Der erste Tag einer neuen Reise

Der erste Tag einer neuen Reise

Für die kommende Woche ist das unser Heim.

Das Fahrzeug ist nicht allzu groß, soll es aber auch nicht. Wir gondeln eine Woche lang von Berlin nach Dessau, von da nach Beichlingen (hier habe ich studiert). Dann geht es weiter in den Hainich, von da nach Eschwege, wo Petras Nichte wohnt und dann über Havelberg zurück. Und je kürzer das Fahrzeug, um so leichter die Parkplatzsuche. Insbesondere in Städten.

Derzeit stehen wir im Yachthafen Dessau. Wobei das Wort Yachthafen es nicht ganz trifft. Die Hafenmeisterin erzählte mir, sie sei in diesem Jahr nur einmal auf dem Wasser gewesen. Danach lag ihr kleines Boot mit geringem Tiefgang auf dem Trockenen. Tun hier alle. Sie kommen mit ihren Botten nicht raus, weil der Wasserstand derartig abgesunken ist, daß die meisten im Sinne des Wortes auf dem Trockenen liegen. Wie das Slippen oder Kranen in diesem Jahr funktionieren soll, weiß noch niemand. Scheiße!

Gehtˋs noch liebe Regierung?

Gehtˋs noch liebe Regierung?

Seit Jahren schwadronieren Regierungen jeglicher Couleur über eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Die Sozis setzen schließlich eine Anhebung auf 67 Jahre durch und (nach Wählerstrafe) den Witz der Rente mit 63. Ein Witz ist das Ding, weil ich z.B. nie in den Genuß der Rente kommen kann, auch wenn ich 100 (Einhundert) Beitragsjahre vorweisen könnte. Ich bin einfach zu spät geboren. Aber darum soll es nicht gehen. Fakt ist – auch in dieser Regierung gibt es immer wieder Stimmen, die eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters auf z.B. 70 Jahre fordern.

Nun gibt es die Causa Maaßen. Auf Betreiben der SPD soll Herr Maaßen seinen Job als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz loswerden (was richtig ist). Mit Billigung der SPD soll Herr Maaßen zum Staatssekretär im Bundesinnenministerium strafbefördert werden (was nicht richtig ist).

Um für Maaßen in der Riege der Staatsekretäre Platz zu schaffen, soll Medienberichten zufolge Gunter Adler in den Ruhestand versetzt werden.

Und jetzt kommtˋs: Gunter Adler ist 55 (fünfundfünfzig) Jahre alt.

Gehtˋs noch?

Herr Maaßen soll übrigens den Bereich Sicherheit übernehmen. Allerding ohne BfV. Mit dem soll er nix zu tun haben. Was soll das denn? Das ist, wie einen Beauftragten für Verkehrssicherheit zu ernennen, der mit dem Kraftfahrt-Bundesamt nicht reden darf. Isn Scherz – oder? Bitte, sagt, daß es nur ein Witz ist. Sagt, daß Maaßen weg vom Fenster ist. Ein Mann, der seine Vorgesetzten – nämlich Regierung, Parlament und Volk ) belügt, hat an entscheidender Position in meinem Auftrag (und das ist es letztendlich!) nix zu suchen.

Monsterwellen auf dem Zeuthener See

Monsterwellen auf dem Zeuthener See

Ich liege mit einem ekeligen und hartnäckigen Darminfekt seit 14 Tagen flach. Das heißt, ich gucke zuerst Netflix und dann Youtube leer. Heute sah ich auf Youtube einen interessanten Beitrag über Monsterwellen (ursprünlich im ZDF gesendet). Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Monsterwellen bis ca. 30 m Höhe entstehen können. Nach alter Wissenschaftsmeinung kommen derartige Freaks übrigens statistisch nur alle 10.000 Jahre vor. Neuere Erkenntisse zeigen, daß sie deutlich häufiger auftreten. Und zwar unvorhersehbar.

Eine Möglichkeit der Enstehung ist das Aufeinandertreffen zweier Strömungen, wobei dann die eine Strömung die Wassermassen der anderen vor sich herschiebt und sie zu einer Welleö auftürmt. So etwas kann man vorhersagen und mit dem Schiff darum herum fahren. Eine andere Möglichkeit sind instabile, nonlineare Wellen. Das sind Wellen, die den Wellen vor und hinter sich einfach Energie klauen. Damit werden diese kleiner und sie selbst größer. Das Ganze ist an keinerlei Bodenrelieff, Strömungen oder sonstwas gebunden. Kann somit überall auftreten.

