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Kategorie: Urlaub

10.03.2018 Unterwegs nach Trinidad

10.03.2018 Unterwegs nach Trinidad

Wir haben Santiago de Cuba verlassen und uns auf Reise nach Trinidad gemacht. Das ist die Stadt in der noch der meiste Kolonialstil zu finden ist. Die Stadt selbst wurde mit dem Zuckerrohr groß und reich. Naja, die Großgrundbesitzer wurden reich, die Sklaven, die man für den Zuckerrohranbau extra anschaffte, hatten weniger davon. Apropros Sklaven: Der Turm auf dem obigen Bild diente der Fluchtverhinderung. Von hier hat man einen genialen Überblick über das Land und sieht auf unglaubliche Entfernungen weglaufende Sklaven. Er steht kurz vor Trinidad.

Morgen solle es an den Strand gehen und dann haben wir noch 2 Tage für die Stadt. Die Reihenfolge ist bewußt gewählt. Es soll eine Kaltfront eintreffen, die die Temperaturen im Lauf der nächsten Woche auf bis zu 23 Grad Celsius drückt. Bloß gut, daß wir aus dem kalten Berlin auch warme Klamotten mithaben.

Internet über öffentliches Wlan ist übrigens Scheiße. Mal funktioniertˋs, mal nicht. Könnte aber auch mit meiner Paranoia zusammen hängen, z.B. dem VPN.

14.03.18 Cienfuegos

14.03.18 Cienfuegos

Ich schreibe diesen Eintrag in freudiger Erwartung eines stabilen WiFi. Doch dazu später mehr.Wir brachen heute nach insgesamt 4 Tagen aus Trinidad auf und machten uns in Richtung Cienfuegos auf. Auf dem Weg hierher kommt man an einem Botanischen Garten vorbei, den man sich unbedingt ansehen sollte. Er ist nicht ganz so spektakulär, wie Botanische Gärten in Deutschland. Aber das hängt zu einem großen Teil damit zusammen, daß das Zeug, was bei uns mühsm gezüchtet wird, hier wie Unkraut wächst.Besonders interessant: Es wurde vor irgendwelchen Unzeiten Bambus eingeführt. Allerdings einfach nur, weil es hübsch aussieht. Einen Plan gb es nicht. Jetzt wuchert das Zeug alles zu und niemand kann etwas damit anfangen. Ich fragte heute einen Biologen, warum man den Bambus nicht stärker nutzt, z.B als Baumaterial, im Gerüstbau oder in der Medizin. Da sagte er, das hätte wohl traditionelle Gründe. Es sei IHM durchaus bewußt, daß es ein nachwachsender Rohstoff sei.Nun noch mal zum Internet. Das ist hier eine Katastrophe. Es gibt in Cuba nur sehr wenige Menschen, die einen privaten (extrem langsamen) Internetanschluß haben. Die große Mehrheit der Cubaner geht mit einem Handy oder (selten) Tablett in die Nähe eines öffentlichen WiFi-Punktes. Dort hat die staatliche Telefongesellschaft einen Wlan-Router aufgestellt, den sich im Extremfall 100te teilen. Dementsprechend ist es ein Glücksspiel, eine Connection zu bekommen und dann auch zu behalten. Zum Betreiben eines Blogˋs nicht zu gebrauchen. Auch werden augenscheinlich VPNˋs blockiert. In unserer heutigen Interkunft betreibt der Vermieter ein eigenes Wlan und das steht nach Aussage nur den Gästen zur Verfügung. Hinterher geht es zwar auch über die staatliche Telefongesellschaft, aber wir haben schon mal einen kleinen Vorteil. Schaumermal.

Von diesen possierlichen Tierchen habe ich heute leider Unmengen totgefahren. Anders ist die Küstenstraße bei Krabbenwanderung leider nicht benutzbar. Wir haben eigentlich auch nicht schon jetzt damit gerechnet. Normalerweise geht das wohl erst im April los.

