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Kategorie: Urlaub

Die Insel Linnansaari

Die Insel Linnansaari

Ein altes Bauerngehöft auf der Insel. Mein Gott, muß das eine Plackerei gewesen sein. Allein 5 Monate Winter.
Sandalen aus Birkenrinde. Sozusagen die Vorläufer der Birkis.
Einkaufstasche

Die Finnen können nicht Mal auf einer Insel einen vernünftigen Uferwanderweg bauen. Nein, hier sieht es überall soooo aus.
Man kann auch mit dem Ausflugsdampfer zur Insel kommen.

Ich habe heute ein geiles Dienstfahrzeug gesehen. Wir kommen an eine Feuerstelle, an der ein Mann schon sitzt und gerade gegessen hatte. Wir setzen uns dazu und schwatzen kurz. Dann steht er auf und sagt, er müsse noch ein wenig arbeiten. Schwingt sich auf sein Skidoo und fährt los. Er war Mitarbeiter der Foratbehörde und das Ding ist sein Dienstfahrzeug. Geil!

Es waren ca. 10 km. Und es waren schwere 10 km. Hingekommen sind wir mit einem “ Landungsboot“. Bei den Ding kann man am Bug die Bordwand runterklappen, so das auch Rollifahrer auf die Insel befördert werden können.
5G und kein Internet

5G und kein Internet

Über den Tag in Iisalmi, wo wir vorgestern waren, müssen wir nicht reden. Es ist eine typisch finnische Stadt, bei der ein Deutscher nicht mal das Gefühl bekommt, in einer Stadt zu sein. Für uns ist es eine Ansammlung von Häuser, Supermärkten und ein paar anderen Läden.

Gestern waren wir in Mustinmäki. Dasist ein totales Dorf und dort gibt es eine Schlucht zwischen 20 m hohen Felsen. Das Ganze ist aber nur 200 m lang. Geformt wurde die Landschaft während der letzten Eiszeit vor ca. 13000 Jahren. Viel spannender war aber, daß wir 5G hatten, aber kein Internet. Bzw. war die Verbindungsgeschwindigkeit so langsam, daß nichts funktionierte. Da fällt mir Christian Lindner von der FDP ein, der forderte, daß wir überall 5G-Geschwindigkeit brauchen. Hallo Herr Lindner, kurz zum Verständnis. 5G ist eine Technologie und keine Geschwindigkeit. 5G kann man auch mit ISDN-Geschwindigkeit realisieren.

Wir standen auf dem Parkplatz des Gemeindehauses von Mustinmäki. Und das sind die öffentlichen Toiletten für die Jungs.

Jetzt sind wir in Orvi. Der Campingplatz hier überraschte mich heute auf Nachfrage mit der Mitteilung, daß derzeit keine Chemieklos entleert werden können. Na super! Deswegen haben wir den Campingplatz hier eigentlich angelaufen. Aber wir werden hinkommen.

Nichts desto trotz geht es morgen mit einem Charterboot auf die Insel Linnansaari. Die Insel ist nicht mehr bewohnt. Man kann sich aber das alte Bauerngehöft ansehen und es gibt einen Wanderweg rund rum. Und natürlich gibt es Grillhütten -:). Das ganze gehört zur Saimaa-Seengruppe.

Das ist der momentane Campingplatz, der auch einen Hafen hat.
Ein Leuchtfeuer der einfachsten Art.
Das ist der morgige See. Hoffentlich beruhigt sich der Wind. Heute ging es bis 7 Bfd hoch. Sonst kotzt der Purzelhase wieder.
Hier ist der Sommer seit dem 05.08. vorbei. Sieht hier an ganz vielen Ecken so aus. Caffee’s und Kneipen schließen zum offiziellen Sommerende. Und das liegt tatsächlich auf dem 05.08.. Jedes Jahr.
Wir machen uns langsam auf den Rückweg

Wir machen uns langsam auf den Rückweg

Nach der „Pampa“ machten wir uns auf den Weg zum Skiressort Iso-Syöte. Es war schrecklich! Ich möchte nicht wissen, was hier im Winter los ist. Es gibt 10 Skilifte, 17 Hänge und einen riesigen Parkplatz.

Der Campingplatz daneben, auf dem wir standen sah ähnlich aus.

