Durchsuchen nach
Autor: Dirk

Venzuela

Venzuela

So, jetzt ist es also soweit. Nachdem unser Verbündeter und Partner ( der größte mit der größten und ältesten Demokratie der Welt) seit Monaten völkerrechtswidrige Tötungen vor der Küste durchführt und die Bundesregierung schweigt, haben sie das Land jetzt offen angegriffen. Das war gegen 7:00 Uhr MEZ. Was macht die Bundesregierung? Sie ruft gegen 11 Uhr einen Krisenstab zusammen. In einer gerechten Welt würde sie zu dem Schluß kommen, daß in Venezuela das Völkerrecht für die ganze Welt verteidigt wird. Aber ich fürchte, man überlegt, wie man Schweigen und Nichteinmischung öffentlichkeitswirksam erklärt. Es wird auf:“ Wie müssen abwarten, welche Erklärung die Vereinigten Staaten dafür vorlegen … „, „Wir können derzeit nicht beurteilen … „, „Wir haben die USA aufgefordert, eine völkerrechtliche Erklärung vorzulegen … “ hinauslaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Bundesregierung die USA so richtig anpißt. Von echter Unterstützung des angegriffenen Landes ist nicht auszugehen. Vielleicht sollte Venezuela einfach erklären, die Russen hätten sie angegriffen. Dann wären wir bereit, uns an Friedenstruppen zu beteiligen.

Russische Provokationen

Russische Provokationen

Wie n-tv.de heute schreibt, haben lt. estnischen Geheimdienstchef Kaupo Rosin die russischen Provokationen im Ostseeraum deutlich nachgelassen. Er schreibt dies insbesondere den Maßnahmen der Nato zu. Zum Einen habe ich das bereits vor 2 (zwei!) Tagen in der Berliner gelesen und Frage mich, warum n-tv jetzt damit um die Ecke kommt. Zum zweiten regt es mich auf.

Wenn die Nato in Ex-Jugoslawien eine Brücke bombardiert, auf der sich nur Zivilisten befinden (30.05.1999 bei Varvarin), war es ein Versehen und auf keinen Fall Absicht. Wenn die USA in Belgrad die chinesische Botschaft bombardieren (07.05.1999), war es ein Versehen und auf keinen Fall Absicht. Wenn ein deutscher Offizier in Afghanistan einen Luftschlag gegen Zivilisten befiehlt, die aus liegengebliebenen Tankfahrzeugen Triebstoff anzapfen (04.09.2009 bei Kundus), dann war es ein Versehen und auf keinen Fall Absicht. Bei all diesen Vorfällen kamen Zivilisten ums Leben.

Aber alles, was die Russen machen ist gemeine, vorsätzliche Absicht. Das bedeutet, daß den Russen keine Fehler unterlaufen. Eigentlich müßte daß den Nato-Militärs Respekt abringen. Oder uns wird nur Mist erzählt. Darum verzichte ich inzwischen auf die Lektüre des ein- oder anderen Militärexperten und auch des ein- oder anderen Journalisten.

Nochmal Wetter

Nochmal Wetter

Hier stürmt es seit gestern wie doof. Es sind weiterhin Windgeschwindigkeiten um 8 Bft, in Spitzen bis 10.

Der Screenshot stammt von Meteoblue.com. Wir sind in Capelas

Daher verbrachten wir den heutigen Tag im Ponta Delgada, der Inselhauptstadt. Hier waren wir im Museu Carlos Machado. Das ist ein bisschen ein Sammelsurium. Teils eine (seltsame) naturwissenschaftliche Sammlung mit präparierten Tieren (teilweise vor über 100 Jahren präpariert und daher nicht besonders gut), einem historischen und geologischen Abriss zu den Azoren, etwas zur Geschichte des Klosters, in dem das Museum untergebracht ist und der Kirche des ehemaligen Jesuitenkonvents.