Der Zeuthener See ist somit unbefahrbar.

Die Gleichung zur Berechnung des Phänomens mit den nonlinearen Wellen stammt übrigens von dem Physiker Schrödinger. Das ist der mit der Katze. Und damit kann man auch nur Berechnen, daß es die Dinger gibt. Nicht aber, wo als nächstes eine auftritt.

Heute mal mit den Rädern

Heute mal mit den Rädern

Wir setzten uns heute früh in die Bahn und fuhren nach Anhermünde. Im Gepäck hatten wir die Fahrräder. Von Angermünde sollte es per Velo nach Schwedt gehen. Es ist eine phantastische Strecke. Die meiste Zeit geht es auf Fahrradstraßen an Seitenarmen der Oder entlang. Wenn kein Wasser, dann geht es durch Maisfelder und Apfel,-Birnen- und Pflaumenalleen. Wer Lust hat, Rad zu fahren, sollte die Strecke probieren.

Auf dem Bild seht Ihr den Stolper Turm. Er ist (war) Bestandteil der 2. Stolper Burg. Ja, es gab in Stolpe 2 Burgen. Soll der Mannfred noch mal behaupten, er hätte keine Privilegien gehabt. Der Mannfred Stolpe – der.

Geschlechterunterschiede

Geschlechterunterschiede

Diese Menge Geschirr wird benötigt, wenn der Purzelhase einmal Frühstück und einmal Mittagessen bereitet.

Diese Menge Geschirr wird benötigt, wenn ich 4 (vier) Tage allein überlebe.

Purzelhase äußerte dazu: An der Menge des Geschirrs kann man ablesen, mit wie viel Liebe die Mahlzeit zubereitet wurde.

P.S.: Ich bin zum Druck dieser Gegendarstellung verpflichtet worden

Es wird kalt

Es wird kalt

Oh Gott. Es sind 22°C im Boot und uns ist kalt. Der Purzelhase sinnierte einen Moment über das Anschalten der Heizung. Ich denke aber, wir werden den Abend auch ohne überstehen.

Letzter Abend

Letzter Abend

Heute verabschiedeten wir uns von Teupitz. Ein klein wenig Wehmut ist bei mir dabei. In Teupitz sind lange nicht so viel Verrückte auf dem Wasser, wie hier in den Berliner Gewässern. Es gibt nicht so viel Charterboote, es gibt nicht so viele Raser. Kurz: es ist ruhiger. Der Hafen gefällt uns auch gut und mit dem Hafenmeister sind wir fast befreundet. Da für heute jedoch Wind 4 in Spitzen bis 7 aus West angekündigt waren (was beim Einfahren in die Box durchaus Farbe kostet), entschlossen wir uns, noch eine Nacht auf dem Großen Zug zu verbringen. Wir suchten uns also am Westufer ein halbewegs ruhiges Eckchen und liegen nun hier.

Ist ein wenig dicht am Ufer, aber sonst kommen wir sehr in die Böen rein. Zumal beim ersten Versuch der Anker nicht hielt. Aber im Zweiten sieht es gut aus.

Gewitter

Gewitter

Ohmaney. Bin allein auf dem Boot. Gerade rollt eine fürchterliche Gewitterwand auf mich zu. Der Böenkragen ist schon durch, allerdings nur mit Wind 5. Trotzdem gut, daß ich gestern schon 2 zusätzliche Leinen zog. Diesmal wird es wohl nicht an mir vorbeigehen. Es blitzt und donnert von 3 Seiten. Zieht augenscheinlich genau über Teupitz.

Ich habe noch mal Urlaub

Ich habe noch mal Urlaub

Da ich seit dem 01.07.18 ein Teilzeitmodell bei der Arbeit verfolge, habe ich noch mal Urlaub. Meine Frau muß arbeiten.

Ich verbringe die Woche in Teupitz. Mit Blogschreiben wird wahrscheinlich nicht viel, da die Mobilfunkverbindung in diesem Jahr noch beschissener ist, als all die anderen Jahre.

Aber gut. Es gibt in Teupitz auch keinen Bäcker und keine Post mehr.