Interessant war jedoch die Ansammlung von Kabe-Wohnwagen auf unserem Campingplatz. Hierzu muß man wissen, daß Kabe ein schwedischer Hersteller von Wohnwagen und Wohnmobilen zu exorbitanten Preisen ist. Aber sie versprechen, daß ihre Kisten bis minus 30 °C winterfest sind. Bis zu dieser Temperatur muß man also im Wagen nicht frieren. Das hat schon was, wirft aber auch ein Licht auf die Leute, die die Kisten da das ganze Jahr ungenutzt stehen lassen, um dann den Winter dort verbringen zu können. Ein kleines Wohnmobil von Kabe gibt es nicht unter 130.000 €.

Vorher machten wir noch einen Zwischenstopp bei Pentik Home. Pentik ist neben Iitala die bekannteste finnische Designerschmiede. Auf meine Frage, ob das nicht sei wie NanuNana, antwortete meine Lieblingsfrau:“ Ja, aber nicht so billig.“.

Aus der Kaffetassen-Austellung
Aus der Kaffetassen-Austellung

Und dann fuhren wir richtig in die Pampa. Da war nichts mehr. Der Weg zum Parkplatz des folgenden Nationalparks war eine einspurige Schotterpiste. Da es nur 3 km waren, nahm ich die Qual des Autos auf mich.

Die Schotterpiste endet nach einem weiteren Kilometer an einem Privatgrundstück. Der Nationalpark heißt Paljakan.

Die Hütte mit Grillstation (klar doch, darf nicht fehlen) liegt ca. 3 km von unserem Wanderstartpunkt entfernt. Hier stellten wir allerdings fest, daß wir dem Weg über Stock und Stein nicht gewachsen sind. Wir machten kehrt.
Die Trockentoilette mitten im Wald gehört genau wie die Grillstation unbedingt dazu.
So sehen die Äxte aus, die hier immer anzutreffen sind und dem Holzmachen für die Grillstationen dienen. Ich stelle mir Nancy Faser vor 🙂, wenn wir in Brandenburg Übernachtungshütten mit Grillstation und AXT einrichten. Denn ein Messer mit 6 Centimeter Klinge ist ein echter Scheißdreck dagegen.

Und jetzt sind wir hier:

Hinter den Bäumen stehen wir

Es ist ein kleiner Zeltplatz auf der Insel Manamansalo. Die Insel liegt im Oulujärvi. Der See ist so groß wie Berlin und es sind keine Verrückten auf dem Wasser.
Riisitunturi

Riisitunturi

Wir stehen ganz allein auf einem winzigen Wanderparkplatz mitten im Wald. Naja, fast. Daneben verläuft eine Straße. Die ist einspurig mit Begegnungsausbuchtungen und hat eine 4stellige Nummer. Es fährt also fast nichts auf der Straße. Etwas weiter im Wald gibt es einen weiteren Wanderparkplatz, der größer ist, aber nur über eine Schotterstraße zu erreichen. Da stehen aber auch mehr Womo’s. Und für Schotterstraßen ist unsers nicht gemacht. Es paßt also alles.

Der Wanderweg war heute mit ca. 10 km nicht so lang wie vorgestern, aber der war dafür voll mit Menschen. Wir haben nicht mal unsere Würste gegrillt, weil die unvermeidliche Grillhütte schlicht voll war.

Auch in Finnland schlägt der Borkenkäfer zu

Weiter nach Norden

Weiter nach Norden

Wir haben in Puumala am Saimaasee eine Nacht länger zugebracht, als geplant. Eigentlich wollten wir Freitag dort verschwinden. Aber für Samstag war Regen angesagt. Und zwar den ganzen Tag und heftig. Also mieteten wir am Freitag ein Kanu und beschlossen, erst Samstag zu fahren, halt im Regen. Im Ergebnis herrschten am Freitag 6 Bfd und wir gaben das Kanu nach 1,5 Std zurück, statt nach dem geplanten und bezahlten ganzen Tag. Am Samstag fuhren wir durch „heavy Rain“, so die skandinavische Wetterapp. Wir übernachteten vom Samstag auf den Sonntag auf einem Wanderparkplatz, den man über eine 7km lange Schotterpiste erreicht ( das Ächzen des Auto’s tut mir bei soetwas körperlich weh), von dem eine lächerliche 2,2 km Wanderung losging. Und dann regnete es auch am Sonntag. Also fuhren wir weiter zu einem karelischen Dorf. Hier fiel uns auf, das ALLE Türen Nummern hatten. Alles klar, es ist ein Feriendorf für den Winter, die Loipen sind gleich daneben. Aber wir konnten 12 km gut wandern und fuhren dann weiter in Richtun Suomussalmi. Hier gibt es das Kriegsmuseum und den Friedhof zum Winterkrieg. Ich schätze, das Museum sagt nur zu EINEM finnisch-russischen Krieg etwas aus. Denn es gab zwei. Da redet aber niemand gern drüber. Naschaumermal.

