viel Gas verheizen.
Heute ist eigentlich der erste Tag, an dem es mir wieder halbewegs geht. Ich habe die letzten 14 Tage im Bett verbracht und war zum Geburtstag meiner Frau nicht wirklich da. Das tut mit leid, war aber nicht zu ändern.
Morgen machen wir die Ostsee unsicher.
Da der Parkplatz den Eindruck eines Szenetreffs machte (großer Daimler mit lauter Mucke kommt und steht einfach nur da, es kommen Autos, deren Insassen nicht aussteigen), suchten wir uns einen anderen und fanden ihn am Rand einer piekfeinen Wohngegend.
Wir sind auf dem Heimweg. Obwohl zumindest ich kein Heimweh habe.
Bevor wir losfuhren, sahen wir uns bei Sonnenschein die Reste der Kaiserpfalz Gelnhausen an. Es war übrigens eine Pfalz des Kaiser’s Barbarossa, die er gern und oft genutzt hat. Das Wort „Pfalz“, welches die befestigte Wohnstätte eines Herschers ist, stammt übrigens aus dem mittelhochdeutschen von phalze, phalenze was soviel heißt wie:“ „Wohnung eines weltlichen oder geistlichen Fürsten“. Eine andere Erklärung sieht den Ursprung im latainischen von palatio (Palast) hergeleitet.
Da uns die Gesamtstrecke zu lang war, machen wir eine letzte Rast in diesem Urlaub. Wir stehen bei Salzgitter-Lichtenberg auf einem Parkplatz unterhalb der Burg Lichtenberg. Ich habe noch die DVD der Neuverfilmung „Friedhof der Kuscheltiere“ besorgt. Denn JA, es regnet wieder 😣
wir gehen ins Bett. Ome
vierte Folge BigBangTheory.
Wir standen in Baierbronn total idyllisch am Ende der Straße auf dem Waldparkplatz.
Gestern wollten wir dann eine Wanderung unternehmen. Wir kamen 1,5 km weit und von 725m auf 950m hoch. Dann war abzusehen, daß der Regen nicht nachläßt. Wir drehten also um. Als wir am Womo ankamen, drangen die ersten Tropfen durch die Klamotten. Wann immer wir versuchten, das Womo noch einmal zu verlassen, fing es an, schneller zu regnen. Also verbrachten wir den Tag im Womo. Abends ging es ins Hotel Auerhahn zum Essen und Surfen bei den bereits erwähnten 200 Kbit download. Im Auto streikt selbst unser Telekom-Hotspot. Normalweise hasse ich es, Essen zu fotografieren. Aber diesmal mußte es sein.

Heute morgen ging es dann weiter in Richtung Heimat. Auch in der Hoffnung, dem Regen ein wenig zu entkommen.
Stehen jetzt in der Barbarossastadt Gelnhausen, einer ehemaligen Kaiserpfalz. Und es regnet. Diesmal schön gleichmäßig. Seit Stunden. Und zu essen gibt es hier zwischen 14:30 und 17:00 Uhr auch nix. Ome.
Wir sind in Baiersbronn. Der Ort besteht aus einem Hotel. Mehr nicht! Wir nutzen das Wlan des Hotels mit 200 kbit download und 100 Kbit upload. Daher wird es keine Bilder geben 😂.
Morgen ist Wandern und Regen angesagt.


Die Stadt ist nicht unsers. Wir haben viele Amerikaner, Chinesen und Japaner getroffen. Offensichtlich steht die Stadt in deren Reiseführern und muß abgearbeitet werden. Das haben wir in den kleineren Orten bisher nicht in der Form erlebt. Denn der Stadt tut es nicht gut. Man hat den Eindruck, sie würde nur für die Touristen da sein. Wie Disneyland. Es gibt ruhige und schöne Ecken, aber die muß man finden.
Morgen werden wir in Richtung Schwarzwald weiter fahren. Dort ist noch einmal wandern angesagt – wenn das Wetter mitspielt.
Denn eigentlich ist das Wetter über große Strecken mieß. Wir hatten nur Glück, daß wir trocken und beheizt sitzen, wenn wir nach Hause kommen.

Das ist ein Panoramabild vom Kloster Mont Saint Odile. Das Wetter lag zwischen Scheiße bis geil. Das Bild zeigt es. Es ist von den Mauern des Klosters im Panoramamodus aufgenommen. Wir überlegten, noch eine Wanderung rund um das Kloster zu unternehmen. Da wir aber dem Wetter nicht trauten, machten wir uns auf den Weg nach Kehl. Das ist die deutsche Seite von Straßburg. Deutlich billiger auf dem Wohnmobilstellplatz, mit Bierflaschen, die man im deutschen Pfandsystem wider loswird (das Pfandsystem haben wir übrigens der ehemaligen Umweltministerin Angela Merkel zu verdanken) und einer bei Toom getauschten Gasflasche, was in Frankreich schwierig geworden wäre. Morgen machen wir uns mit den Öffentlichen auf nach Straßburg.

Der Purzelhase wollte einsame Paßstraßen der Vogesen befahren, um in Richtung Strassburg zu kommen. Ist ja ganz witzig. Aber irgendwann war das Womo breiter als die Straße. An der Stelle brach ich ab und nahm wieder die normalen, vom Navi rausgesuchte Straßen. Der Purzelhase war nicht glücklich damit, mußte sich aber dem Kraftgahrer beugen.
Jetzt stehen wir auf einem Parkplatz in Obernai, kurz vor Strassburg. Es ist ein süßer Ort und es regnet – ome. Morgen werden wir zu Kloster Mont saint Odile fahren (mit Bus oder Auto – wissen wir noch nicht). Danach müssen wir dann mal wieder nach Deutschland, denn wir haben nur noch ejn halbe Flasche Gas. Also muß die leere getauscht werden, damit wir nicht irgendwann frieren. Da Strassburg aber direkt an der deutschen Grenze liegt, sollte das kein Problem sein.

Ok. Die Dame wurde 2004 in Gedenken an den Bildhauer Bartholdi aufgestellt, der die Statue auf Liberty Island schuf. Bartholdi wurde in Colmar geboren und ist einer der großen Söhne der Stadt.
Mehr hätten wir für den Stellplatz auch nicht bezahlt 😉.