Bindow mal von der anderen Seite
Bindow kennen wir eigentlich nur von den Durchfahrten mit dem Boot, wenn wir auf dem Weg nach Prieros, Blossin oder Teupitz sind. Das wollte ich mal ändern und suchte mir einen Übernachtungsplatz an Land, denn auf dem Wasser finden wir hier keinen. Bindow liegt am gleichnamigen Fließ ( Bindower Fließ) und hier sind Anlegemöglichkeiten recht knapp.
Auf dem Weg hierher kaufte ich noch bei Kaufland im A10-Center Proviant. Hierbei fand ich folgendes

Alle Vögel sind noch da, alle Vögel, alle 🎼
Ich lief heute um den Strengsee herum. Der gehört zu einem großen Vogelschutzgebiet. Hier trifft sich im Herbst buchstäblich alles, was Flügel hat und macht sich dann auf den Weg in die Winterquartiere. Insbesondere im September/Oktober sind hier unglaublich viele Kraniche anzutreffen, deren „Zwitschern“ dann weit über die Felder schallt. Heute habe ich noch viele Grau- und Wildgänse gesehen. Vorerst.
Ich lief von Netzen nach Trechwitz. Hier traf ich einen Bauern, der aufgrund meines riesigen Teleobjektivs fragte, ob ich die Kraniche gesehen habe. Ich sagte wahrheitsgemäß nein und daß die doch eigentlich schon weg seien. Es seien nur noch die Gänse und natürlich die Enten da. Er sagte:“Bei uns auf der Wiese ….“. Ich war kaum aus Trechwitz raus, da sah ich auf der Wiese 3 Kranichpaare. Ome. Hinterher konnte ich noch einen Zug über das Auto beobachten. Also ja, es sind auch noch Kraniche da. Und das macht mich irgendwie nervös. Ich weiß nicht, ob die tatsächlich nicht mehr losfliegen. Aber wenn doch, wird es dennoch von Jahr zu Jahr später. Und an der Stelle brauchen wir dann echt keine Wetteraufzeichnungen mehr, um festzustellen, daß es wärmer wird.




Heute kam mir in Trechwitz ein Transporter entgegen, auf dem stand:“ Amazon Prime“. Außerdem sah ich die Werbung, daß Trechwitz an das „schnelle Internet“ angebunden wird. Eigentlich gibt es echt keinen Grund mehr, in Berlin zu wohnen. Außer den Arbeitsweg. Ome.
Ich glaube es nicht
Der Purzelhase ist beim Schwesternwochenende an der Ostsee. Ich stehe allein in Netze, was zu Kloster Lehnin gehört. Es ist wie immer herrlich, einsam, wild.
Bei anderen Gelegenheiten war es hier mobilfunktechnisch eher schwierig. Der Ort ist 1 km entfernt, nach dem Parkplatz auf dem ich hier stehe kommt nur noch das Naturschutzgebiet und dann Wald. Und heute sitze ich hier und streame Amazon mit 5G. Hut ab. Hätte ich nicht geglaubt.
Sachsen und Corona
Wir waren in der letzten Woche in 6 (sechs) gastronomischen Einrichtungen. In 2 wurden wir hinsichtlich 3G kontrolliert, in 4 nicht und in lediglich 1 mußten wir unsere Kontaktdaten hinterlassen. Heute waren wir im Schloß-Cafe im Pücklerpark. Schon im Cafe wurde nicht mal auf das Tragen einer Maske geachtet, von 3G ganz zu schweigen. Da kommt mir doch ein Penner aufs Klo hinterher, und zwar ebenfalls ohne Maske. Auf meine völlig entgeisterte Nachfrage erklärte er, er könne sich ja eine Maske aufsetzen, wenn ich darauf bestehen würde. Ich fragte ihn, ob er Sachse sei, was er stolz bejahte. Daraufhin entfuhr mir:“ Ihr Sachsen seid einfach nur bekloppt“. Der Landkreis Görlitz, in dem wir gerade sind, hat derzeit eine 7TageInzidenz vor 511,3 (fünfhundertundelfkommadrei!).
Ab Montag gilt u.a. in der sächsischen Gastronomie die 2G-Regel, die dann sicher genauso konsequent nachgehalten wird wie die 3G-Regel derzeit. Ich muß echt grinsen, wenn ich daran denke. Die Sachsen fühlen sich ja irgendwie wie deutsche Gallier. Heute gibt es in Leipzig wieder eine Großkundgebung gegen Coronamaßnahmen und möglichen Impfzwang. Man sollte den Sachsen ganz klar sagen, daß sie nicht die deutschen Gallier, sondern die deutschen Römer sind. Die spinnen doch, die …. .
Schloßschänke
Wir waren in der Schloßschänke in Bad Muskau essen. Meine Bemerkung, daß die Bratkartoffeln verbesserungswürdig seien quittierte die Bedienung mit der Bemerkung, das hätte sie schon mal gehört😳.
Warum schmecken sie dann weiterhin nicht?
Flucht
In Zittau regnet es heute durch. Daher warfen wir den Motor an, denn bei Regen kann man auch Auto fahren. Wir flüchteten nach Bad Muskau. In der Hoffnung auf gutes Wetter am morgigen Tag. Lassen wir uns mal überraschen.
Hier ist echtes Rotzewetter
Daher waren wir nur bei Kaufland shoppen und sind sonst nicht rausgegangen. 7 Teile Asterix als DVD 😂🍻. Machen wir uns jetzt dran.
Wandern im Zittauer Gebirge
Es regnete am Montag, am Dienstag, heute und es wird morgen regnen. Der Tag gestern war allerding wettertechnisch die Ausnahme und richtig schön. Wir nutzten es und nahmen die Bahn. Die Zittauer Schmalspurbahn. Wir fuhren nach Johnsdorf und wanderten von da nach Oybin. Hier stiegen wir wieder in den Zug und fuhren nach Zittau zurück. Es war ein geiler Tag.