Ein schlecht präparierter weißer Hai im Eingangsbereich des Museums
Eine Gallionsfigur
Der Innenhof des ehemaligen Klosters, in dem das Museum untergebracht ist
Für alte Nonnen 😉

Pottwalgebiss, unten nur der Unterliefer
Durch diese „Drehtür“ konnten die Nonnen Spenden, wie z.b. Speisen entgegennehmen
Der Altarraum des ehemaligen Jesuitenkonvents. Es ist die größte Holzschnitzarbeit in ganz Portugal
Ich habe Jesus gefunden. Sie haben ihn exakt hier versteckt. Im Original ist der 3D-Effekt des Bildes noch beeindruckender.

Anschließend waren wir hervorragend Fisch essen (teuer) und wollten eigentlich noch in den botanischen Garten. Bevor wir da ankamen, regnete es. Also setzten wir uns ins Auto, fuhren nach Capelas, plünderten den dortigen Supermarkt und fläzten uns auf Bett unseres Hotelzimmers. Das tun wir noch immer.

Morgen soll es ausnahmsweise mal den ganzen Tag regnen. Die Betonung liegt auf „ganzen“ Tag, denn irgendwann regnet es jeden Tag. Daher werden wir eine Inselrundfahrt machen und immer dann aus dem Auto aussteigen, wenn es kurz nicht regnet.

Wetter

Wetter

Wir machten heute eine Tour über die Westseite der Insel. Wir wollten nach Mosteiras, welches ein malerisches Örtchen ist. Eigentlich sollte es vom Nachbarort zu Fuß gehen. Der Weg fûhrte aber an der Steilküste entlang und wir hatten Windstärke 7 Bft. Da liefen wir lieber zum Auto zurück und fuhren den Rest des Weges, denn der Wanderweg war uns zu gefährlich. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Mal regnete es, mal schien die Sonne, in jedem Fall brauste der Wind. Dieses Wetter soll für die Azoren typisch sein. Für heute gibt es eine Sturmwarnung mit Windgeschwindigkeiten bis 10 Bft (100 km/h).

Steht leer.

Derartig billig aussehendes Krippenspiel ist hier an allen Ecken zu finden.
Da das schon der 2. mickrige Weihnachtsbaum ist, den ich sehe, blende ich ihn hier einmal ein. Es gibt auf der ganzen Insel keine vernünftigen Weihnachtsbäume. Also behilft man sich mit soetwas
Auch hier allerorten Verfall und Leerstand

Anschließend besuchten wir noch einen Leuchtturm aus dem Jahr 1901.

Der Leuchtturm ist heute noch in Betrieb. Das Haus war früher die Wohnung der Familie des Leuchtturmwärters. Heute läuft alles vollautomatisch.

Noch ein Wort zu Leerstand und Verfall. Die Leute hier sind arm. Der Durchschnittsverdienst liegt bei ca. 13000 € pro Jahr. Ich habe nur 3 hochpreisige Autos gesehen, welche wahrscheinlich keine Mietwagen waren. Die Bevölkerung fährt alte, verrostete Kleinwagen oder irgendwelche uralten, ebenfalls verrosteten Allradler. Unser Dacia-Mietwagen ist (wie alle anderen Mietwagen) ein echtes Schmuckstück. Man sah sich sogar gezwungen, hier auf den Azoren einen höheren Mindestlohn festzusetzen, als auf dem Festland. Viele Häuser werden offensichtlich nur noch als Ferienhäuser genutzt.

Dafür wird in der Hauptstadt Ponta Delgada fleißig an neuen superschicken und teuren Hotels gebastelt.

Sylvester – wann?

Sylvester – wann?

So, wir sitzen vor der „Ultimativen Chartshow“ ( abenteuerlich über Screenmirroring) und überlegen, wann wir Sylvester feiern und das neue Jahr begrüßen. Hier sind wir 2 Stunden später dran, als in Berlin. Naschaumermal. Hängt sicher auch von unserem Durchhaltevermögen ab, ich habe Coffeinschokolade gekauft 😂.