Jetzt stehen wir hier:

Puumala

Puumala

Sitzen im Hafen von Puumala. Die Stadt liegt am Saimaa-See. Es ist der größte Finnlands und der viertgrößte Europas. Echt schade ist, daß die Finnen alle Boot-Fahren können. Es gibt kein Hafenballett. Die legen alle völlig geräuschlos an- und wieder ab.

Es soll hier auch die Saimaa- Ringelrobbe geben. Aber das ist eine Legende. Wir haben auf 12 km Wanderung nicht eines der ca. 430 Exemplare zu Gesicht bekommen. Sie eine der wenigen existierenden Süßwasserrobben. Nach der letzten Eiszeit wurde eine Population am Saimaa-See eingeschlossen und paßte sich den Gegebenheiten an. Aber das ist eine urbane Legende.

Katko

Katko

Wir waren heute in Katko. Die Stadt hat einen riesigen Hafen und wurde von der Sowjetunion im 2. WK in Schutt und Asche gelegt. Darum sieht sie heute aus, wie die meisten anderen finnischen Städte. Hässlich. Aber sie hat ein Schifffahrtmuseum und beherbergt einen der ältesten Eisbrecher der Welt. Tarmo, so heißt der Eisbrecher, wurde 1907 in England gebaut und hatte ursprünglich eine Dampfmaschine. Richtig spannend war aber der Schwatz mit der Museumsmitarbeiterin auf dem Eisbrecher. Erzählt die doch echt, daß sie auch in Südfinnland im Jahr ca 4-5 Monate um die 15 Grad minus haben. Finnland ist ein geiles Land, aber das ist mir zu viel!

Funkerbude. Die Dinger sehen aus, wie die, die ich im Grundwehrdienst bedient habe 🙂
Offiziersmesse
Kombüse mit Pumpe

Und jetzt sitzen wir hier:

Kleine Brauerei auf dem Rückweg
Angekommen

Angekommen

Die Fähre legte nach einer ereignislosen Überfahrt pünktlich in Helsinki an.

Die beiden haben kurz zuvor versucht, die untergehende Sonne durch das mit ihren Händen geformte Herz zu fotografieren. War fürchtlerlich kitschig. Aber der Sonnenuntergang war geil.

Jetzt stehen wir auf einem Felsen vor den Toren des Fisherhauses des letzten russische Zaren in Langinkoski. Kein Quatsch! Weder das mit dem Felsen, noch das mit dem Zar, noch das mit dem Ortsnamen.

Ein zaristisches Lesezimmer
Das Haus haben ihm die Finnen, seine damaligen Untertanen, erbaut. Wahrscheinlich wird Frau Baerbock irgendwann erklären, daß Putin es wieder haben will und wir darum die Ukraine weiter unterstützen müssen.
So sah es aus, als es ein Genesungszentrum für Kriegsversehrte des 1. WK war.
Und so sieht ein zaristisches Scheißhaus aus. Wahrscheinlich wird Frau Baerbock erklären, daß Putin auch das zurück will.
Nicht nur der Wald stirbt

Nicht nur der Wald stirbt

Die Familie Mayer mußte bereits heute nach Hause aufbrechen. Wir haben noch bis morgen. Den Tag heute nutzten wir, uns den Ort Altenau genauer anzusehen. Den Weg in den Ort nahmen wir durch den Wald, der stirbt. Der Ort auch. Der Purzelhase guckte nach: Altenau hat zwischen 1990 und 2018 ca. 26 % der Bevölkerung verloren. Und es sind üblicherweise nicht die Alten, die gehen. Und so sieht der Ort dann auch aus. Er stirbt, genau wie der Wald. Es gibt auch keinen Schnee mehr. In den letzten 12 Monaten lag die durchschnittliche monatliche Schneehöhe bei 0 cm. Ende November 2023 schneite mal 0,6883 cm. Kein Quatsch!

Einfach mal Großmachen. Dann sieht man, was der Laden mal war, was er dann werden sollte und was er jetzt ist. So sieht der gesamte Ort aus.
Kirche verrottet im ehemalign Westen meist erst ganz zum Schluß. Hat aber trotzdem Sprechzeiten.
Die Oker. Die Okertalsperre wurde übrigens ursprünglich gebaut, um Städte und Gemeinden wie z.B. Braunschweig im Frühjahr vor Hochwasser zu schützen.
ohne Worte
Auch der Sportplatz von Altenau sah schon einmal bessere Zeiten.
Damit die Anwohner die Holzbalken nicht klauen.

