Schietewetter

Schietewetter

Von wegen, es gibt kein Scheißwetter, sondern nur falsche Kleidung. Völliger Unsinn – einfach nur Werbung der Hersteller von Outdoor-Klamotten. Ich habe eine warme Fjellräven-Hose an, eine Jack Wolfskin-Regenjacke und darunter eine superwarme Unterjacke. Es ist Scheißwetter. So richtig mit Dauerniesel und kalt und bäh. Aber wir sind wieder im Auto, haben die Heizung angemacht und jetzt gibt es auch was zu essen. Dazu ein Bier, für den Purzelhasen Wein – so läßt es sich aushalten.

Aufgrund des Wetters waren wir übrigens im Eisenbahnmuseum. Lohnt sich.

Das ist ein Bugatti-Zug

Mulhouse (Mühlhausen)

Mulhouse (Mühlhausen)

Muß man nicht hin. Mal abgesehen vom Rotzewetter. Selbst die Kirchen sind geschlossen. Imteressant ist allerdings in dem Zusammenhang, daß französische Kirchen dem Staat gehören.

Alsfeld

Alsfeld

Wie Ihr wißt sind wir auf dem Weg in Elsass. Den Anfang soll Mulhouse machen, was übrigens auf deutsch Mühlhausen heißt. Da es von zu Hause bis hin knapp 900 km sind, rasteten wir von gestern zu heute in Alsfeld. Wunderschöne alte Stadt mit Ersterwähnung im Jahre 1069. Die Hauser stammen fast alle aus dem 17. Jh. Und essen kann man in der Kneipe „Zur Gemütlichkeit“. Alles in allem ist Alsfeld einen Besuch wert.

Nachdem wir heute vormittag im Altstadtcaffee frühstücken waren und anschließend durch die Stadt schlenderten, machten wir uns an die letzten 400 km nach Mulhouse. Und jepp. Sind angekommen, stehen vor dem Stadion. Morgen mehr.

Richtung Süden

Richtung Süden

Sind bei Salzgitter.

Bei der Abfahrt in Berlin war das Wetter echt mies. Jetzt ist es ok und lt. Vorhersage soll es auch so weitergehen. Zumindest einigermaßen trocken. Kalt macht nix.

Letzte Bootsfahrt dies Jahr

Letzte Bootsfahrt dies Jahr

Unser Boot ist endlich repariert. Zu dem „endlich“ muß man wissen, daß Bootsbaumeister es mit Terminen nicht so haben. Auf alle Fälle haben wir die alte Dame heute aus der Werft abgeholt und in ihren Heimathafen gebracht. Bei zeitweiser Windstärke 6.

6 Bft
Zeuthener See

Morgen geht es mit dem Wohnmobil für 14 Tage ins Elsass.

Zwieback, Tee und Brühe

Zwieback, Tee und Brühe

So, ich habe mich seit Dienstag (heute ist Freitag) von obigem ernährt. Da ich am Montag wieder arbeiten gehe, werde ich mir ab heute abend langsam wieder normale Nahrung zuführen. Da bin ich ja mal gespannt.

Prenzlau

Prenzlau

Das sind tatsächlich Hochzeitskleider zu sehen im Prenzlauer Stadtmuseum

Wir sind nach Prenzlau weiter gefahren. In der Stadt hat es die DDR in unvergleichlicher Weise geschafft, die häßlichsten Neubauten neben historische Bauten zu stellen.

Marienkirche
Und auch das gibt es in Prenzlau
Wolfshagen

Wolfshagen

Ok, schön ist ansders. Aber wir haben im Dorf Wolfshagen (Uckerland) keinen anderen Platz gefunden. Ich wollte Wolfshagen jedoch unbedingt sehen, nachdem ich vor einiger Zeit bei der Durchfahrt einige Blicke auf den Ort erhaschen konnte. Wolfshagen war ursprünglich ein Gutshof der Grafen von Schwerin. Diese bauten das Dorf so um, daß es heute 38 Denkmale beherbergt, von denen die meisten zwischen 1830 und 1860 entstanden. Z. B. die Kirche, die zwischen 1850 und 1858 gebaut.

Neugotische Kirche. Gebaut von 1850 – 1858

Aber auch das Folgende findet man hier.

Junkernland in Bauerhand. Denkmal von 1985 anläßlich des 40. Jahretages der Bodenreform
Immer noch Altfriedland

Immer noch Altfriedland

Frau Christiansdottir aus Island beim Violinenkonzert in der Klosterruine.
Der Musiksaal, der vor hunderten von Jahren ein Speisesaal (eine Mensa) war.
Blick von einer echten Kanzel der Klosterkirche.

Gestern waren wir zum Violinenkonzert in den Resten des Klosters Altfriedland. Heute konnten wir die alte Klosterkirche besichtigen.

Altfriedland

Altfriedland

So sieht es aus, wenn wir aus dem Panoramafenster über unserem Bett gucken. Wir sind in Altfriedland. Gesehen haben wir vom Dorf noch nicht viel. Wir kamen gestern um halb Neun an – und es war bereits finster. Unglaublich.

LTE

LTE

Übrigens hatten wir in ganz Skandinavien LTE. Völlig egal, ob wir in Finnland im tiefsten Nirgendwo, in Schweden hinter dem Polarkreis, in Norwegen an Jotunheimen vorbeifuhren oder auf der echt miesen dänischen Autobahn unterwegs waren. Exakt an der Grenze von Dänemark nach Deutschland war Internet alle. Irgend wann gab es dann eine Edgeverbindung mit großen Löchern. Ome