Heute versuchten wir, die Kraterseen in Sete Citares zu umlaufen. Hat nicht wirklich geklappt. Es sind eigentlich zwei Seen. Aber um beide kommt man nicht komplett rum. Der eine hat schlicht keinen Rundweg und beim anderen ist der Weg nach diversen Steinschlägen, Baumstürzen u.ä. nicht mehr passierbar. Und auf dem Weg hätte uns fast ein kopfgroßer Stein ins Jenseits befördert. Er löste sich einfach über uns und schlug auf.

Futbolstadion. Eingeweiht im Jahr 2005. Heute spielt hier niemand mehr.
So etwas habe ich noch nie gesehen. Es ist Wasserversorgung für den Mensch auf der linken Seite und für das Vieh auf der rechten.
Der große Kratersee
Ein weiterer Kratersee. Hat nix mit den beiden genannten zu tun.
Die Azoren

Die Azoren

Wir dachten uns, wir fahren mal nicht mit dem Womo los, sondern mal irgendwohin, wo man einem das Frühstück macht. Also Brainstorming (Durcheinanderreden) abgehalten. Und dann sagte einer von uns, er würde sich gern mal angucken, wo das Azorenhoch herkommt. Gesagt, getan. Meine Lieblingsfrau schmiß erst das Handy an, dann den Laptop und buchte uns eine Reise auf die Azoren. Und da sind wir nun in Capelas auf der Ilha de São Miguel. Der Ort war mal ein Fischerdorf und wurde offensichtlich mit Walfang reich. Das ging von ca. 1880 bis 1974. Da machte die letzte Fabrik zur Walverarbeitung zu. Der Walfang selbst ist seit 1972 verboten. Davon hat sich der Ort nie erholt. So zumindest ist unser Eindruck nach der heutigen Runde. Es dominiert Leerstand und Verfall. Es gibt 2 Supermärkte, wobei zumindest der, in dem wir heute waren ein riesiges Sortiment von Alles hat. Von A, wie alles vom Fisch, bis Z, wie Zimmermannsaxt. Außer zweier Apotheken und einem Gartenmarkt sahen wir nichts weiter. Wir sahen auch nur 2 Hotels (unseres ist da mitgerechnet) und einen Barbershop! Nichts deutet darauf hin, daß wir außerhalb der Touristenzeit hier sind. Denn es gibt keine Orte/Läden oder sonst was, die sich, ähnlich unseren Ostseeorten, in der Reserve halten und dann die Touris abkassieren könnten, wenn diese zur Saison einfallen. Aber uns gefällts! Außer zu Fuß im Ort unterwegs sein. Bürgersteige sind eine neumodische Erfindung und daher quasi nicht vorhanden, die Straßen schmal. Da hat man schon manchmal das Gefühl, der Fahrzeugführer ist nicht ganz dicht, so dicht, wie er an einem vorbeifährt.

Das ist Tatsache das Freibad des Ortes. Denn im Atlantik ist kein Baden
Hier wurde bis 1972 Waltran gekocht.
Mit dieser dampfbetriebenen Winde wurden die Wale an Land gezogen.
Der schon erwähnte Leerstand und Verfall. Die Häuser wurden von der Walfangfirma gebaut.
Selbst in der Kirche läßt sich die Armut des Ortes erkennen. Eine elektrische Kerze kostet 20 Cent. Üblicherweise sind es mindestens 50. Darunter habe ich es noch nicht erlebt.

Im ganzen Ort stehen alle paar Meter Rattenfallen. Aber es liegen auch alle paar Meter Müllsäcke.

Weihnachten mal anders

Weihnachten mal anders

Meine Schwägerin wird (wurde) 70. Großes Trara! Es ging vom 23.12.25 bis morgen (27.12.25) an die Ostsee. Nach Born auf dem Darß. 11 Leute. Soziointegrative Schwerstarbeit für mich. Dann bieten sich für mich Wanderungen an. Gesagt, getan.

