Unsere Regierung äußert sich doch schon zum US-Angriff auf Venezuela

Unsere Regierung äußert sich doch schon zum US-Angriff auf Venezuela

Mein Gott, wie ich es hasse, bei solchen Gelegenheiten Recht zu haben. Denn das ist einfach nur unwürdig. Völkerrecht ist Völkerrecht. Der Angriff auf einen anderen Staat und die Verschleppung (extraordinary Rendition) seines Präsidenten und dessen Frau ist ganz schlicht illegal. Das weiß ein Anwalt nach dem, oder auch vor dem ersten Semester Jura. Also sollte es auch so benannt werden.

Übrigens bedeutet zumindest im Verwaltungsrecht das Wort „grundsätzlich“, daß es Ausnahmen gibt. Daher ist es grotesk, dieses grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Völkerrecht zu nutzen. Auch das sollte ein Anwalt wissen. Allerdings ist es durchaus möglich, daß unser Kanzler der Meinung ist, daß Völkerrecht für Russland, Nordkorea, China und den Iran gilt. Und der Westen dann halt die Ausnahme ist.

https://www.bundeskanzler.de/bk-de/aktuelles/bundeskanzler-friedrich-merz-erklaert-zur-situation-in-venezuela-2401528

Doch keine Inselrundfahrt

Doch keine Inselrundfahrt

Laut Yr (hervorragende Wetterapp aus Norwegen) gab es heute nur einen einzigen Ort auf der Insel, wo es nicht regnen sollte. Rebeira Grande. Dahin machten wir uns auf den Weg. Denn von unserem Hotelbalkon sah es so aus, als würde der Rest der Insel in Regen und Nebel versinken. Es ist nett in Rebeira Grande, wenn auch trist. Der Ort selbst besteht aus einem alten, historischen Teil und einem vollständig neu hochgezogenen Teil. Das Neubaugebiet hat übersimensionierte Bürgersteige, der alte wie die gesamte Insel fast gar keine. Es gibt ein paar Kneipen, über denen meist Imbiss oder Snack-Bar steht und vor denen arm aussehende Männer rumlungern.

Es gab hier soetwas wie einen Weihnachtsmarkt. Diese beiden „Rentiere“ sind Bestandteil dessen
Die Hütten haben Schneehauben aus Spannbettlaken
Auch hier ist der Verfall unübersehbar

Die schnellen Reaktionen unserer Regierung. Selbst hier gibt es je nach Gegner 2 Geschwindigkeiten

Die schnellen Reaktionen unserer Regierung. Selbst hier gibt es je nach Gegner 2 Geschwindigkeiten

https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/2513306-2513306

Der russische Einmarsch in die Ukraine begann am 24.02.2022. Der Screenshot oben stammt aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes und gibt die Pressemitteilung vom 24.02.2024 wider. Auch ist dem zu entnehmen, daß um 08:30 der Krisenstab einberufen wurde.

Ich habe soeben (18:50 Uhr) die Seite der Bundesregierung und die des Auswärtigen Amtes bezüglich Mitteilungen zum US-Angriff auf Venezuela geprüft. Nichts! Offensichtlich beraten sie immer noch, wie sie den völkerrechtswidrigen Angriff schön- und klein reden können.

Übrigens hat D. Trump mitgeteilt, daß die USA Venezuela erst einmal verwalten wollen, bis ein geordneter Übergang wohin auch immer möglich sei.

Die Presse und Venezuela

Die Presse und Venezuela

Screenshot Tagesspiegel.de vom 03.01.2026

Welche Euphemismen! Jemanden festnehmen bedeutet, die Polizei oder sonstige Behörde hat einen gültigen Haftbefehl. Alles andere ist Kidnapping oder Verschleppung – Punkt. Die Frage „Geht es um Öl – oder doch im Freiheit“ ist hochgradig albern! Kein Land dieser Welt hat in Venezuela einzumarschieren, um die Freiheit Venezuela`s zu verteidigen. Daher stellt sie sich vernünftig denkenden Menschen nicht. “ Der Sturz des Diktators ..“ -wer legt eigentlich fest, wer ein Diktator ist und wer nicht. Maduro ist der gewählte Präsident des Landes. Den hat keine andere Nation abzusetzen.