Beginn einer neuen Reise

Beginn einer neuen Reise

So sah der Zeuthener See am Morgen unserer Abreise aus.

Und so, wenn man genauer hinsah.

Es handelt sich um Blaualge. Eigentlich ist es gar keine Alge, sondern ein Einzeller. Der produziert Giftstoffe. Außerdem ist es echt ekelig. Und es sah der ganze See so aus.

Das Ende einer Reise

Das Ende einer Reise

Wir sind seit Sonntag wieder zu Hause und kämpfen mit der Hitze. Auf dem Heimweg gab es noch eine Anekdote. Ich will mit dem Auto von der Holzmarktstr. nach rechts in die Lichtenberger abbiegen. Sehe, es wird grün und fahre an. Meine Frau sagt: „Ich glaube, da war Rot“. Ich, unsicher, halte kurz an, sehe, das der Wagen hinter mir ach fuhr und fahre also weiter. Im Spiegel sehe ich, daß der Streifenwagen, der links neben mir in der Geradeausspur stand nun auch rechts abbiegt. Ich ahne schlimmes. Sie machen auch noch Blaulicht an. Naja. „Wissen Sie, warum wir Sie anhalten?“. „Nö“. „Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte“. Es war also tatsächlich rot. Als die Beamtin dies vortrug, sagte ich:“So etwas ähnliches erwähnte meine Frau schon“. Grinsen bei den beiden. Sie ließen mich mit einer Ermahnung und dem Versprechen, den Purzelhasen noch am selben Tag zu Essen einzuladen davonkommen. Jumge Leute müssen auch mal Glück haben 😊.

Und ja, essen waren wir auch.

Wir sind zu Hause

Wir sind zu Hause

Quelle:https://www.industry.siemens.com/services/global/de/portfolio/plant-data-services/blids/Seiten/Default.aspx

Oben seht ihr die Gewitterfront, die derzeit auf uns zurollt, die roten Punkte sind dir jüngsten Blitze. Es werden auch immer mehr Zellen. Da kommt also ordentlich was an. Wir liegen glücklicherweise wieder im Heimathafen in Zeuthen.

Dusche!

Dusche!

Wir lagen seit letzten Freitag auf dem Wasser. Da wir keine Dusche eingebaut haben, konnten wir halt nicht duschen. Heute liefen wir bei Teamgeist am Wolziger See ein. Hier ist die Dusche in den Liegegebühren enthalten und man kann so lange duschen, wie man will. Mein Gott, war das eine Erlösung. Waschen und im See baden sind halt nicht das Gleiche, wie duschen.

Einmal rund rum

Einmal rund rum

Heute umrundeten wir den Scharmützelsee einmal. Das sind nur rund 25 km. Aber mit unseren Klapprädern ist das eine ziemliche Tour. Dafür kennen wir jetzt fast jede Kneipe rund rum. Empfehlen kann ich in Wendisch Rietz das Restaurant Eddy’s am Kanal. Man kann gut essen und sitzt gemütlich im Garten. Von da aus sind es dann auch nur 7 Gehminuten und man ist im Freizeit- und Familienpark Wendisch Rietz. Hier kann man alles mögliche an Viehzeug mit dem 1,50€ kostenden Futter füttern. Und die machen echt Faxen dafür.

Ansonsten sind wir geschafft und der Purzelhase hält seit 18:00 eine Mittagsruhe.

Scharmützelsee

Scharmützelsee

Wir liegen am Anleger des Ortes Diensdorf. Hier machten wir auch bei unserem letzten Besuch des Scharmützelsee’s fest. Allerdings funktionierte da die Stromsäule noch. Um festzstellen, daß sie nicht mehr funktioniert, mußte ich mit meinem Klapprad bis Fürstenwalde fahren. Unser Stromkabel war nämlich zu kurz. In der Umgebung ist Fürstenwalde DER Ort, in dem man eine Chance hat, ein vernünfiges Stromkabel für draußen zu bekommen. Komme zurück, verlege ca 55m Leitung, schmeiße 1 Euro in den Stromautomaten und nix passiert. Anderen Anschluß genommen, weiteren Euro reingeschmissen – gleiches Ergebnis. Naja, so müssen wir spätestens Montag wieder los. Vorher nehmen wir aber noch das morgige Hafenfest in Bad Saarow mit.