Wanderung über den Deich, mit dem die Überflutungspolder vom Bodden getrennt wurden. Ca. 12 km bei grandiosem Wetter mit Fischadler, der aber auf der Karte der richtigen Kamera gefangen ist.

Und dann heute:

Wanderung zum Weststrand. Ca. 14 km
Kinder müssen in Frieden lernen können

Kinder müssen in Frieden lernen können

Das ist richtig. In Berlin hat man im der U-Bahn unter dem Alex ein Klassenzimmer aufgebaut, welches so in der Ukraine in den Metro-Stationem steht. Damit die Kinder vor Bombenangriffen sicher sind. Wer möchte das nicht, daß seine Kinder in Sicherheit sind!

Ukrainisches Klassenzimmer in der U-Bahn Alexanderplatz

Ich finde, daneben sollte man eine Schule aus Gaza ausstellen. Z.B. die hier:

Die Al-Zeitoun C-Schule in Gaza-Stadt, die am 21. September 2024 von einem israelischen Luftangriff getroffen wurde, bei dem mindestens 34 vertriebene Palästinenser*innen, darunter mindestens 21 Kinder, die dort Zuflucht gesucht hatten, getötet wurden. © 2024 Dawoud Abo Alkas/Anadolu via Getty Images (https://www.hrw.org/de/news/2025/08/07/gaza-israels-angriffe-auf-schulen-verschaerfen-notlage-der-zivilbevoelkerung)
„Wir müssen uns auf ein Ausmaß von Kriegen vorbereiten, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern ertragen mussten“

„Wir müssen uns auf ein Ausmaß von Kriegen vorbereiten, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern ertragen mussten“

Das sagte NATO-Generalsekretär Rutte lt. Berliner Zeitung bei einer Rede in Berlin (https://www.berliner-zeitung.de/news/nato-chef-rutte-in-berlin-wir-sind-russlands-naechstes-ziel-li.10009837). Da er in Berlin redete, wäre es korrekter gesesen, zu sagen: “Wir müssen uns auf ein Ausmaß von Kriegen vorbereiten, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern angezettelt haben”. Und dann könnte man noch hinzufügen:” Und ihre Enkel und Urenkel haben nichts daraus gelernt”.

Der nette Berliner

Der nette Berliner

Stehe doch heute im der Alarichstr. . Rauchend. Aus alter und schlechter Angewohnheit werfe ich die Kippe auf den Boden und trete sie aus. Spricht (flaumt) mich eine Frau an, ob das sein müsse. Und sie hat Recht, zumal ich einen mobilen Aschenbecher dabei habe. Ich also:“ Entschuldigung, sie haben völlig Recht. Es ist eine schlechte Angewohnheit.“. Darauf sie:“ Entschuldigung“. Ich:“ Wofür?“. „Das ich sie so angeflaumt habe. Ich wußte ja nicht, daß sie so nett sind“. Jepp, auch das ist Berlin.

Berlin

Berlin

Die S1 fährt unregelmäßig und die S42 fährt gar nicht. Und das im Berufsverkehr. Das ist doch alles nicht wahr. Die S42 ist eine der wichtigsten Linien in unserer Stadt. Siganlstörung! Ich schätze, es gibt einen Würfel mit „Signalstörung“, “ Weiche gestört“, „Personalmangel“ uswusf. Aber kriegstüchtig sollen wir werden. Ich Stelle mir vor, zur Front müssen wir mit dem ÖPNV fahren. Schon verloren.

"In Zeiten, in denen sich viele von Politik abwenden, versuche ich auch durch solche Formate, vor allem Jüngere anzusprechen."

"In Zeiten, in denen sich viele von Politik abwenden, versuche ich auch durch solche Formate, vor allem Jüngere anzusprechen."