08.03.2018 Camagüey

08.03.2018 Camagüey

Santiago de Cuba war leider viel zu kurz. Die Stadt hat soviel zu bieten, daß man wenigstens einen Tag mehr (also 2 Tage) einplanen sollte.

Gerade sind wir in Camagüey angekommen. Autofahrermäßig wiederein totales Erlebnis. Wir haben hiermorgen einen Tag und übermorgen geht es nach Trinidad. Dort haben wir insgesamt 3 Tage.

Mal ein Wort zu Blog ansich. Um Internetverbindungen ist es in Cuba schlecht bestellt. In einigen Ballongsräumen hat man UMTS, in anderen Gegenden nur GSM. Die beiden Einträgen die ich noch in Havanna per UMTS tätigte, habenmich ca. 49 € gekostet. Daher haben wir Karten für das Wlan der staatlichen Post gekauft und müssen uns z.B. in einen Park setzen, in dem ein solcher Hotspot funkt. Dieser Beitrag und der zu Baracoa sind die ersten Beiträge nach diesem Sytem. Aus dem Grund lass ich Bilder ersteinmal weg.

07.03.2018 Baracoa

07.03.2018 Baracoa

Wir sind von Havanna mit der staatlichen Fluggesellschaft Cubana nach Baracoa geflogen. Das ist die Ostküste von Cuba undden Flughafen von Baracoa muß man gesehen haben, um es zu glauben. Die Koffer werden per Hand in einem Wagen über das Flugfeld gezerrt und anschließend in der Abflughalle (im wahrsten Sinne des Worte) verteilt. Am Ausgang kontrolliert ein Mitarbeiter anhand von Aufklebern, ob auch jeder tatsächlich nur seins mitnimmt.

Aber der Ort und die Umgebung entschädigen für alles. Gestern waren wir den ganzen Tag auf einem Ausflug. Es ging zu einer Familie, die Kakao herstellt. Fürchterlich interessant. Insbesondere, daß der Kakao eigentlich erst schmeckt, wenn Zucker dran ist. Vorher ist das Ganze ziehmlich bitter. Hinterher gab es noch Natur pur an einem Fluss und am Meer. Mit riesigen Wellen! Diese hingen mit dem Bombenzyklon in Nordamerika zusammen.

Heute sind wir dann mit einem Mietwagen von Baracoa nach Santiago de Cuba aufgebrochen. Autofahren ist hier total super (solange man nicht mit dem eigenen Wagen unterwegs ist – die Qualität der Straße ist Allem am Auto abträglich). Aber die Hupe kann hier echt den Blinker ersetzen.

Derzeit sitzen wir in einem staatlichen Restaurant in Santiago und lassen es uns gutgehen.

Das Bild oben ist der Ausblick, den wir beim Frühstück in Baracoa hatten.

Taxi

Taxi

Das isr das Taxi, das uns gestern vom Flughafen abholte. Fahrzeug: Dodge , Motor: Hyundai , Lenkrad: Kia. Den Rest habe ich vergessen.

GNTM (Germanys next Top Möwe)

GNTM (Germanys next Top Möwe)

So, der Purzelhase ist im Bett und hält Mittagsschlaf. Wurde beim Gucken von Möwenbildern müde. Somit besteht die Jury nur noch aus einer Person, was einer bedingten Willkür Tür und Tor öffnet. Da habt Ihr jetzt ein wenig Pech.

Der 3. Platz: Weil sie sich echt noch hübsch macht

Der 2. Platz: weil sie echt den Schnabel aufmachte, um noch teilzunehmen

Der 1. Platz: weil sie von allen Bildern mit fliegenden Möwen die schärfste ist (aus Fotografensicht)

 

Karlshagen

Karlshagen

Wir sind in Karlshagen. Genau, der Ort mit den Erdbeeren.