Was wir heute machen, wissen wir noch nicht. Es regnet und es soll heute auch nicht mehr aufhören. Naschaumermal.
Zittau hat übrigens eine 7Tageinzidenz von 376,8
Ohne Worte
Zittau heute und damals
Die Stadt wurde mit der Tuchmacherei und der Bierbrauerei groß und reich. Es soll im Mittelalter Zeiten gegeben haben, in denen das Zittauer Bier das beliebteste Europas war. Davon ist in der Stadt nichts mehr zu sehen. Weder vom Bierbrauen, noch vom Reichtum. Wir machten nur einen kurzen Abstecher in die Stadt. Mal abgesehen von vielleicht 2, 3 Kirchen scheint es nicht lohnenswert. Die Stadt selbst macht einfach nur einen grauen Eindruck.
Es gibt es die Schmalspurbahn. Mit dieser kann man z. B. die Festung Oybin erreichen, was wir vorhaben. Heute ist Oybin natürlich ein Kurort und keine Festung mehr.

Zittau
In Pücklers Garten
Wir haben noch eine Woche Urlaub und sind eigentlich auf dem Weg nach Zittau. Wir wollen im Zittauer Gebirge wandern. Vorher machten wir noch das Boot winterfest, auch wenn wir es noch nicht ausräumten. Daher verbrachten wir die letzte Nacht in Zeuthen am Hafen. Dann stellten wir fest, daß es morgen überall regnen wird, während das Wetter heute noch genial herbstlich ist. So mit Sonne und warm und dem ganzen Drum und Dran. Daher legten wir in Cottbus am Branitzer Park eine Pause ein. Autofahren können wir auch morgen im Regen. Herbst und Bäume und so gucken geht nur heute 😊.
Was für ein Wetter
Herbst in Buckow
Wieder mal der Mühlensee
Das Schild mit Hinweis auf freilaufende Kühe steht hier, solange wir nach Schwante kommen. Also seit mindestens 3 Jahren. Aber wir sahen noch nie freilaufende Kühe. Für mich eher weniger ein Problem, sie vom Weg zu schieben, für andere schon 😂. Eine Familie drehte um.
Der Biergarten des „Gartenlokal“ liegt im Schatten. Bei Lufttemperaturen von 10° C auf Dauer nicht angenehm. Aber die Betreiberin gestattete, daß wir uns auf die unfertige neue Veranda in die Sonne setzten. Und es gab Büble-Bier 😊.

Wieder mal Schwante
Bei der Überlegung, wo es am Wochenende hingehen soll, stand unsere neueste Errungenschaft im Vordergrund. Wir müssen üben und brauchen dafür Platz.
Segways für Arme. Die großen kosten mehrere tausend Euro. Das Zeug ist total genial. Nach dem Einschalten bringt das Gyroskop das Teil in die Wagerechte. Unglaublich.





Der Bötzsee
Echte Penner on Tour
Heute ist noch einmal richtig schönes Wetter und alles, was ein Boot hat ist draußen. Auch die Idioten. Und von denen echt alle! Die knallen hier heute mit ihren scheiß Halbgleitern über den See, als wäre es in ihrem Leben die allerletzte Gelegenheit. Das Problem ist die Welle, die die Idioten verursachen. Selbst wenn der Schwachmat in ca. 1000 m Entfernung am Ostufer des Sees aufdreht, fallen bei uns am Westufer die Flaschen um. Am schärfsten war heute der Skipper, der mit einem 6 meter langen Boot in der Box, die unser Grieche als Gastanleger anbietet, festmachen wollte. Ein 6-Meter-Boot mit Z-Antrieb und Bugstrahlruder. Wendiger geht es nicht! Aber zu blöd, in die Box reinzukommen. Petra und ich haben herzlich gelacht. Nachdem er allerdings den Hafen verließ, drehte der richtig auf und bei uns schepperte der ganze Hafen. Das sind mir die liebsten. Nicht fahren können, aber auf der Geradeausstrecke rasen wie die Großen. Penner!
Schulzendorf
Gestern waren wir mit den Räder in Schulzendorf. Die Gemeinde hat uns gefallen. Wahrscheinlich, weil es nix großes gibt. Laut Gemeindewebseite ist das eins der Probleme. Denn dadurch hat die Gemeinde wenig Geld. Dann gibt es noch richtig Querelen um das Schulzendorfer Schloß. Alteigentümer („jüdische Milionärsfamilie“) gegen Einwohner. Eigentlich schade.



