So redete laut N-TV (https://www.n-tv.de/politik/Baerbock-verteidigt-Instagram-Clips-im-Sex-and-the-City-Stil-id30115791.html) Annalena Baerbock, als sie auf ihre Instagramauftritte der letzten Wochen angesprochen wurde.

Liebe Frau Baerbock, auch Jüngere fühlen sich angesprochen, wenn man eine Politik macht, die sie anspricht. Ohne eine solche Politik sind derartige Instagramauftritte Unsinn. Denn sie können Politik nicht ersetzen.

Ein steuerlicher Ruck geht durch das Land

Ein steuerlicher Ruck geht durch das Land

Unter https://www.n-tv.de/politik/Bundestag-beschliesst-Entlastungen-fuer-Pendler-und-Gastronomie-id30104247.html kann man nachlsesen,, wie die Bundesregierung mittels Bazooka diese Land vorwärtsbringt. Ich habe mir mal 2 echt wichtige Punkte, die höchst effektreich sein werden herausgepickt.

Ehrenamt: die Ehrenamtspauschale für einfache Tätigkeiten im Ehrenamt wird von 840,- € auf 960,- € angehoben. Laut der Nachrichtenseite soll damit die Inflationsrate ausgeglichen werden. Und alle betonen immer wieder, wie wichtig Ehrenamt ist. Das entspricht also einer Erhöhung um 14,2857142857143 %.

Parteispenden: für Einzelpersonen wird die steuerliche Abzugsmöglichkeit für Einzelpersonenspenden von 1650,- € auf 3300,- € angehoben. Das entspricht einer Erhöhung um 100 %.

Wie unterschiedlich sich doch die Inflation in einzelnen Bereichen des Lebens auswirkt.

Aber ja, es ist wichtiger, daß es dem Bürger schmackhafter gemacht wird, sein Geld an eine Partei zu spenden.

Achja, die Gastronomie habe ich vergessen. Hier wird die Mehrwertsteuer auf Speisen von 19 % auf 7 % gesenkt. Das hat der Gast schon in der Vergangenheit nicht bemerkt, denn das wurde während Corona schon versucht. Und der Verband der Gastro teilte vorab bereits mit, diese Senkung würde auch diesmal nicht an den Gast weitergegeben. Diese Senkung würde stattdessen viele Gastronomen vor dem Verhungern bewahren.

Penner on Tour Award an mich selbst

Penner on Tour Award an mich selbst

Wie Ihr ja wißt, war ich letzte Woche in Mallnow, Mitten in der Pampa und es war kalt. Also nicht im Auto, sondern draußen. Es hatte knapp an die 7°C minus. Als ich mich am Sonntag auf den Weg machen wollte, hatte es immer noch 2,5°C minus und die ganze Nacht kam der Wind von vorn, stand also auf den Motorblock. Fakt ist, das Auto sprang nicht an. Ich rödelte eine ganze Weile herum, starten ging nicht. Hatte schon den ADAC angerufen. Irgendwann startete das Auto dann doch. Und ich hatte die ganze Zeit den Eindruck, als würde mir das Auto zuraunen:” Ey Trottel, tank gefälligst Winterdiesel!”.

Heute nun mußte ich zum Boot, weil dort noch der Teppich vom Achterdeck geholt werden mußte. Und siehe da, bei 7°C plus sprang das Fahrzeug ohne Murren an. Also war tatsächlich der “falsche” Diesel das Problem. Denn zuvor hatte ich das letzte Mal im September getankt. Das war also Sommerdiesel, der bis max. 10°C minus funktioniert. Daher dann heute noch kurz an der Tanke gewesen und 2/3 Winterdiesel eingefüllt. Mein Gott, an was man alles denken muß!

Also der POTA geht ganz klar an mich.

Laut ADAC gibt es Winterdiesel ab Mitte November bis Mitte Februar standardmäßig an Tankstellen.