Ein Diktator ist laut Duden ein „unumschränkter Machthaber in einem Staat„. Historisch ist es ein vom römischen Senat eingesetzter Beamter, der zu Krisenzeiten ernannt wurde, um eben diese Krise zu bewältigen


Venzuela

Venzuela

So, jetzt ist es also soweit. Nachdem unser Verbündeter und Partner ( der größte mit der größten und ältesten Demokratie der Welt) seit Monaten völkerrechtswidrige Tötungen vor der Küste durchführt und die Bundesregierung schweigt, haben sie das Land jetzt offen angegriffen. Das war gegen 7:00 Uhr MEZ. Was macht die Bundesregierung? Sie ruft gegen 11 Uhr einen Krisenstab zusammen. In einer gerechten Welt würde sie zu dem Schluß kommen, daß in Venezuela das Völkerrecht für die ganze Welt verteidigt wird. Aber ich fürchte, man überlegt, wie man Schweigen und Nichteinmischung öffentlichkeitswirksam erklärt. Es wird auf:“ Wie müssen abwarten, welche Erklärung die Vereinigten Staaten dafür vorlegen … „, „Wir können derzeit nicht beurteilen … „, „Wir haben die USA aufgefordert, eine völkerrechtliche Erklärung vorzulegen … “ hinauslaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Bundesregierung die USA so richtig anpißt. Von echter Unterstützung des angegriffenen Landes ist nicht auszugehen. Vielleicht sollte Venezuela einfach erklären, die Russen hätten sie angegriffen. Dann wären wir bereit, uns an Friedenstruppen zu beteiligen.

Russische Provokationen

Russische Provokationen

Wie n-tv.de heute schreibt, haben lt. estnischen Geheimdienstchef Kaupo Rosin die russischen Provokationen im Ostseeraum deutlich nachgelassen. Er schreibt dies insbesondere den Maßnahmen der Nato zu. Zum Einen habe ich das bereits vor 2 (zwei!) Tagen in der Berliner gelesen und Frage mich, warum n-tv jetzt damit um die Ecke kommt. Zum zweiten regt es mich auf.

Wenn die Nato in Ex-Jugoslawien eine Brücke bombardiert, auf der sich nur Zivilisten befinden (30.05.1999 bei Varvarin), war es ein Versehen und auf keinen Fall Absicht. Wenn die USA in Belgrad die chinesische Botschaft bombardieren (07.05.1999), war es ein Versehen und auf keinen Fall Absicht. Wenn ein deutscher Offizier in Afghanistan einen Luftschlag gegen Zivilisten befiehlt, die aus liegengebliebenen Tankfahrzeugen Triebstoff anzapfen (04.09.2009 bei Kundus), dann war es ein Versehen und auf keinen Fall Absicht. Bei all diesen Vorfällen kamen Zivilisten ums Leben.

Aber alles, was die Russen machen ist gemeine, vorsätzliche Absicht. Das bedeutet, daß den Russen keine Fehler unterlaufen. Eigentlich müßte daß den Nato-Militärs Respekt abringen. Oder uns wird nur Mist erzählt. Darum verzichte ich inzwischen auf die Lektüre des ein- oder anderen Militärexperten und auch des ein- oder anderen Journalisten.

Nochmal Wetter

Nochmal Wetter

Hier stürmt es seit gestern wie doof. Es sind weiterhin Windgeschwindigkeiten um 8 Bft, in Spitzen bis 10.

Der Screenshot stammt von Meteoblue.com. Wir sind in Capelas

Daher verbrachten wir den heutigen Tag im Ponta Delgada, der Inselhauptstadt. Hier waren wir im Museu Carlos Machado. Das ist ein bisschen ein Sammelsurium. Teils eine (seltsame) naturwissenschaftliche Sammlung mit präparierten Tieren (teilweise vor über 100 Jahren präpariert und daher nicht besonders gut), einem historischen und geologischen Abriss zu den Azoren, etwas zur Geschichte des Klosters, in dem das Museum untergebracht ist und der Kirche des ehemaligen Jesuitenkonvents.

Ein schlecht präparierter weißer Hai im Eingangsbereich des Museums
Eine Gallionsfigur
Der Innenhof des ehemaligen Klosters, in dem das Museum untergebracht ist
Für alte Nonnen 😉

Pottwalgebiss, unten nur der Unterliefer
Durch diese „Drehtür“ konnten die Nonnen Spenden, wie z.b. Speisen entgegennehmen
Der Altarraum des ehemaligen Jesuitenkonvents. Es ist die größte Holzschnitzarbeit in ganz Portugal
Ich habe Jesus gefunden. Sie haben ihn exakt hier versteckt. Im Original ist der 3D-Effekt des Bildes noch beeindruckender.