Bevor wir zu o.s. Hafen kamen, saßen wir am Strand und ich fotografierte Möwen. Mit Sicherheit 500 Bilder in einer halben Stunde. Petra und ich freuen uns schon, heute Abend eine Jury zu wählen (bestehend aus 2 Personen [Künstlern]) und für Euch Germanys next Top Möwe (GNTM) zu wählen.

Nachtrag

Nachtrag

Wir sind schon seit Montag, den 11.09.17 wieder da, aber ich hatte deratig viel auf der Arbeit zu tun, daß ich es einfach nicht geschafft habe, einen Abschlußeintrag zu erstellen.

Habe ich nun hiermit getan 🙂

nochmal Augsburg und dann Memmingen

nochmal Augsburg und dann Memmingen

Wie geplant waren wir heute in Augsburg unterwegs. Zuerst in Richtung Frühstück. Das war richtig gut und hat ungefähr eine Stunde gedauert :-).

Danach ging es in den Dom, der (wie gestern schon erwähnt) korrekterweise „Hohe Domkirche Mariä Heimsuchung“ heißt. Es ist ein schönes Bauwerk, in dem verschiedene Baustile anzutreffen sind. Schon das Reinkommen war aufregend:

Hier muß man klopfen

Anschließend führte un unsere Reise nach Memmingen. Ein kurzer Besuch des Ortes machte klar: der Ort ist fast schon kitschig.

 

 

 

 

 

Augsburg

Augsburg

Eigentlich wollten wir uns heute Augsburg ansehen. Nebenbei sollte ein Geschenk besorgt werden, was von Anfang an so geplant war. Außerdem mußten wir uns ja klamottenmäßig neu eindecken. Das Geschenk, zu dem ich hier nix sagen kann, weil auch Mayer´s diese Webseite kennen, konnte realisiert werden. Auch wenn es deutlich kompliziertern war, als ursprünglich gedacht. Hinterher ging es ans Klamotten kaufen. Das Motto der Hochzeit ist (zumindest bekleidungsmäßig) 60er Jahre. Na das bekomm mal in Augsburg hin. In der Einkaufsmeile gibt es Karstadt, Wöhrl und einen Anbieter, dessen Namen ich schon vergessen habe. Aber ich habe zu einem Trick gegriffen, von dem ich nicht ganz sicher bin, was Mayer´s dazu sagen. Schaumermal. Erschwerend kommt ein Besuch bei einem Uhrmacher hinzu. Beim Armband meiner Uhr verabschiedeten sich 2 Stifte und das Armband ging auf. Also einen Uhrmacher aufgesucht, der auch mitteilte, er könne das reparieren. Er brauchte eine Stunde, opferte dabei eine halbe Stunde seiner Mittagspause (weil wir Termine hatten) und wollte zum Schluß einen Zehner. Respekt!

Interessant war mein Schwatz mit dem Uhrmacher. Der teilte mit, daß es in Deutschland unterschiedliches Recht gäbe. Eins für Prommis (Uli Hoeneß), eins für Ausländer (unbestrafte Vergewaltigungen und Messerstecherien) und wahrscheinlich eins für den Rest des Volkes. Hinterher brachte er mir meine Uhr zu dem Italiener, in dem wir warteten und holte sich hier noch einen italienischen Caffee.

Fazit: es blieb keine Zeit für Augsburg.

Also werden wir uns morgen noch den Dom („Hohe Domkirche Mariä Heimsuchung“) ansehen und uns am Nachmittag in Richtung Memmingen aufmachen. Wir sahen letztens eine Dokumentation über die Iller. Da war Memmingen dabei und wir beschlossen beide: Das wollen wir sehen.

Bilder gibt es heute keine. Die würden auf das Hochzeitzgeschenk oder die Klamotten hinweisen. Beides kann ich aus nachvollziehbaren Gründen nicht bringen.

Gestern in Naumburg waren wir übrigens im Bürgergarten essen. Können wir nur empfehlen, der Laden war voll mit Einheimischen. Wir waren die einzigen Touri´s. Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen – es gibt kein lokal gebrautes Bier.