Heute in der U6

Heute in der U6

Bekomme gerade noch so die U6. Kommt mir aus der letzten Tür des letzten Wagens eine Frau entgegen. Sieht ein bisschen abgerissen aus. In der Hand eine zerknillte Plasteflasche. Zieht sie doch das Fenster der hinteren Fahrerkabine auf, achmeißt die Flasche rein und schiebt das Fenster wieder zu. In Berlin sammeln sich die Unfähigen und die Bekloppten

Mein Gott, was für ein Wetter

Mein Gott, was für ein Wetter

Ich stehe mit dem Womo in Mallnow fast an der Oder. Draußen sind es derzeit minus 1,7°C, die Nacht waren es minus 4,5°C. Das Auto mußte mal bewegt werden und ich auch 😁. Nachdem sich der Nebel heute gegen Mittag verzog, war es absolut geniales Wetter. Kalt aber klare Luft. Ideal zum Wandern, was ich dann auch 18 km weit tat.

Das ist die Russische Kriegsgräbergedenkstätte in Lebus. Irgendwie haben Ost-und Westdeutsche eine andere Wahrnehmung der Russen.
Das ist der Kondenswasserabfluss meiner Heizung. Muß ich morgen vor dem Losfahren abtauen. Wenn ich mit dem Eiszapfen irgendwo hängen bleib, reiß ich mir wenn blöd läuft die Verkleidung ab.
Dokumente sollte man herunterladen oder Screenshots machen

Dokumente sollte man herunterladen oder Screenshots machen

Es ist inzwischen zur Unsitte geworden, Dokumente und Texte, die einem zum Nachteil gereichen können, einfach aus dem Web verschwinden zu lassen. So z.B. zu meinem Eintrag “NATO – OTAN” (https://www.dirkhagen.eu/WordPress_01/?p=5304) vom 02.07.2024. Der dort eingebundene Link zum Nato-Archiv endet inzwischen im Nichts – 404 The page you’re looking for is no longer available or has been moved. Und die Suchfunktion bringt auch keine Ergenisse. Die Aussage des ersten Generalsekretärs der Nato ist dennoch gesichert. Aber unter dem Link war das Dokument zu finden, das die Aussage, die Nato sei gegründet worden um: “die Sowjetunion draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu halten.“ eindrucksvoll an der Quelle belegte.

Also, wann immer Euch etwas wichtig ist, speichert euch nicht einfach nur den Link! Speichert einen Screenshot oder , wenn möglich, ladet das Dokument herunter. Denn sie beginnen bereits, Geschichte umzuschreiben.

Lord Ismay war übrigens auch an der Planung der Operation Unthinkable beteiligt. Hier wurde im Jahr 1945 ein Angriffsplan gegen die Sowjetunion ausgearbeitet, um die Sowjets zurück zu drängen.