Anschließend waren wir hervorragend Fisch essen (teuer) und wollten eigentlich noch in den botanischen Garten. Bevor wir da ankamen, regnete es. Also setzten wir uns ins Auto, fuhren nach Capelas, plünderten den dortigen Supermarkt und fläzten uns auf Bett unseres Hotelzimmers. Das tun wir noch immer.

Morgen soll es ausnahmsweise mal den ganzen Tag regnen. Die Betonung liegt auf „ganzen“ Tag, denn irgendwann regnet es jeden Tag. Daher werden wir eine Inselrundfahrt machen und immer dann aus dem Auto aussteigen, wenn es kurz nicht regnet.

Wetter

Wetter

Wir machten heute eine Tour über die Westseite der Insel. Wir wollten nach Mosteiras, welches ein malerisches Örtchen ist. Eigentlich sollte es vom Nachbarort zu Fuß gehen. Der Weg fûhrte aber an der Steilküste entlang und wir hatten Windstärke 7 Bft. Da liefen wir lieber zum Auto zurück und fuhren den Rest des Weges, denn der Wanderweg war uns zu gefährlich. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Mal regnete es, mal schien die Sonne, in jedem Fall brauste der Wind. Dieses Wetter soll für die Azoren typisch sein. Für heute gibt es eine Sturmwarnung mit Windgeschwindigkeiten bis 10 Bft (100 km/h).

Steht leer.

Derartig billig aussehendes Krippenspiel ist hier an allen Ecken zu finden.
Da das schon der 2. mickrige Weihnachtsbaum ist, den ich sehe, blende ich ihn hier einmal ein. Es gibt auf der ganzen Insel keine vernünftigen Weihnachtsbäume. Also behilft man sich mit soetwas
Auch hier allerorten Verfall und Leerstand

Anschließend besuchten wir noch einen Leuchtturm aus dem Jahr 1901.

Der Leuchtturm ist heute noch in Betrieb. Das Haus war früher die Wohnung der Familie des Leuchtturmwärters. Heute läuft alles vollautomatisch.

Noch ein Wort zu Leerstand und Verfall. Die Leute hier sind arm. Der Durchschnittsverdienst liegt bei ca. 13000 € pro Jahr. Ich habe nur 3 hochpreisige Autos gesehen, welche wahrscheinlich keine Mietwagen waren. Die Bevölkerung fährt alte, verrostete Kleinwagen oder irgendwelche uralten, ebenfalls verrosteten Allradler. Unser Dacia-Mietwagen ist (wie alle anderen Mietwagen) ein echtes Schmuckstück. Man sah sich sogar gezwungen, hier auf den Azoren einen höheren Mindestlohn festzusetzen, als auf dem Festland. Viele Häuser werden offensichtlich nur noch als Ferienhäuser genutzt.

Dafür wird in der Hauptstadt Ponta Delgada fleißig an neuen superschicken und teuren Hotels gebastelt.

Sylvester – wann?

Sylvester – wann?

So, wir sitzen vor der „Ultimativen Chartshow“ ( abenteuerlich über Screenmirroring) und überlegen, wann wir Sylvester feiern und das neue Jahr begrüßen. Hier sind wir 2 Stunden später dran, als in Berlin. Naschaumermal. Hängt sicher auch von unserem Durchhaltevermögen ab, ich habe Coffeinschokolade gekauft 😂.

Heute versuchten wir, die Kraterseen in Sete Citares zu umlaufen. Hat nicht wirklich geklappt. Es sind eigentlich zwei Seen. Aber um beide kommt man nicht komplett rum. Der eine hat schlicht keinen Rundweg und beim anderen ist der Weg nach diversen Steinschlägen, Baumstürzen u.ä. nicht mehr passierbar. Und auf dem Weg hätte uns fast ein kopfgroßer Stein ins Jenseits befördert. Er löste sich einfach über uns und schlug auf.