Nch einem Schnack mit einer Servickraft im „Imbiss zur Rast“ ging die Geschichte mit dem Borkenkäfer vor ca. 2 Jahen los. Das wirtschaftliche Genick der Region brach aber wohl vorher Corona.

Der Harz

Der Harz

Wir machen ein verlängertes Wohenende im Harz, in Altenau. Und zwar zusammen mit den Mayerˋs aus Schwaben, was ganz deutlich in Bayern liegt. Als Treffpunkt haben wir uns einen Campingplatz an der Okertalsperre raus gesucht. Der wird regelrecht von Niederländern geflutet. Denn die Betreiber sind Niederländer. Der Platz ist süß un angenehm. Aber der Harz ist apokalyptisch. Der Borkenkäfer hat hier in einer Art und Weise zugeschlagen, wie es sich Normalsterbliche wahrscheinlich nicht vorstellen können.

Und dann fiel mir wieder ein, daß Waldbesitzer viele Jahre lang gutes Geld mit dem Anbau von Holzmonokulturen verdient haben und jetzt 1 Milliarde (1.000.000.000.000) Euro für den ökologischen Umbau der Wälder bekommen.

Es sieht gespenstisch aus.

Wir waren beim Windbeutelkönig :-). Das, was Ihr seht ist ein herzhafter Winbeutel mit Lachs un Meerretich-Sahne. Es war der erste Windbeutel meines Lebens. Es hat sich gelohnt!
Unser heutiger Weg. Der hatte es insich.
Revierwechsel

Revierwechsel

Sttorkow ist ein Superort, wenn man chillen und runterkommen will. Es gibt dort keine Hektik und eigentlich auch nichts, was einen aufregen könnte. Ich suchte im örtlichen Euronics einen Kartenleser, der zumindest CompactFlash (CF) lesen kann. Das Format ist nicht mehr taufrisch und wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Aber meine hervorragende EOS 5 D nutzt das Format. Und ich wollte mir ein paar Bilder auf dem Laptop ansehen, hatte aber das Lesegerät vergessen. Als erstes teilte der Inhaber des Ladens nach kurzem Suchen mit, ein solches Lesegerät nicht vorrätig zu haben. Das ganze verbunden mit der Tirade, wer denn noch CF nutzen würden. Meine Antwort, Leute mit einer Canon 5D Mark 4 beeindrukte ihn nicht. Schließlich war ich es, der in seinem Laden ein Uralt- und damit schweinelangsames Gerät fand. Er war begeistert, verkaufte es mir für 11 Euro und scannte es ein, um es nachzubestellen. Mein lautstarker Hinweis, daß das Gerät technisch völlig veraltet und daher schweinelangsam sei, wurde mit einem fröhlichen „Egal“ quittiert. So ist Storkow.

Und doch stirbt es weiterhin jedes Jahr ein bisschen mehr. Die Gemeinde scheint sich Mühe zu geben. Es werden Feste (Enkelfest) organisiert, es gibt ein Bürgerbudget. Bei letzterem können die Bürger abstimmen, was mit einer von der Gemeinde ausgelobten Summe Geld finanziert werden soll. Aber das scheint nicht zu helfen. Jedes Jahr hat irgendein weiterer Laden den Geist aufgegeben. Der Leerstand ist nicht seit langem nicht mehr zu übersehen.

Aber man kann super Wandern, Fahrradfahren und all son Zeugs machen, was man halt im Urlaub so macht. Ich schätze, Storkower fahren in ihrem Uraub woanders hin.

Ein weiterer Ort in Brandenburg, wo man exakt das Gleiche machen kann ist Teupitz. Und da liegen wir seit gestern. Heute sind wir die Einzigen im Hafen. Das haben wir bis jetzt nur einmal erlebt. An einem Coronalockdown. Es könnte aber auch daran liegen, daß der alte Hafenmeister Hans kein Hafenmeister mehr ist. Er konnte sich mit der Gemeinde nicht über die Konditionen für den weiteren Betrieb des Anlegestegs einigen. Also ist er zur Zeit nicht der Betreiber. Die Gemeinde aber irgendwie auch nicht. So wie es aussieht, liegen wir hier bis Samstag und müssen nix bezahlen. Denn die Gemeinde fühlt sich auch irgendwie nicht zustängig für’s kassieren. Und das haben wir auch bei Corona noch nicht erlebt :-).