Ihr spinnt brutal

Ihr spinnt brutal

Unter dem Titel: “ Das klingt jetzt brutal” ist bei N-TV (https://www.n-tv.de/politik/Reservistenverband-erwartet-hohe-Verluste-im-Kriegsfall-article26111275.html) eine Einschätzung zu möglichen Verlusten (Toten und kriegsuntauglich Verletzten) im Fall einer Auseinandersetzung zwischen Russland und der NATO. Die Auseinandersetzung geht selbstredend von Russland aus. Man schätzt ca. 1.000 Tote und schwer Verletzte pro Tag. Diese müßten ersetzt werden. Offensichtlich geht man aber von mehr Toten, als Verletzten aus. Denn es würden in dem Zusammenhang nur 15.000 Krankenhausbetten belegt (https://www.n-tv.de/politik/Bundeswehrarzt-rechnet-im-Kriegsfall-mit-bis-zu-1000-verletzten-Soldaten-taeglich-article26049231.html). Wenn also pro Tag 1.000 Soldaten verletzt oder getötet werden, macht das über den Monat nach Adam Milchmädchen 30.000 Soldaten (Ich weiß, es gibt den Februar und Monate mit 31 Tagen). Wenn wir weiterhin davon ausgehen, daß jeder Verletzte länger als 1 Tag im Krankenhaus bleibt, sozusagen am Montag, am Diensttag, am Mittwoch usw und auch in der ersten Woche seiner Verletzung und auch in der zweiten Woche seiner … und dennoch zu jedem Zeitpunkt des Krieges im Schnitt 15.000 Krankenhausbetten benötigt werden, muß es also mehr Tote als Verletzte geben. Aber auch hier gibt es Entwarnung. Die Nato hat 3.439.197 aktive Soldaten, Russland nur 1.320.000 (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/379080/umfrage/vergleich-des-militaers-der-nato-und-russlands/). Zu dem russischen Zahlen muß man unbedingt im Hinterkopf haben, daß die Ukraine bereits eine Fantastilliarde Russen ausgeschaltet hat und eine weitere Fantastilliarde in naher Zukunft aus dem Spiel nehmen wird. Zumindest, wenn man den ukrainischen Presseberichten in unseren Leitmedien und den Zahlen des ISW vertraut. Und die Entwarnung ist ganz einfach, wir brauchen nicht einmal Reservisten. Man rechne einfach 3.439.197 dividiert durch 1000. Das bedeutet, wir halten diesen Krieg ganz locker 3.439,197 Tage durch. Das schafft kein Russe, auch Putin nicht, denn unsere Sanktionen drücken denen deutlich erkennbar seit Kriegsbeginn die Luft ab. Man merkt jeden Tag, wie sie schwächer werden.


Ich schalte jetzt mal den Sarkasmus aus und versuche, sachlich zu werden. Das fällt mir echt schwer. Wir planen hier also bei einem Jahr Krieg mit 365.000 Toten und dauerhaft Versehrten pro Jahr. Von Kollateralschäden ist hier noch nicht die Rede. Habt Ihr sie noch alle? Noch alle Latten am Zaun? Um unsere Freiheit zu verteidigen? Die wurde auch schon am Hindukush verteidigt! Haben wir da jetzt eine offene Flanke, weil alles wieder ist wie vor der “Stabilisierungsmission”? Oder habt ihr von Anfang an Mist erzählt, um das wohlwollen der Deutschen zu dem Unsinn zu erhalten? Ich hatte da schon immer einen Verdacht! Mit Syrien oder Lybien mag ich nicht wieder anfangen, auch nicht mit Jugoslavien. Aber ich habe mir noch einmal den Film “Shock and Awe – Krieg der Lügen” angesehen. Er zeichnet die Strategie und Methoden der größten Demokratie des ganzen Universums, die unser wichtigster “Verbündeter” ist (das Verhältnis DDR zur UDSSR war geradezu ein Scheißdreck dagegen) nach, wie sie unter lügen und tricksen versuchten andere Staaten und die UNO in einen anlaßlosen, brutalen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak  zu ziehen. Bei einigen schafften sie es, bei anderen nicht. Die BRD gehörte zu letzteren. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, daß es auch nur ein Gerichtsverfahren wegen des Führens eines Angriffskrieges hierzulande gab. Anzeigen gab es genug. Aber egal. Der Film ist aus meiner Sicht sehenswert und derzeit bei https://www.netzkino.de/details/shock-and-awe und bei https://www.youtube.com/watch?v=1WwRMxoFcFc kostenlos zu sehen.

Ich habe den Eindruck, Geschichte wiederholt sich. Das kann sie aber nur, weil niemand bereit ist, aus ihr zu lernen.


OK, das jetzt ist ein Nachtrag. Ich kann es mir schlicht nicht verkneifen. Eine Statistik zu zivilen Toten des Irak-Krieges, der Iraqi Freedom hieß  – schon darüber könnte man sich schlapp lachen, wenn es nicht so völlig daneben wäre.  https://de.statista.com/statistik/daten/studie/163882/umfrage/dokumentierte-zivile-todesopfer-im-irakkrieg-seit-2003/