Futbolstadion. Eingeweiht im Jahr 2005. Heute spielt hier niemand mehr.
So etwas habe ich noch nie gesehen. Es ist Wasserversorgung für den Mensch auf der linken Seite und für das Vieh auf der rechten.
Der große Kratersee
Ein weiterer Kratersee. Hat nix mit den beiden genannten zu tun.
Die Azoren

Die Azoren

Wir dachten uns, wir fahren mal nicht mit dem Womo los, sondern mal irgendwohin, wo man einem das Frühstück macht. Also Brainstorming (Durcheinanderreden) abgehalten. Und dann sagte einer von uns, er würde sich gern mal angucken, wo das Azorenhoch herkommt. Gesagt, getan. Meine Lieblingsfrau schmiß erst das Handy an, dann den Laptop und buchte uns eine Reise auf die Azoren. Und da sind wir nun in Capelas auf der Ilha de São Miguel. Der Ort war mal ein Fischerdorf und wurde offensichtlich mit Walfang reich. Das ging von ca. 1880 bis 1974. Da machte die letzte Fabrik zur Walverarbeitung zu. Der Walfang selbst ist seit 1972 verboten. Davon hat sich der Ort nie erholt. So zumindest ist unser Eindruck nach der heutigen Runde. Es dominiert Leerstand und Verfall. Es gibt 2 Supermärkte, wobei zumindest der, in dem wir heute waren ein riesiges Sortiment von Alles hat. Von A, wie alles vom Fisch, bis Z, wie Zimmermannsaxt. Außer zweier Apotheken und einem Gartenmarkt sahen wir nichts weiter. Wir sahen auch nur 2 Hotels (unseres ist da mitgerechnet) und einen Barbershop! Nichts deutet darauf hin, daß wir außerhalb der Touristenzeit hier sind. Denn es gibt keine Orte/Läden oder sonst was, die sich, ähnlich unseren Ostseeorten, in der Reserve halten und dann die Touris abkassieren könnten, wenn diese zur Saison einfallen. Aber uns gefällts! Außer zu Fuß im Ort unterwegs sein. Bürgersteige sind eine neumodische Erfindung und daher quasi nicht vorhanden, die Straßen schmal. Da hat man schon manchmal das Gefühl, der Fahrzeugführer ist nicht ganz dicht, so dicht, wie er an einem vorbeifährt.

Das ist Tatsache das Freibad des Ortes. Denn im Atlantik ist kein Baden
Hier wurde bis 1972 Waltran gekocht.
Mit dieser dampfbetriebenen Winde wurden die Wale an Land gezogen.
Der schon erwähnte Leerstand und Verfall. Die Häuser wurden von der Walfangfirma gebaut.
Selbst in der Kirche läßt sich die Armut des Ortes erkennen. Eine elektrische Kerze kostet 20 Cent. Üblicherweise sind es mindestens 50. Darunter habe ich es noch nicht erlebt.

Im ganzen Ort stehen alle paar Meter Rattenfallen. Aber es liegen auch alle paar Meter Müllsäcke.

Weihnachten mal anders

Weihnachten mal anders

Meine Schwägerin wird (wurde) 70. Großes Trara! Es ging vom 23.12.25 bis morgen (27.12.25) an die Ostsee. Nach Born auf dem Darß. 11 Leute. Soziointegrative Schwerstarbeit für mich. Dann bieten sich für mich Wanderungen an. Gesagt, getan.

Wanderung über den Deich, mit dem die Überflutungspolder vom Bodden getrennt wurden. Ca. 12 km bei grandiosem Wetter mit Fischadler, der aber auf der Karte der richtigen Kamera gefangen ist.

Und dann heute:

Wanderung zum Weststrand. Ca. 14 km
Kinder müssen in Frieden lernen können

Kinder müssen in Frieden lernen können

Das ist richtig. In Berlin hat man im der U-Bahn unter dem Alex ein Klassenzimmer aufgebaut, welches so in der Ukraine in den Metro-Stationem steht. Damit die Kinder vor Bombenangriffen sicher sind. Wer möchte das nicht, daß seine Kinder in Sicherheit sind!

Ukrainisches Klassenzimmer in der U-Bahn Alexanderplatz

Ich finde, daneben sollte man eine Schule aus Gaza ausstellen. Z.B. die hier:

Die Al-Zeitoun C-Schule in Gaza-Stadt, die am 21. September 2024 von einem israelischen Luftangriff getroffen wurde, bei dem mindestens 34 vertriebene Palästinenser*innen, darunter mindestens 21 Kinder, die dort Zuflucht gesucht hatten, getötet wurden. © 2024 Dawoud Abo Alkas/Anadolu via Getty Images (https://www.hrw.org/de/news/2025/08/07/gaza-israels-angriffe-auf-schulen-verschaerfen-notlage-der-zivilbevoelkerung)
„Wir müssen uns auf ein Ausmaß von Kriegen vorbereiten, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern ertragen mussten“

„Wir müssen uns auf ein Ausmaß von Kriegen vorbereiten, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern ertragen mussten“

Das sagte NATO-Generalsekretär Rutte lt. Berliner Zeitung bei einer Rede in Berlin (https://www.berliner-zeitung.de/news/nato-chef-rutte-in-berlin-wir-sind-russlands-naechstes-ziel-li.10009837). Da er in Berlin redete, wäre es korrekter gesesen, zu sagen: “Wir müssen uns auf ein Ausmaß von Kriegen vorbereiten, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern angezettelt haben”. Und dann könnte man noch hinzufügen:” Und ihre Enkel und Urenkel haben nichts daraus gelernt”.