Heute liefen wir ca. 15 km um den Groß Köriser See. Ansich eine geile Strecke, aber in diesem Jahr bis zum Abwinken Mückenverseucht.

Der Groß Köriser See
Ein Bieber hat versucht, den Bach unter einer Brücken zu stauen. Hat nicht geklappt, irgendjemand hat eingegriffen.
Unsere Tour ( mit Bus nach Groß Köris)

Wir haben mal wieder Urlaub

Wir haben mal wieder Urlaub

und zwar schon seit über einer Woche. Aber zuerst hatten wir noch in der neuen und der alten Wohnung zu rödeln. Und da wir auch keine Hektik im Urlaub wollen, kamen wir erst Mittwoch auf’s Boot. Da war dann erst einmal für zwei Tage Sturm angesagt. Es ist unser erster Aufenthalt auf dem Boot in diesem Jahr. Daher nutzten wir den Sturm und machten das Boot für die Saison fertig. Dabei stellte ich als erstes fest, daß im Schäkel für die Ankerleine der Bolzen fehlt. Somit hatten wir keinen funktionierenden Anker. Beim Einbau der Frischwasserpumpe stellte ich fest, daß der Filter undicht ist und mit Wasser um sich spritzt. In unserer Bilge! Also am Samstag ins Bauhaus im A10-Center, die haben eine maritime Abteilung (die seit Jahren immer kleiner wird). Hier hatten sie das Ersatzteil für die Pumpe nicht. Der Berlingo steht in der Werkstatt, daher war schon die Fahrt mit den Öffentlichen auf den Baumarkt ein Abenteuer. An eine Weiterfahrt nach Berlin war nicht zu denken. Also Montag. Montag bekamen wir in einem Laden am Insbrucker Platz alles, was wir dachten, zu brauchen. Shäkel, Filter für die Pumpe, einen neuen Schlauch, da der Filter anders installiert werden muß und ein paar Schlauchschellen. Exakt eine mehr, als ich theoretisch brauchte! Nachdem ich die Pumpenkonstruktion zusammen gebaut hatte, tropft doch echt der dahinter eingebaute Druckbehälter. Ich dachte, ich spinne. Aber es hatte nur eine uralte Schlauchschelle den Geist aufgegeben. Und glücklicherweise hatte ich eine übrig 🙂. Anker hat auch funktioniert. Und daher sieht es bei uns jetzt so aus:

Wir liegen in Storkow. 2 Wochen haben wir noch.
Die Bahn

Die Bahn

Sitzen seit 10:13 Uhr im ICE. Wollte um 10:25 Uhr Kaffee und Tee im Bordbistro holen. Die öffnen erst in 10 Minuten. Ome

Und der junge Kellner hat ab Abfahrt 2 Stunden gebraucht, um bei uns in der ersten Klasse, also 2 Wagen vom Bistro entfernt, mal zu fragen, ob wir etwas möchten.

Und dabei hieß es, die streiken nicht mehr 😐.

Wir sind jetzt seit 3 Stunden mit dem ICE unterwegs und kommen gleich in Regensburg an. Wir haben bereits 8 Minuten Verspätung und das Klo der ersten Klasse sieht zum Kotzen aus. Das hängt aber wahrscheinlich mit der Strecke zusammen, die nun halt Mal rumpelig ist. Ich Stelle mir vor, wie James Bond sich auf dem Dach eines ICE prügelt. Vor dem ersten linken Haken hätte ihn eine rechte Schienenunebenheit vom Dach gefegt.

Sind gerade aus Narrenberg abgefahren. Nach dem Bahnhof teilte der Zugcheff mit, daß leider die Wagen 31, 32 und 38 nicht mit unterwegs seien. Daher würden Sitzplatzreservierungen für diese Wagen ihre Gültigkeit verlieren. Die anderen Passagiere wurden aufgefordert, Taschen und ähnliches von Sitzplätzen zu räumen, damit die, deren Sitzplatzreservierung gerade ungültig wurde, halt andere Plätzchen finden.

Der Zugcheff sprach gerade wieder euphemistisch davon, daß wir ein Zugteil verloren hätten und wir anderen daran mitarbeiten sollte, den anderen einen Sitzplatz zu ermöglichen. Kein Scheiß! Die spinnen bei der Bahn!