Der nette Berliner

Der nette Berliner

Stehe doch heute im der Alarichstr. . Rauchend. Aus alter und schlechter Angewohnheit werfe ich die Kippe auf den Boden und trete sie aus. Spricht (flaumt) mich eine Frau an, ob das sein müsse. Und sie hat Recht, zumal ich einen mobilen Aschenbecher dabei habe. Ich also:“ Entschuldigung, sie haben völlig Recht. Es ist eine schlechte Angewohnheit.“. Darauf sie:“ Entschuldigung“. Ich:“ Wofür?“. „Das ich sie so angeflaumt habe. Ich wußte ja nicht, daß sie so nett sind“. Jepp, auch das ist Berlin.

Berlin

Berlin

Die S1 fährt unregelmäßig und die S42 fährt gar nicht. Und das im Berufsverkehr. Das ist doch alles nicht wahr. Die S42 ist eine der wichtigsten Linien in unserer Stadt. Siganlstörung! Ich schätze, es gibt einen Würfel mit „Signalstörung“, “ Weiche gestört“, „Personalmangel“ uswusf. Aber kriegstüchtig sollen wir werden. Ich Stelle mir vor, zur Front müssen wir mit dem ÖPNV fahren. Schon verloren.

"In Zeiten, in denen sich viele von Politik abwenden, versuche ich auch durch solche Formate, vor allem Jüngere anzusprechen."

"In Zeiten, in denen sich viele von Politik abwenden, versuche ich auch durch solche Formate, vor allem Jüngere anzusprechen."

So redete laut N-TV (https://www.n-tv.de/politik/Baerbock-verteidigt-Instagram-Clips-im-Sex-and-the-City-Stil-id30115791.html) Annalena Baerbock, als sie auf ihre Instagramauftritte der letzten Wochen angesprochen wurde.

Liebe Frau Baerbock, auch Jüngere fühlen sich angesprochen, wenn man eine Politik macht, die sie anspricht. Ohne eine solche Politik sind derartige Instagramauftritte Unsinn. Denn sie können Politik nicht ersetzen.

Ein steuerlicher Ruck geht durch das Land

Ein steuerlicher Ruck geht durch das Land

Unter https://www.n-tv.de/politik/Bundestag-beschliesst-Entlastungen-fuer-Pendler-und-Gastronomie-id30104247.html kann man nachlsesen,, wie die Bundesregierung mittels Bazooka diese Land vorwärtsbringt. Ich habe mir mal 2 echt wichtige Punkte, die höchst effektreich sein werden herausgepickt.

Ehrenamt: die Ehrenamtspauschale für einfache Tätigkeiten im Ehrenamt wird von 840,- € auf 960,- € angehoben. Laut der Nachrichtenseite soll damit die Inflationsrate ausgeglichen werden. Und alle betonen immer wieder, wie wichtig Ehrenamt ist. Das entspricht also einer Erhöhung um 14,2857142857143 %.

Parteispenden: für Einzelpersonen wird die steuerliche Abzugsmöglichkeit für Einzelpersonenspenden von 1650,- € auf 3300,- € angehoben. Das entspricht einer Erhöhung um 100 %.

Wie unterschiedlich sich doch die Inflation in einzelnen Bereichen des Lebens auswirkt.

Aber ja, es ist wichtiger, daß es dem Bürger schmackhafter gemacht wird, sein Geld an eine Partei zu spenden.

Achja, die Gastronomie habe ich vergessen. Hier wird die Mehrwertsteuer auf Speisen von 19 % auf 7 % gesenkt. Das hat der Gast schon in der Vergangenheit nicht bemerkt, denn das wurde während Corona schon versucht. Und der Verband der Gastro teilte vorab bereits mit, diese Senkung würde auch diesmal nicht an den Gast weitergegeben. Diese Senkung würde stattdessen viele Gastronomen vor dem Verhungern bewahren.